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Recyclingproblem ausgedienter Windräder

In der Antwort auf die Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten Malte Kaufmann zum Recycling ausgedienter Windindustrieanlagen (Nr. 2/280) weist die Bundesregierung auf eine Studie des Umweltbundesamtes hin. Zur Entwicklung von Rückbau- und Recyclingstandards für Rotorblätter fasst die verlinkte Studie zusammen:

„Eine besondere Herausforderung stellt dabei das Rotorblattrecycling mit ihren glasfaserverstärkten (GFK) und carbonfaserverstärkten (CFK) Anlagenteilen dar. Die für diese Materialien existierenden Recyclingprozesse haben sich noch nicht durchgesetzt und der Wiedereinsatz der recycelten Materialien ist in der Breite nicht etabliert. Weiterhin mangelt es an Standards für die Demontage und werkstoffliche Aufbereitung dieser Materialien.

Malte Kaufmann erklärt dazu:

„Seit über 60 Jahren wird glasfaserverstärkter Kunststoff bei der Herstellung von Windkraftanlagen und speziell von Rotorblättern in Deutschland verbaut. Und seither gibt es keine praktische Lösung für die Wiederaufarbeitung von glasfaser- und carbonfaserverstärkten Anlagenteilen.

Dabei wird die Abfallmenge, die allein durch ausgediente Rotorblätter entsteht, auf hunderttausende Tonnen geschätzt.

Es ist bemerkenswert, dass die Bundesregierung solche Windkraftanlagen trotzdem massiv ausbauen will. Umweltfreundlich ist das nämlich ganz und gar nicht, denn es handelt sich hier um Sondermüll, dessen Recycling fast unmöglich ist.

Weil diese bittere Wahrheit nicht ins Bild von Umwelt- und Naturschutz passt, versucht die Bundesregierung, das Recyclingproblem als ‚technische Schwierigkeiten‘ schönzureden.

Wirtschaftsminister Habeck sollte von planwirtschaftlichen Vorhaben zum Ausbau der Windkraft absehen und stattdessen auf verlässliche Energiequellen zurückgreifen, welche sich marktwirtschaftlich bewährt haben. Die Bundesregierung muss sich für einen Energiemix einsetzen, der für Mensch und Natur gut ist. “

Kommentare

3 Antworten

  1. Typisch für die liederliche Amtsführung der inzwischen Oliv-Grünen Kriegstreiber, insbesondere Robert Harbeck und Baerbock. Sie sind inzwischen das genaue Gegenstück ihrer früheren Einlassungen. Alles, was sie beginnen, ist dumm und explizit schadenstiftend für das Land. Sie produzieren ständig neue Probleme, die es ohne sie gar nicht gäbe und verschulden ohne Not unsere spärlichen Nachkommen, denen sie mit sadistischer Freude bedenkenlos ständig neue unnötige Riesenlasten aufbürden.

  2. Wie so oft im politischen Geschäft, die Themen werden nicht zuende gedacht, am Ende ist dann der Steuerzahler gefragt, der dann die „Restkosten“ übernimmt, nachdem die Gewinne abgeschöpft sind. Das wird bei der Windkraft nicht anders sein als bei der Atomkraft, nur haben wir es dort nicht nur mit Restkosten zu tun, sondern mit einem nicht kalkulierbaren, strahlenden Restrisiko.

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