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Zu Forderungen der Initiative „OutInChurch“

Stellungnahme des Dachverbands „Forums Deutscher Katholiken“:

Die Teilnehmer dieser Initiative von Angestellten im kirchlichen Dienst wollen „ohne Angst“ sein, auch wenn sie „schwul, lesbisch, bi, queer, non-binär oder transsexuell“ leben, weil sie keine dienstrechtlichen Konsequenzen mehr befürchten müssen.

Sie fordern eine „Reform der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“. Was die Kirche von denen verlangt, die z.B. als Religionslehrer, Betreuer von kirchlichen Kindergärten und in den diversen Einrichtungen arbeiten, ist es, dass sie die Lehre der Kirche in Glauben und Ethik akzeptieren und sich mit ihr identifizieren. Das haben sie versprochen, als sie ihren Dienst übernahmen.

Wenn die Kirche die Erfüllung der Versprechen nicht einfordert, verrät sie ihre Sendung.

Wo liegt das Problem?

Wenn sich heute lt. einer Allensbach-Umfrage nur mehr 23 Prozent der Katholiken als „gläubig“ bezeichnen, kann es schwierig werden, die kirchlichen Dienste – die Kirche ist nach dem Staat der größte Arbeitgeber  –  mit Personen zu besetzen, die sich mit der Lehre der Kirche identifizieren.

In diesem Fall muss die Kirche , wenn sie sich nicht selber aufgeben will, ihre Apparate und Institutionen verkleinern.

Niemand, der seine Lebensweise nicht mit den Forderungen des Evangeliums in Einklang bringen will, soll dazu gezwungen werden.

Das „Forum Deutscher Katholiken“ verlangt aber, dass die Kirche an ihrer Lehre festhält!

Prof. Dr. Hubert Gindert, Sprecher des „Forums Deutscher Katholiken“

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Kommentare

5 Antworten

  1. Dieser Stellungnahme kann man als lehramtstreuer Katholik nur zustimmen.
    Es ist schon erschreckend überhaupt, wie hoch die Zahl ist, die sich ein kirchl. Arbeitsverhältnis ergaunert haben.
    Sie haben die Arbeitsverträge unterschrieben und nicht bei dieser Klausel ein ehrliches Wort fallen lassen.
    Nun muss man vielleicht auch sehen, dass die Verantwortlichen ebenfalls diese Klausel, die Leute nach der Lehre der Kirche einzustellen, nicht ernst nehmen.
    Denn seit Jahren ist das Gesprächsstoff in den Kirchenkreisen.

    Es gibt tatsächlich dann nur die Konsequenz für die katholische Kirche, sich im Caritativen zu verkleinern, wie Papst Benedikt damals sagte, entweltlichen.
    Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele Ehrenamtliche gerne so manchen Dienst machen könnten. Siehe die früheren Gemeindeschwestern und frommen alleinstehenden Frauen und Männer. Ersetzt durch Pastorlreferenten und Assistenten mit fetten Gehältern.
    Dann könnte auch in katholischen Einrichtungen die religiöse Bildung wieder in den Focus gerückt werden. Zur Zeit muss und wird ja auf alle Glaubensrichtungen Rücksicht genommen werden.
    Man feiert in Kitas der katholischen Trägerschaft z. B das Zuckerfest der Muslime mit allen Kindern zusammen.

  2. Es geht hier nicht um mögen oder nichtmögen von privaten Vereinen, wie Felizitas Küble richtig schreibt. Das „Forum Deutscher Katholiken“ ist ein großes Netzwerk für gläubige Katholiken, die nicht so einfach mit Agitationen einer Frankfurter Räubersynode oder mit Forderungen einer LGBT-Gruppe innerhalb der Kirche zufrieden sind. Es gibt eben noch Gläubige, die selbst denken wollen und das auch mit theologischem Sachverstand tun. Gerade für queere Aktivisten wird demnächst die katholische Kirche wohl ein beliebtes und bevorzugt angestrebtes Berufsfeld sein:
    Ist es doch fast so, dass für diese Minderheiten geradezu rote Teppiche ausgerollt werden! In der Münchner Kirchenzeitung war vor kurzem eine ganze Doppelseite (!) einer lesbischen Krankenhausseelsorgerin gewidmet. Für Lebensschützer und ihre großen Aktionen – wie derzeit den Münchner Marsch fürs Leben – gibt es keinerlei Seiten, keinerlei Interviews, keinerlei Abdruck von Werbung, keinerlei Zuspruch.
    Das „Forum Deutscher Katholiken“ wird wichtiger denn je! Wo sollen sich Menschen sonst noch in Frieden austauschen können, ohne permanent als rückständig diffamiert zu werden? Kommen Sie nach Regensburg heuer im Juli zum Kongress des Forums! Nie war er wichtiger als jetzt! Informieren Sie sich im internet über das hervorragende Programm! Leider ist es so: Vielen ist Friede nichts wert – auch innerkirchlich nicht. Sie wollen alles und jedes gleichzeitig „transformieren“ – obwohl die Menschen derzeit nichts mehr als Friede, Halt und Orientierung benötigen.

  3. Die Stellungnahme von Prof. Gindert zu „OutInChurch“ bringt, wie immer, das Problem auf den Punkt. Ich bin froh, dass wir als absolut nicht kleine Schar glaubenstreuer Katholiken im „Forum Deutscher Katholiken“ Gehör finden, wie auch in der Neuen katholischen Frauenbewegung mit Frau Wenzel und Frau Zöller.
    Dr. Taylor Marshall schrieb heute ; Deutsche Bischöfe sind besessen von ( hier Symbol Regenbogenfahne für LGBTQ+ ) Wir sind wahrlich nicht alleine!

    1. Guten Tag,
      was soll ein solch lapidares Geschreibsel, wenn es um grundsätzliche theologische Themen geht?!
      Zudem ist das „Forum Deutscher Katholiken“ immerhin ein Dachverband, der große Kongresse organisiert – und nicht irgendein „Privatverein“ um die Ecke!
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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