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Wahlschlappe in USA: Pelosi tritt zurück

Nach der Niederlage ihrer Partei bei den US-Wahlen hat die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi (siehe Foto), ihren Rücktritt angekündigt. Auch den Fraktionsvorsitz der Demokraten gibt die 82jährige ab.

Den Vorsitz in der größeren der beiden Kongreßkammern stellt die stärkste Partei. Und das sind seit den Midterms die Republikaner von Ex-Präsident Donald Trump. In einer emotionalen Rede vor dem Repräsentantenhaus sagte sie, für beide Führungspositionen nicht wieder kandidieren zu wollen.

Die Politikerin, die in Trumps Amtszeit als dessen ärgste Widersacherin galt, wird aber nicht gänzlich aus der Politik ausscheiden. Abgeordnete will sie bleiben.

2007 hatte Pelosi den Vorsitz des Repräsentantenhauses übernommen, den sie 2011 nach einer Wahlniederlage wieder abgeben mußte. Seit 2019 hatte sie das Amt erneut inne. 

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2022/bitterer-abgang-nach-wahlpleite-nancy-pelosi-tritt-zurueck/

Kommentare

8 Antworten


  1. Auch im christlichen Milieu der Konservativen organisiert sich Widerstand. Prominente Evangelikale wie Mike Evans wenden sich ab. „Im Moment ist unsere Bewegung gespalten“, sagte Mike Evans, der 2016 noch half, evangelikale Unterstützung für Trump zu mobilisieren, in einem Interview. „Der durchschnittliche evangelikale Christ ist ein glaubensorientierter Mensch. Donald Trump verkörpert keine biblischen Werte. Obwohl sie also seine Politik sehr bewundern, bewundern sie ehrlich gesagt nicht die Person“, so Evans weiter.

    In einem Beitrag für die Washington Post schreibt er: „Donald Trump kann Amerika nicht retten. Er kann nicht einmal sich selbst retten. Er hat uns benutzt, um das Weiße Haus zu gewinnen. Wir mussten unseren Mund und unsere Augen schließen, als er Dinge sagte, die uns entsetzten“, schrieb Evans. „Ich kann das nicht mehr tun.“

    Zitat aus https://www.gmx.net/magazine/politik/us-politik/us-wahlen-donald-trump-erledigt-37503518

  2. Nachfolger der Katholikin Nancy Pelosi dürften 2 Baptisten werden:
    Hakeem Jeffries als leitender Demokrat im Repräsentantenhaus und Kevin McCarthy als Sprecher desselben. Jeffries ist einer der 22 afroamerikanischen baptistischen Demokraten von insgesamt 24,
    McCarthy einer von 32 baptistischen Republikanern, die alle Weiße sind, Zeichen für die tiefe Spaltung der USA nach Hautfarbe und -abgeschwächt – auch Konfession.

  3. nein, als Abgeordnete bleibt die Dame im Amt aber als Sprecherin wird sie nicht mehr fungieren, weil diese Position in den USA automatisch der stärksten Partei zusteht. Bei uns und in Deutschland sind die Abgeordneten frei, wem sie ins Präsidium wählen deshalb springen die Herrschaften der AfD seit Jahren im Dreieck

  4. Na und? Wen muss das bei uns interessieren? Wer hat(te) hierzulande einen Einfluss? Außerdem ist sie nicht „zurück getreten“, was beschönigend nach einem freien Entschluss klingt, sie ist abgewählt worden. Ganz banal. Wann endlich kümmern wir uns mehr um unsere europäischen Belange?

    1. Mich interessiert das sehr.
      Besonders gut daraus zu schließen ist, wer nun die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus hat.
      Bis gestern war über unsere Medienlandschaft der öffentlich rechtlichen Sender nichts eindeutiges zu hören. Teils sogar, daß die Demokraten die Mehrheit haben.
      Durch diese Meldung weiß man Bescheid und ist mal wieder von unseren Medien arg getäuscht worden.
      Viele Menschen in Europa hoffen auf einen neuen Präsidenten in Amerika. Es könnte dann friedlicher in Europa werden. Die Biden-Administration gibt so viel Geld und Waffen in den Ukraine-Krieg. Man bekommt den Eindruck , es ist ein Stellvertreterkrieg.
      Auch D. ist im Visier der Biden-Administration. Keiner kennt das Ergebnis von der Sabotage an der Nordstream-Pipeline.
      Jedenfalls gab es Worte von Biden zu Nordstream wie: wir werden das Problem lösen, da können sie sich sicher sein.
      Amerika nimmt freundlich Firmen auf , die aus D. abwandern wegen der Teuerung.

      1. Niemand wurde von den Medien getäuscht. Ich habe die Berichterstattung bei CNN verfolgt. Diese war stets korrekt.

        Die Präsidentschaftswahlen sind erst in zwei Jahren. Dass „viele Menschen in Europa … auf einen neuen Präsidenten in Amerika“ hoffen, halte ich für Wunschdenken.

        Ich für meinen Teil jedenfalls bin froh, dass die USA unter Biden die Ukraine so stark unterstützen.

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