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Ukraine: Oberhaupt der katholisch-unierten Kirche widerspricht Papst Franziskus

BILD: Sonntagsmesse der katholisch-ukrainischen Auslandsgemeinde in Münster

Der Appell von Papst Franziskus an die Ukraine, die „weiße Fahne“ zu hissen und mit Russland in Verhandlungen zu treten, stößt bei dortigen Kirchenvertretern auf Kritik. „Die Ukrainer können nicht aufgeben, da aufzugeben den Tod bedeutet“, heißt es in einer Stellungnahme der Synode der katholisch-unierten Kirche des byzantinischen Ritus.

Dies berichtet die katholische Tagespost: https://www.die-tagespost.de/politik/ukrainische-kirchenvertreter-die-ukrainer-werden-nicht-aufgeben-art-248982

Die griechisch-katholische Kirche in der Ukraine, die mit Rom uniert (verbunden) ist, aber in manchen Bereichen eigenständig blieb (etwa hinsichtlich ihrer Liturgie), hatte unter der kommunistischen Sowjetdiktatur einen besonders hohen Blutzoll entrichtet – und dies nicht zuletzt wegen ihrer Treue zum Papst und ihrer Zugehörigkeit zur katholischen Weltkirche.

Zusätzlich wurden die unierten Ukrainer damals zu Ostblockzeiten durch die überwiegend staatstreue orthodoxe Kirche unterdrückt und benachteiligt.

Das Oberhaupt dieser katholischen Ostkirche des byzantinisch-griechischen Ritus ist der Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk.

Er erklärte als Reaktion auf die päpstliche Aufforderung zur Kapitulation: „In Putins Vorstellung gibt es so etwas wie die Ukraine, ukrainische Geschichte, Sprache und ein unabhängiges ukrainisches Kirchenleben nicht.“

Die Ukraine sei für den russischen Präsidenten keine Realität, sondern nur eine „Ideologie“.  Er stellt klar: „Die Ukrainer werden sich weiter verteidigen. Sie merken, dass sie keine andere Wahl haben, um weiter ihre Freiheit und Würde zu verteidigen.“  –  Die jüngere Geschichte habe gezeigt, so das Kirchenoberhaupt, dass man mit Putin keine richtigen bzw. gerechten Verhandlungen führen könne.

 

Kommentare

16 Antworten

  1. VATIKANISCHER STAATSSEKRETÄR ZU VERHANDLUNGSAUFRUF DES PAPSTES UND DAS RISIKO EINES ATOMKRIEGS
    15.03.2024
    Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin erklärte gegenüber der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera am 12.3.24, dass „der Heilige Stuhl über das Risiko einer Ausweitung des Krieges“ in der Ukraine besorgt sei. „Die Eskalation des Konflikts, der Ausbruch neuer bewaffneter Auseinandersetzungen und das Wettrüsten sind dramatische und beunruhigende Anzeichen in dieser Hinsicht …. Die Gefahr eines fatalen ‚Abdriftens‘ in einen Atomkrieg ist real. Man sehe sich nur an, wie regelmäßig bestimmte Regierungsvertreter zu dieser Art von Drohungen greifen.

    https://www.bueso.de/vatikanischer-staatssekretaer-verhandlungsaufruf-papstes-risiko-atomkriegs

    https://www.bueso.de/

  2. Jordan Peterson warnt vor Naivität von Katholiken gegenüber LGBT
    https://www.kath.net/news/82583 Jordan Peterson warnt vor Naivität von Katholiken gegenüber LGBT Die Agenda sei eine „Antithese zur katholischen Lehre, so als ob sie extra für diesen Zweck geschaffen sei“, meint der kanadische Autor. Linz (kath.net/pk) Der bekannte kanadische Psychologe und Autor Jordan Peterson warnt, dass LGBT-Aktivisten die katholische Kirche zerstören wollen. In Kanada hätten katholische Schulen deren Agenda bereits integriert, und jene, die sich dagegen wehrten, würden schikaniert, sagte er der Agentur LifeSiteNews. Die Agenda „könnte keine stärkere Antithese zur katholischen Lehre sein“, analysiert Peterson. „So als ob sie extra für diesen Zweck geschaffen sei.“ Peterson gehört nicht der katholischen Kirche an, er wertschätzt jedoch den Katholizismus mit den ihm verbundenen Werten. Der Psychologe appelliert an Katholiken, für ihren Glauben zu kämpfen. Die LGBT-Agenda wolle grundsätzlich jegliche Traditionen „zerstören“, sagte er. Dafür benutze sie ein Spektrum an manipulativen Verhaltensweisen und Unterdrückung. Wer als Katholik zu blauäugig oder träge sei, das zu begreifen, verhalte sich wie ein „nützlicher Idiot“, der zu seinem eigenen Untergang beitrage, warnt Peterson. Auslöser für Petersons deutliche Worte war eine Stellungnahme der Vereinigung katholischer Lehrer in Ontario, die sich für die LGBT-Agenda an Schulen stark machten. Sie hatten damit auf ein Statement des Premierministers von Ontario, Doug Ford, geantwortet, der sich gegen die Indoktrinierung von Schülern durch die LGBT-Agenda ausgesprochen hatte.

  3. Dass es ein Auf und Ab der Imperien in der Weltgeschichte gibt, wissen wir alle nur zu gut.

    Viele wissen sicher auch, dass Wirtschaft und Finanzen bei dieser Entwicklung die tragende Rolle spielen.

    Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs in den späten achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde im Westen ein unipolares Weltsystem wahrgenommen.

    Die unipolare Vorherrschaft der US auf der Grundlage des Dollars als Leitwährung und der Geldschöpfung aus dem Nichts hing von der allgemeinen Anerkennung des Dollars (ab den 70er Jahren des Petro-Dollars) und damit der Macht der USA ab.

    https://www.youtube.com/watch?v=Bn6rD6r6Gcs
    Daniele Ganser: Imperialsims der USA in 14 Minuten

    Die Weltwährung ist nicht mehr goldgedeckt und damit ist sie von den USA abhängig. Sie war nicht mehr unabhängig gültig.

    Seit vielen Jahren gibt es weltweite Bestrebungen, die Unipolarität durch Multipolarität zu ersetzen.

    Die EU, China, Russland, in den letzten Jahren auch als Teil der BRICS-Staaten u.v.a.m. strebten bzw. streben ihre Rolle in einer multipolaren Welt an.

    Aber oberhalb der Ebene der einzelnen Staaten üben die internationale Finanzwelt, die Hochfinanz mit ihren Verbündeten, der DIGITAL-FINAZIELLE KOMPLEX und weltweite Oligarchen wie Black Rock z.B. über Organisationen wie UN, EU, IWF, WEF und WHO usw. eine ALLES ÜBERRAGENDE reale Rolle in dieser Frage der weltpolitischen Unipolarität bzw. Multipolarität aus und streben die Sicherung oder den Ausbau ihrer Rolle an, die ALLE STAATEN ÜBERRAGT.

    Auch in der Ukraine wird also – vor dem Hintergrund des seit der Weltfinanzkrise von 2007 immer drohender zusammenbrechenden und immer gefährlicher aufgeblähten westlichen Finanz-Systems – ein Machtverteilungskampf ausgetragen.

    Das Finanzsystem soll unter billionenschwerer Plünderung des Altsystems machterhaltend in ein weltweites digitales Zentralbank-Geldsystem überführt werden, in dem die Weltelite mit Hilfe von KI, CBDC (digitalem Zentralbankgeld), WHO usw. totale Kontrolle über den Einzelnen ausübt.

    Prof. Max Otte erklärte schon vor ca. 3 1/2 Jahren bei Gunnar Kaiser diesen Neustart (Great Reset) und was freie Medien, Schuldenschnitt und Aufklärung dagegen tun können.

    https://www.youtube.com/watch?v=MrFAhZqK0xw
    Der Great Reset ist da! Max Otte im Gespräch.

    Die Grundlagen und Werte der Menschenwürde jedes einzelnen Menschen, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, die im Laufe der Jahrhunderte gegen große Widerstände aus der jüdisch-christlichen Wurzel entstanden sind, haben in dem Great Reset des WEF wohl kaum eine Überlebenschance.

    Die aktuellen medialen, gesellschaftlichen, politischen und finanzpolitischen Kämpfe im Zusammenhang mit den Weltkrisen wie „Corona“, „Klimawandel“, „Ukraine“ usw. drehen sich also um die Frage nach Multi- bzw. Unipolarität und um die Positionen der großen Mächte (incl. des digital-finanziellen Komplexes) in der Welt der Zukunft.

    Wenn man das verstanden hat, wird es klar, dass viele nationale, konservative Parteien wie die AfD, die die Interessen der eigenen Bürger und der eigenen Nation gegenüber den Interessen der großen Weltmacht-Protagonisten vertreten, ALSO GEGEN WAFFENLIEFERUNG IN DIE UKRAINE UND FÜR SOFORTIGE VERHANDLUNGEN SIND, ausgegrenzt werden.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/518195/Analyst-Krieg-in-Ukraine-beschleunigt-finanziellen-Great-Reset

    https://www.wochenblick.at/great-reset/im-schatten-des-krieges-ukraine-als-great-reset-labor-der-globalen-tech-eliten/

    https://norberthaering.de/news/kujat/
    Ex-Nato-General Kujat zum Russland-Ukraine Krieg

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=111280
    Ex-Nato-General Kujat: Krieg in der Ukraine ist Mentekel für Europa

    Das zeigt sich auch bei den Demos gegen die Opposition und bei der brandgefährlichen aktuellen Kriegstreiberei zugunsten international agierender Protagonisten.

    https://www.youtube.com/watch?v=76EZUKGBkPA
    Dr. Daniel Ganser: Der verratene Frieden von Istanbul

    Hier hilft nur, dass die Bürger sich umfassend informieren, keine wesentlichen Aspekte und Perspektiven dabei unberücksichtigt lassen, aber auch den großen Trend der Ereignisse auf der Basis der Finanzwelt verstehen lernen.

    https://tkp.at/2023/12/14/ernst-wolff-exklusiv-wef-chef-klaus-schwab-haette-kriege-in-ukraine-und-israel-ganz-leicht-verhindern-koennen/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=daily-notification

    Dann können möglichst alle Bürger gemeinsam auf der entsprechenden Basis etwas für den Erhalt von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Frieden tun.

  4. 1. Putin hat die Ukraine angegriffen.
    2.Putin nutzt die militärische Schwäche der NATO .
    3.Putin wird die Baltischen Staaten zurückerobern.
    Einfach , weil sie nicht zu verteidigen sind.
    4. Die mangelnde nachhaltige militärische
    Unterstützung der Ukraine verlängert das Blutbad.
    5. Schröder /Merkel haben Deutschland nachhaltig
    geschwächt.
    6.Der Doppelwums von Scholz ist lächerlich.
    7. Es hilft bei der Uneinigkeit Europas nur beten.
    Thomas Schubert

  5. Kriege werden immer auf dem Verhandlungstisch beendet. Da hat der Papst recht. Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen, hat schon Christus dem Petrus gesagt. Es ist ein Armutszeugnis an die Politiker, dass es überhaupt zu einem Krieg gekommen ist. Übrigens, wenn zwei streiten, dann sollte man sich raushalten.
    Die Lieferung von Taurusraketen bedeuten, dass Deutschland in den Krieg mit eintritt. Der Bundestag will morgen 14. März über die Lieferung abstimmen. Wo bleibt hier die Vernunft und der Verstand?

    1. Ja, irgendwann wird verhandelt werden. Warum nicht schon jetzt ? Warum sollen noch weitere Menschen bei diesem Krieg ihr Leben lassen ? Warum noch mehr Leid und Zerstörung ? Gerade wir sollten es doch wissen, auch wir wollten den „totalen Krieg“ mit der Konsequenz, dass nach 1944, wo der Krieg doch schon verloren war, noch viele Städte zerbomt wurden und tausende Menschen ihr Leben verloren.
      Der Papst hat absolut recht, Verhandlung heisst doch nicht gleich Unterwerfung, sondern die gemeinsame Suche nach einer Lösung mit der die Beteiligten leben können. LEBEN wohlgemerkt.

  6. Ich fand die Aussage des Papstes einseitig.
    Warum kam nicht auch der Vorschlag an Russland, diese mögen sich aus der Ukraine zurückziehen und verhandeln.
    Er selbst könnte sich als Verhandlungspartner anbieten.
    Aber ich denke mal, dem fühlt er sich nicht gewachsen.

    Er lebt in der „Blase“ im Vatikan . Für ihn wird alles gemacht und die reale Welt rückt immer weiter in die Ferne.

    Der Geistliche aus dem Artikel hat recht. Im Interview mit Tucker Carlson sprach Putin auch so:
    Es gäbe keinen ukrainischen Staat. Er führte historische Belege an. Unterschiedliche Volksgruppen hätten immer wieder in den Gebieten in der Ukraine gewohnt und sich Russland teilweise zugehörig gefühlt.
    Mag ja alles richtig sein, aber deswegen kann man doch trotzdem ein ukrainische Volk sein. Bislang haben die sich lange verteidigt.

    Verhandlungen können nur auf Augenhöhe gelingen. Vorher die „weisse Fahne“ hissen, bedeutet, dass Putin der Sieger ist und die Verhandlungen zugunsten von Russland laufen.
    Beten wir für den Frieden.

    1. Das wäre schon einmal der Hauptpunkt, weshalb es gut gewesen wäre, sich nicht so in Szene zu setzen.

      Aus Ihrem Text zitiert: „Er selbst könnte sich als Verhandlungspartner anbieten.
      Aber ich denke mal, dem fühlt er sich nicht gewachsen.“

    1. Beten für den Frieden jeden Mittwoch um 18 Uhr.
      Initiative Deutschland betet Rosenkranz.

      Nicht nachlassen. Das Rosenkranzgebet hat schon oft geholfen.

      Siehe die Schlacht von Lepanto. Eine Übermacht islamischer Streitkräfte wurde durch das Gebet besiegt.

    2. Ihr unterschwelliges Argument könnte so beschrieben werden:
      „Ich füge mich lieber einer Drohung, als dass ich für mein Recht kämpfe.“

      1. Wenn es vernünftig ist, warum nicht? Nicht jeder Kampf ist gottgewollt. Und die Frage um was es in diesem Krieg geht, lässt sich vielfältig beantworten, je nach politischer Auffassung oder nach Beeinflussung.

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