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Zur islamischen Bedeutung des Wolfsgrußes

Das Zeigen des faschistischen Wolfsgrußes durch den türkischen Fußballnationalspieler Merih Demiral ist nicht nur ein Angriff auf den Fußball, sondern auf Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat, kritisiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).
.
Unter diesem Zeichen wurden Millionen Armenier und Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten im Osmanischen Reich massakriert, wurde Berg-Karabach terrorisiert und ethnisch gesäubert.

Die Zurschaustellung des Wolfsgrußes, dem Zeichen der rechtsextremen türkischen Grauen Wölfe (Ülkücü“-Bewegung), vor einem Millionenpublikum ist ein massiver Angriff auf die Freiheit. Wo Fair Play stattfinden soll, wird den Umtrieben einer  gewalttätigen Ideologie Platz gegeben.

Es ist unerträglich, dass dieses Zeichen wie auch die Bewegung selber in Deutschland nicht verboten sind, obwohl der Völkermord an den Armeniern in Deutschland als solcher benannt wurde. Der Wolfsgruß drückt die Zugehörigkeit und das Sympathisieren mit den Grauen Wölfen und ihrer pan-turanischen Mentalität aus.

Unter dieser Ideologie verübten die damaligen Jungtürken einen Völkermord an den christlichen Armeniern in den Jahren 1915 bis 1917. So sollte die territoriale Vereinigung aller Turkvölker gewaltsam umgesetzt werden. Auch Assyrer, Aramäer und Pontos-Griechen wurden Opfer der Vernichtungspolitik des Osmanischen Reiches.

Dieser Genozid, dem bis zu 1,5 Millionen Armenier zum Opfer fielen, wird von der heutigen Türkei und dem „Bruderstaat“ Aserbaidschan geleugnet. Auch heute ist die Situation von ethnischen und religiösen Minderheiten in der Türkei alles andere als einfach. Kurden, Armenier, Jeziden und Aramäer sowie Oppositionelle stehen Erdoğans Vision eines Neuen Osmanischen Reichs im Weg, kritisiert die IGFM.

Quelle (Text/Foto) und vollständige Meldung hier: https://www.igfm.de/wolfsgruss-zerstoert-fair-play/

Kommentare

12 Antworten

  1. Zum Glück sind die Türken nun weg. Ich meine beim Fussball.
    Türkei ist Klein Asien, was haben die überhaupt in einer
    EM verloren. Nein, kommen sie mir nicht damit, dass eine Brücke davon
    auch europäisch ist.

    Diese Türken fühlen sich hier so sicher, dass sie glauben, sie können sich bei uns alles erlauben. Vor aller Öffentlichkeit zeigen
    sie, dass sie die Feinde der Christen und Juden sind.

  2. Rotgrün und muselgrün

    Hoch im Kurs im deutschen Land
    bei roten und grünen Strategen,
    wird LGBTQ genannt,
    was Muselmanen gar nicht mögen,

    Die Grünen, die jetzt wie besessen
    sich als die Klimaretter sehen,
    den Blödsinn können sie vergessen,
    wo muselgrüne Fahnen wehen.

    Man weiß, die Muselmanen hassen
    noch mehr der grünen Wahnideen,
    die sich woken Spinnern anpassen
    als Köterrasse sie die sehen.

    Sich mir eine Frage aufdrängt,
    die oben auf der Liste steht:
    Wer wird zuallererst gehängt,
    regiert Deutschland der Mohammed?

  3. Passt alles prima zur neuen Zeit! Sagte nicht CDU/wüst, der Muezzinruf sei ein Beitrag zur Integration. Jetzt eben der „harmlose“ Wolfsgruss. So what….

    1. Dieser „CDU/wüst“ ist nicht der einzige, der großsprecherisch Beifall sucht, wir hatten schon mal einen, der nicht unterscheiden konnte zwischen „In Deutschland leben Muslime“ und „Der Islam gehört zu Deutschland“.

      Es ist die alte Geschichte: Man verschenkt das Tafelsilber, auf das man gerade Zugriff hat, einem aber nicht gehört. um sich als Mäzen darzustellen.

  4. Der Hinweis auf den „Schweigefuchs“ ist sehr problematisch. Früher genügte der Finger auf dem Mund! Wozu jetzt plötzlich solche Zeichen, die in anderen Gegenden politische Inhalte haben? Dann könnte ja auch jemand den Hitlergruß mit dem zum Heil erhobenen Arm einfach umdeuten und für was Eigenes verwenden. Das geht aber nicht. Zeichen, unter welchen Verbrechen begangen wurden, müssen geächtet werden; sie können wir nicht in der Grundschule einfach jetzt Schweigefuchs nennen. Ich war damals sehr erstaunt, als ich vor einigen Jahren das hörte in unserer Grundschule. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das noch praktiziert wird. Vor allem wegen der vielen türkischen Kinder in den Schulen, der Ausländer usw, , die das ja völlig missdeuten!! Die Ähnlichkeit zwischen Schweigefuchs und Wolfsgruß ist frappierend und niemals in Schulen zu tolerieren!

  5. Prinzipiell scheint mir diese Bewegung aber eher völkisch-national denn islamisch zu sein. Sicher, sie wollen wohl eine ethnisch und religiös homogene Türkei, aber alles unter völkischen und nicht unter religiösen Vorzeichen (ähnlich dem franquistischen Spanien).

  6. Shalom Aleichem ,

    Abendland heiß diese Fingerstellung „Schweigefuchs“ und zeigt Kindern an: „Jetzt Mund zu und Ohren gespitzt!“

    Seit wann ist das ein Zeichen im Abendland ?
    Vielleicht nicht gut überlegt?
    Zumal das auch ein Zeichen für den Gehörnten ist.

  7. Die Finger in eine bestimmte Stellung zu bringen, mag in der Türkei „Wolfsgruß“ heißen und eine bestimmte Aussage bedeuten. Hier im christlichen Abendland heiß diese Fingerstellung „Schweigefuchs“ und zeigt Kindern an: „Jetzt Mund zu und Ohren gespitzt!“ Sind wir denn inzwischen in ALLEM fremdbestimmt???

    1. Die Fingerhaltung, die Sie als Schweigefuchs richtig erkannt haben, wird in Kindertagesstätten und Grundschulen angewandt. Eben kindliche Bildsprache. Früher war es der Zeigefinger auf den Mund.
      Lehrer haben sich den „Fuchs“ angeeignet.
      Der Schweigefuchs ist ein nicht öffentliches Handzeichen. Es ist an vielen Schulen überhaupt nicht üblich.
      Wenn ein türkischer Spieler den Wolfsgruss macht, ist es sicherlich nicht der Schweigefuchs. Würde auch gar nicht ins Stadion passen. Dort soll doch gejubelt und angefeuert werden.

      Und der IGfM kann man nur zustimmen.

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