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Zu genbasierten Vektoren-Impfstoffen: Die Erbinformation muß in den Zellkern gelangen

Bei dem Impfstoff von AstraZeneca sowie bei Johnson&Johnson und Sputnik V handelt es sich um einen Vektor-Impfstoff auf der Basis eines Adenovirus. Das bedeutet, das Gen für das Spike-Protein des Coronavirus wird – übersetzt in DNA –  in ein Adenovirus eingebaut, dem zuvor die für die Vermehrung notwendigen Gene entfernt wurden.

Das Viruskonstrukt wird verimpft, schleust die enthaltene Erbinformation in menschliche Zellen ein – und danach zeigt sich ein wichtiger Unterschied zu den RNA-Impfstoffen:

Die DNA des Adenovirus muss in mRNA umgeschrieben werden. Dafür muss sie in den Zellkern, denn nur dort sind die entsprechenden Enzyme vorhanden. Zwar integrieren Adenoviren während ihres Vermehrungszyklus nicht ins Genom. Aber ihre DNA liegt definitiv im Zellkern vor.

„Mich macht das ein bisschen nervös“, sagt Dr. Christian Münz, Professor für virale Immunbiologie an der Uni Zürich.

Es gibt ansonsten keinen einzigen Impfstoff auf Basis der Adenovirus-Technologie, der vielen Menschen geimpft wurde. Lediglich eine Ebola- und eine Dengue-Vakzine sind zugelassen, aber noch kaum angewendet. Dass Viruserbsubstanz in den Zellkern gelangt, ist für zugelassene Impfstoffe zudem ungewöhnlich.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/koennen-vektorimpfstoffe-das-erbgut-veraendern-123924/

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