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Die vatikanische Bildungsbehörde hat den Eltern katholischer Schulen des Erzbistums Hamburg gegenüber bestätigt, dass das kirchliche Dokument „Als Mann und Frau schuf er sie“ weiter maßgeblich für die Leitlinien zur Sexualerziehung ist. Darin wird die Gender-Ideologie im Bildungswesen zurückgewiesen.

Gestützt auf diese Antwort hat das Elternnetzwerk Kinderschutz und Prävention von Erzbischof Stefan Heße erneut die unverzügliche Rücknahme des Rahmenkonzepts „Männlich, weiblich, divers“ gefordert.

„Nach gebührender Kenntnisnahme seines Inhalts bestätigt dieses Dikasterium, dass hinsichtlich der Frage etwaiger Leitlinien zur Sexualerziehung die Position weiterhin jene bleibt, die im Dokument ‚Als Mann und Frau schuf er sie‘ […] enthalten ist, das von der Kongregation für das Katholische Bildungswesen am 2. Februar 2019 veröffentlicht wurde“, hieß es in dem Schreiben vom 6. Juli, das CNA vorliegt. Unterzeichnet hat es der Untersekretär des Dikasteriums, Msgr. Matthias Ambros, der aus dem Bistum Passau stammt.

Das Schreiben dankt den Eltern für ihren „Einsatz im Dienst der katholischen Erziehung“. Erwähnt wird das Hamburger Rahmenkonzept darin aber nicht. Zu den inhaltlichen Einwänden der Eltern äußerte sich das Dikasterium ebenfalls nicht.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://de.catholicnewsagency.com/news/25495/debatte-um-sexualkonzept-im-erzbistum-hamburg-geht-mit-schreiben-des-vatikans-weiter

Kommentare

22 Kommentare

  1. Die Zweifel an der Haltung von Leo XIV.: ist nicht übersehen und geleugnet, DASS DAS KONDOM ALS GESEGNET ANZUSEHEN IST? Wenn die Frau mit zwei Kindern, das ältere in einem Alter von vier Jahren, sich dem Mann entziehen zu müssen die Furcht hat, so hat der Mann gerade in der Weihnachtszeit die Versuchung sich der Prostitution zuzuwenden, wobei, wenn das ältere Kind nicht ein Mädchen ist, seit Jahr und Tag das NÜRNBERGER ‚WEIBLICHE CHRISTKIND‘ dem Kind die Weihnachtszeit vernichtet – hinzutritt insbesondere seit dem JAHRESWECHSEL der Erscheinung der Mutter Gottes, Marias, von ‚1932/33‘ die Bedeutung der LICHTVERSCHMUTZUNG, https://www.youtube.com/watch?v=aclNfNCYzjc , Interview mit Thomas Posch, für die Prostitution, aus dem Grund, daß sie in Köln auch noch gleichfalls die Astronomie des Sterns von Bethlehem der Heiligen Drei Könige tangiert

    1. Ich glaube, das nennt man Diplomatie.

      Der Herr Papst will es sich halt nicht verscherzen.

      Und, auf kath.net:

      Zitat:
      „Dennoch wertet Spuntoni die Reaktion aus dem Vatikan als „zurückhaltend“. Denn das Dokument verteidige „das berechtigte Bestreben katholischer Schulen, ihre eigene Sichtweise der menschlichen Sexualität zu wahren – im Einklang mit der Freiheit der Familien, die Erziehung ihrer Kinder auf eine ganzheitliche Anthropologie zu stützen, die alle Dimensionen ihrer physischen, psychischen und geistigen Identität in Einklang bringt“, kritisiert Spuntoni eigens. Zugleich merkt das Schreiben nämlich an, dass „ein demokratischer Staat das Bildungsangebot nicht auf eine einzige Denkweise reduzieren darf, insbesondere nicht bei einem so sensiblen Thema, das das grundlegende Verständnis der menschlichen Natur sowie das natürliche Recht der Eltern berührt, die Erziehung ihrer Kinder frei und im Einklang mit der Würde der menschlichen Person zu wählen“. In Hamburg ist es jedoch nicht die staatliche Behörde, die den katholischen Schulen ein „Gender“-orientiertes Sexualerziehungsprogramm aufzwingt, erinnert Spuntoni, sondern die kirchliche Autorität, die dies gegen den Willen Hunderter Eltern tut.“

      https://www.kath.net/news/91106

      Es gibt keine je eigene Sichtweise der Sexualität, als Christ, sei man katholisch, evangelisch, freikirchlich.

      Sie ist vorgegeben im Wort Gottes.

      Der Vatikan hat sich zu einer NGO entwickelt, oder ist dabei, das verstärkt zu tun.
      Wischiwaschi.. wie so vieles.
      Der Herr Papst schenkt ab und zu ein Zuckerl, darin jeder hineininterpretieren kann, was er will.
      Aber gradraus und katholisch ist er nicht, mM nach.

      Ich finde das enttäuschend und frustrierend.

      Deswegen hat auch Jesus gesagt: mein Reich ist nicht von dieser Welt.

      Aber wer auf das Geld des Staates angewiesen ist … wes Brot ich ess`, des Lied ich sing.

      Ohne mich.

    1. KP Löwe: „Bekenntnis-Ökumene“ ist ein Widerspruch in sich selbst, da sich die Bekenntnisse der verschiedenen Konfessionen diametral widersprechen. Konservative evangelische Freikirchen funktionieren im Rahmen des Menschenmöglichen nach dem Sündenfall gut, oft besonders gut, wenn besonders auf die eigene Konfession bedacht, also besonders „wenig ökumenisch“…

      1. Unsinn. Das Wort Bekenntnis-Ökumene ist ein fester Begriff, zB geprägt von den früheren Tübinger Hochschullehrern Ratzinger (kath) und Beyerhaus (ev) . Auch der bekannte Evangelist Dr. Gerhard Bergmann war beteiligt etc pp

        1. Wird die Bedeutung einer ‚Ökumene‘ und ein Grund für eine ‚Ökumene‘ erreicht, wenn durch eine Selbstverbrennung ‚trotzdem‘ nach der Gegenwart in einer ewigen Ruhe eines Grabes, https://www.mdr.de/video/mdr-videos/c/video-1634722.html , dieses Grab die Bedeutung der Gegenwart auch schon der Auferstehung zu einem ewigen Leben gewinnen soll? Ökumene ist doch nur mehr die Sicherung der Funktionen der Leitenden der zwei ‚Großkirchen‘, die vermeintlich Geleiteten immer weiter in immer traurigere Verwirrung bringend

        2. KP Loewe: Auch ein -angeblich-feststehender Begriff kann ein Widerspruch in sich sein. Warum der Begriff ein Widerspruch in sich ist, legte ich dar. Bitte widerlegen Sie meine Argumente. Mit dem von Ihnen zitieten Prof. Dr. Peter Beyerhaus hatte ich Jahrzehnte einen freundlichen Kontakt. Mit dem Thema Ökumene hat- indirekt- auch sein Vorwurf zu tun, ich wolle die Atomisierung der Kirche, also die Aufspaltung in kleine(re) Organisationen. Meine Antwort an ihn war etwa: A) Sie haben recht! B) Danke für das Kompliment ! C) Wo ist das Christentum nach sehr weiter Definition in all seinen Formen nicht immer, aber immer öfter stärker:
          In Ländern mit einer fast monopolartigen Kirche oder in Ländern mit großer kirchlicher Vielfalt? Vorher schon hatte ich meine Position theologisch-biblisch begründet. Auf mein Schreiben hat mir Prof. Beyerhaus nie geantwortet. Er äußerte sich öfter – netterweise- positiv über mich und meine Argumentation. E:r war ein sehr freundlicher Mensch, aner nicht immer konsequent konservativ und sehr hochkirchlich, was ich immer bekämpfte. Den vorvorletzten Papst kannte ich nicht. Allein seine Bejahung („unverzichtbar“) der historisch-kritischen Methode (in seinen Jesusbüchern) und seine Aussage, daß Moslems Gott anbeten, zeigen größte Differenzen.

  2. Die längst abgefallenen Kultur – B O L S C H E W I S T E N in D-B-K, EKD, Hamburg und Münster interessieren sich in ihrer B O R N I E R T H E I T nicht die Bohne für irgendwelche Anweisungen aus dem Vatikan und betreiben in ihrer diabolischen Verwirrtheit die EROSION und AGONIE des + Christlichen Glaubens + !

    1. „interessieren sich .. nicht die Bohne für irgendwelche Anweisungen aus dem Vatikan“

      DAS sind wir spätestens seit der Königsteiner Erklärung ja nicht anders gewohnt, schlimm genug.

      Wirklich TRAGISCH aber ist, daß seit dem Pontifikat von FRANZISKUS, und leider auch jetzt, eben KEINE „ANWEISUNGEN AUS ROM“ kommen, die Gläubige, im Sinne von Weihbischof MUTSAERTS, mit ihrem Anspruch auf Wahrheit und Klarheit erwarten dürfen:

      „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“ https://www.kath.net/news/91061

      Das Sexualkonzept des EB Hamburg ist m.E. nicht vereinbar mit christlicher Anthropologie, sollte in toto zurückgenommen werden.
      Stattdessen eine unverbindliche Antwort, die sich inhaltlich raushält, und es gibt offenbar keine Komsequenzen für EB Heße, der das Konzept letzlich zu verantworten hat.

      https://kseh.de/wp-content/uploads/2025/06/KSEH_Rahmenkonzept_Sexuelle_Bildung.pdf

  3. WAS FÜR EIN IRRWEG, DASS DIESE KONZEPTE IN DEN RAUM KATHOLISCHER SCHULEN EINDRINGEN

    „Das Hamburger Rahmenkonzept beschreibt Sexualität mit dem Sexualwissenschaftler Uwe Sielert als „allgemeine Lebensenergie“. Zur Frage nach dem Geschlecht heißt es dort: „Das biologische Geschlecht muss dabei nicht mit der sozialen Identität übereinstimmen.“ Für Wertekonflikte mit Eltern hält das Papier fest, es könne „Aufgabe von Schule sein, ‚auf Seiten der Kinder zu stehen‘“.“
    catholic news agency, siehe oben

    UND IMMER WIEDER KENTLER ..

    „Im Schlepptau hat das reformistische Bildungskonzept die Sexualerziehung des Missbrauchstäters Helmut Kentler. Dessen zentrale These, dass bereits Kinder sexuelle Wesen mit sexuellen Bedürfnissen seien, ist ebenso Grundsatz in der „sexuellen Bildung“, die Kentlers Meisterschüler, der Pädagoge Uwe Sielert, entwickelt hat. Sielert hat seine „sexuelle Bildung“ und seine auf Kentler zurückgehende Auffassung von der Sexualität als „allgemeiner Lebensenergie“ bereits in zahlreichen Bildungsplänen verankert. Auch das Hamburger Bildungskonzept zitiert Sielert mit eben jener Behauptung, Sexualität beginne bereits im Säuglingsalter, etwa beim Erleben sanfter Berührungen…
    Bereits in der Grundschule sollen vielfältige Familienformen thematisiert werden. Fünftklässler lernen geschlechtliche Identität und stereotype Rollenbilder kennen, und Siebtklässler die Verhütung. Mit dem Geschlechtswechsel sollen sich Schüler in der Oberstufe auseinandersetzen. Über allem steht die zentrale These „Geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung sind nicht erlernbar, sondern vorgegeben.“

    Lehrer sollen geschult werden für Gespräche mit Eltern, die dem Bildungskonzept skeptisch gegenüberstehen. Hierzu gibt es sogar ein comic- artiges Schaubild.

    https://demofueralle.de/2025/06/19/protest-gegen-lsbt-bildungsplan-im-erzbistum-hamburg/

    SIELERT GEHT DÖRNEMANN NICHT WEIT GENUG

    „Wie konnte sich die emanzipatorische Kentler-Sielert-Schule in der katholischen Sexualpädagogik festsetzen? Unter anderem dem Religionspädagogen Holger Dörnemann ist es zuzuschreiben, die Sexualisierungs- und LSBT-Propaganda der Kentler-Erben dort etabliert zu haben, wo eigentlich das christliche Menschenbild die Lehrtätigkeit und damit auch die Sexualpädagogik prägen sollte..“

    Uwe Sielert kritisiert Dörnemanns zu zaghafte Einstellung ( Buchbesprechung):

    „Andere sexuelle und geschlechtliche Varianten, wie etwa die Bi- oder Formen der Intersexualität, werden nur gestreift, queere Verhaltensweisen von Polysexualität oder Polyamorie bleiben unerwähnt. Obwohl die theologische Würdigung diverser sexueller Identitäten in Kapitel 3 angelegt ist, scheuen die Autoren offenbar noch, die Konsequenzen für ein variantenreiches sexuelles Leben zu formulieren. (…) Der Lustaspekt wird im vorliegenden Konzept durch den radikalen Liebes- und Beziehungszentrismus deutlich abgewertet..“

    https://demofueralle.de/2026/05/28/holger-doernemann-ein-katholischer-wegbereiter-der-sexuellen-bildung/

    Sehr bedauerlich, daß ROM den Eltern nur so unverbindlich antwortet, aber weder auf konkrete Fragen gegenüber den Eltern eingeht, noch die VERANTWORTLICHEN IN HAMBURG zurechtweist und Änderung des Konzeptes verlangt.

    1. Nur wegen der Fortpflanzung gibt es zwei Geschlechter und wie sagte ein Mädchen auf die Frage, wie viele Geschlechter es gebe: „Drei, männlich, weiblich, psychisch krank“.
      Drei Worte, eine ganze Wahrheit.

  4. Warum werden die nicht angesprochen, die den Mist angerichtet haben? Wie sollen sich die Eltern gegen bockbeinige Zeitgeistliche durchsetzen? Warum wird in Rom eine eindeutige Reaktion unterlassen?

      1. Mehren sich die Zeichen ?
        Ich hatte in einem CF Kommentar schon darauf hingewiesen:

        „Neuerdings soll ein nudistischer, homosexueller und pädophiler Bischof namens Alejandro Labaka Ugarte aus dem Kapuzinerorden seliggesprochen werden .. Begründet wird der Prozeß mit dem angeblichen Martyrium des Bischofs. Die Motive der Ermordung durch einen verfeindeten Indianerstamm sind aber den Berichten zufolge nicht klar, mit anderen Worten, das Martyrium in odium fidei steht nicht fest.
        Der Kampagnencharakter zugunsten Befreiungstheologie, Heidentum, Amazonasromantik und sexueller Revolution ist aber so und anders offenkundig. “

        https://katholisches.info/sind-heiligsprechungen-unfehlbar-war-papst-paul-vi-ein-heiliger-papst-neue-einsichten-2-teil/
        (Die im Artikel genannten Ansichten zur Heiligsprechung Papst Paul VI kann ich nicht beurteilen)

        „Zwei katholische Bischöfe und ein Monsignore nahmen an einem heidnischen Ritual (der Verehrung von und dem Gebet zu Pachamama) im Rahmen einer Konferenz teil, die dazu dienen sollte, den Weg für die Reise von Papst Leo nach Peru im kommenden November zu bereiten..“

        https://www.lifesitenews.com/analysis/pachamama-ritual-performed-by-vatican-official-took-place-at-pro-lgbt-event/

  5. Es ist richtig, die kirchliche Identität zu schützen.
    Und zwar ohne Wenn und Aber.
    Unsere Gesellschaft zerbricht, auch wegen des Weichspülens von Kirche und Religion.

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