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Neuer Sammelband zur aktuellen Debatte: „Geboren im falschen Körper“

Buch-Daten: Bernd Ahrbeck und Marion Felder (Hrsg.): Geboren im falschen Körper. Genderdysphorie bei Kindern und Jugendlichen, Stuttgart: Kohlhammer 2022, 233 Seiten, kartoniert, 34 Euro.

In dieser wissenschaftlichen Neuerscheinung findet sich auch ein Beitrag unseres Gastautors Dr. Axel Bernd Kunze (siehe Foto) mit dem Titel „Kinderrecht auf sexuelle Selbstbestimmung? Kinderrechts- und bildungsethische Überlegungen zur rechtlichen Neuregelung von Fragen geschlechtlicher Selbstbestimmung“ auf den S. 197 – 231. 

Das Buch ist durch aktuelle Gesetzesvorhaben, die bisherige Transsexuellengesetzgebung durch ein „Selbstbestimmungsgesetz“ zu ersetzen, von besonderer politischer Bedeutung:

Kaum ein Thema wird gegenwärtig so intensiv diskutiert wie die Transsexualität. Immer mehr Kinder äußern das Gefühl, im falschen Körper zu stecken, immer häufiger wird der Wunsch geäußert, das Geschlecht zu wechseln.

Bei den allermeisten Kindern und Jugendlichen erweist sich die Genderdysphorie aber als ein Übergangsphänomen.

Das verweist darauf, wie vorsichtig vorgegangen werden muss, wie wichtig Beratung, Unterstützung und Therapie sind.

Die Genderdysphorie wird in diesem Buch von führenden Fachleuten aus medizinischer, psychologischer und pädagogischer, philosophischer und sozial-ethischer Perspektive betrachtet. Fallberichte und Erfahrungen von Betroffenen ergänzen diese Ausführungen.

Die Herausgeber des Sammelbandes sind Prof. Dr. Bernd Ahrbeck (International Psychoanalytic University in Berlin) sowie Prof. Dr. Marion Felder (Hochschule Koblenz).

Unser Gastautor, der evangelische Pfarrer Dr. Hans-Gerd Krabbe, schreibt zu dem Band:

„Die insgesamt zehn Autoren verdienen hohe Anerkennung, schon deshalb, weil und wie sie sich dem hochsensiblen und zugleich umstrittenen Themen-, Problem-, Konfliktkreis stellen. In sachlich-seriöser, in sorgsam abwägender, in profunder und differenzierender, in wachsam-kritischer Auseinandersetzung, unter Bezugnahme auf den derzeitigen Forschungsstand, in medizin-ethischen und juristischen Überlegungen werden Gefahren benannt und Risiko-Beurteilungen vorgenommen  – alarmierende, erschütternde Erfahrungsberichte (…) und statistische Angaben (…) eingeflochten — zudem jeweils ausführliche Literaturverzeichnisse angefügt.“

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Kommentare

3 Antworten

  1. Wenn der Mensch, der ja ursprünglich als ein geistiges Wesen geschaffen ist, sich hauptsächlich mit seinem Körper identifiziert, erlebt es sich im Mangel.
    Ich habe als OP-Schwester in der Gynäkologie gearbeitet und kenne die Möglichkeiten, ein Mensch zu sein, ohne zugeordnet werden zu können, ob Mann oder Frau. Ich dachte, ich sehe eine Frau, jedoch genetisch war es ein Mann.
    Ich habe verstümmelte Körper gesehen beim Versuch, eine Frau zu einem Mann zu machen oder umgekehrt. Es ist einfach nicht zu verstehen, dass Ärzte solche Eingriffe machen. Es gibt auch Menschen, die suchen einen Arzt, der ihnen die Beine amputiert, weil sie mit ihren Beinen nicht klar kommen.
    Es müsste doch mittlerweile genug Daten geben , dass es damit nicht getan ist, am Körper wie bei einem Schneider eine Änderung vorzunehmen. Diese Menschen sollen ihre Selbstbestimmung haben, was in ihrem Personalausweis stehen soll und so wie manche 5 x heiraten und jedesmal anders heißen , sollten die Menschen auch die Möglichkeit haben, ihre Identität nach Bedarf zu ändern.
    Was ich nicht gut finde ist, dass sie darauf bestehen können, ihren Körper zu verstümmeln. Der innere Mensch untersteht einer Wandlung, er kann lernen, sein Denken zu ändern und wenn was abgeschnitten ist , dann ist es nicht rückgängig zu machen. Die Frage nach der Beziehung zu Gott kann auch Aufschluss darüber geben, wo das eigene Ego den Menschen daran hindert, sich spirituell zu Gott hin zu wenden. Man kann auch Groll oder Rebellion gegen Gott einbeziehen, weshalb man sich gegen seinen Körper entscheidet. Gott hat einen Fehler gemacht, er hat mir den falschen Körper gegeben zum Beispiel.

  2. „Geboren im falschen Körper.“
    Wieso sollte der Schöpfer so etwas machen?

    Diejenigen, die sich im falschen Körper fühlen, sind meines erachtens von aussen so geprägt worden.

    Auch zu meiner Zeit gab es dieses Problem schon. Mädchen, die sich wie Jungs benahmen und auch so anzogen. Die allermeisten haben ihre Weiblichkeit ohne irgendeine Therapie wiederentdeckt und stehen dazu. Ich kenne nur eine Frau aus meinem Bekanntenkreis, die lesbisch geworden ist und mit ihrer Freundin zusammen wohnt.
    Auch Jungen von damals, die sich weiblich benahmen. Wo man dachte , ach der wird bestimmt mal schwul sein. Aber nein, bei den meisten ist irgendwann eine Frau dazugekommen.
    Ich finde dieses Thema wird dermaßen überzogen in den Medien dargestellt, dass es bald noch zur Mode wird, sich im angeborenen Geschlecht nicht wohl zu fühlen.

    1. Ich empfinde und erlebe das auch so, dass es überzogen ist. Für mich war es nie ein Problem, als was sich ein Mensch fühlt. Ich möchte diese Menschen auch nicht als Sonderlinge betrachten. Das sind Menschen. Warum sie ihre Probleme zum Problem für andere machen, verstehe ich nicht. Sie brauchen ja von mir keine Bestätigung, wie sie sich zu fühlen haben. Ich wünsche mir nur, dass wir wahrhaftig die wahre Liebe und Nächstenliebe im Herrn Jesus Christus leben, die alle Menschen mit einschließt.

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