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Liste der deutschen Abtreiber wächst weiter

Die von der Bundesärztekammer geführte und monatlich aktualisierte Liste, in der sich mit dem Gedanken an eine Abtreibung tragende Schwangere darüber informieren können sollen, wer in ihrer Umgebung vorgeburtliche Kindstötungen durchführt, wächst weiter.

Anfang Februar 2020 verzeichnete die Liste, die mittlerweile 63 Seiten umfasst, 315 Praxen, Kliniken und Einrichtungen, in denen Ärzte Abtreibungen vornehmen.

Bei ihrer ersten Veröffentlichung Ende Juli vergangenen Jahres waren in der Liste nur 87 derartige Einrichtungen aufgeführt.

Wie die Bundesärztekammer damals mitteilte, können „Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser und Einrichtungen“ über einen Internetlink die Aufnahme in die Liste beantragen. Ein „mehrstufiger Registrierungs- und Verifizierungsprozess“ gewährleiste dann „die Sicherheit und Korrektheit der Daten“.

Die Liste kann im Internet auf der Webseite der Bundesärztekammer sowie auf einem von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betriebenen Portal eingesehen werden.

Auf dieses Vorgehen hatten sich die Koalitionspartner von Union und SPD Anfang vergangenen Jahres im Zuge der Reform des Werbeverbots für Abtreibungen (§ 219a Strafgesetzbuch) verständigt.

Abtreibungsbefürworter kritisieren dennoch immer wieder, in Deutschland gebe es zu wenig Ärzte, die noch bereit seien, vorgeburtliche Kindstötungen durchzuführen. Von denen, die sich dazu noch bereit fänden, wollten sich  –  angeblich aus Furcht vor Repressalien von Abtreibungsgegnern – nur wenige in die Liste eintragen.

Quelle: ALFA-Newsletter

Kommentare

Eine Antwort

  1. Ich kannte eine Frau, Mitte 90, die hatte als Verwandte eine Enkelin, welche Ärztin war. Gynäkologin in einer Klinik, in welcher auch Spätabtreibungen im fünften Monat (wenn das Kind nachweislich eine Behinderung hat) vornahmen. Bei der eigenen Oma wollte sie mit aller Gewalt, dass diese in einem süddeutschen Pflegeheim mindestens über 100 wird und hat alle Welt in Bewegung gesetzt. Lebensfähige Kinder werden im fünften Monat getötet, aber die eigene Oma soll gefälligst 110 lebenswerte Jahre alt werden und die ganze Gesellschaft soll dafür mit Verantwortung in Anspruch genommen werden. Es gibt nämlich scheinbar Menschen, die sich für so aussergewöhnlich halten, dass sie bestimmen können, wer zu Leben hat und wer nicht bzw. wie lange. Da zieht man die eigene Verwandtschaft natürlich vor.

    Zum Thema Abtreibung: ich habe gestern zum ersten mal von Abtreibungsschiffen gehört, welche vor Ländern anlegen, in welchen Abtreibung verboten ist, um mit den angeworbenen Interessentinnen in internationale Gewässer zu fahren, wo der Abbruch straffrei vorgenommen werden kann und danach werden die Frauen wieder zurück gebracht.
    Man würde dort als Abtreibungsmethode „nicht operative“ Methoden nach Möglichkeit vorziehen.
    Das ist ja der reine Wahnsinn!

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