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Verletzter Bischof vergibt dem Angreifer

Der assyrische Bischof, der am 15. April 2024 in einer australischen Kirche von einem 16-jährigen Moslem niedergestochen wurde, hat mitgeteilt, dass es ihm inzwischen gut gehe. Mar Mari Emmanuel, der dem altorientalischen Christentum angehört, mußte zuvor notoperiert werden.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich um einen Terroranschlag. Auch der Priester Isaac Royel und fünf andere Kirchenmitglieder wurden verletzt, als sie versuchten, den Bischof zu schützen. 

Hinsichtlich des Angreifers sagte der 53-jährige Kirchenmann, er werde immer für ihn beten: „Möge der HERR Jesus dir vergeben, möge er dich segnen und dir den Weg zeigen.“

Die Polizei von New South Wales hat den Tatverdächtigen in Gewahrsam genommen.

Bischof Emmanuel erklärte auf YouTube, „dass wir unserem Erlöser Jesus Christus immer dankbar sein müssen für alle Prüfungen und Schwierigkeiten, die wir durchmachen“. „Wir tragen unser Kreuz“, sagte er. „Das dürfen wir nicht vergessen.“

Quellen und weitere Infos:
https://de.catholicnewsagency.com/news/15551/ich-vergebe-demjenigen-der-dies-getan-hat-australischer-bischof-nach-messerangriff
https://www.derstandard.de/story/3000000216017/australien-fuerchtet-nach-terrorangriff-gegen-bischof-religioese-unruhen

Fotoquelle: https://www.copticsolidarity.org/2024/04/15/assyrian-bishop-attacked-during-sermon-in-sydney/

 

Kommentare

4 Antworten

  1. Ich sage mal so, einfach vergeben reicht nicht, dann geht der Terror weiter. Da ich selbst durch eine Stalkerin geplagt bin, die mich nur ausgenutzt hat und meint sie kommt mit ihren Forderungen durch, habe es zum Glück hinter mir, müsste damit auch eine Wiedergutmachung verbunden sein, schlicht gesagt Reue.

  2. Shalom, ja wir können dankbar für alles sein, weil wir bereits durch seine Striemen laut Jesaja 53:4 geheilt sind.
    Auch die Vergebung ist ein Teil der Erlösung. Weshalb sollte man mit seiner Erkenntnis sich an Menschen binden, die noch in der Finsternis sind.
    Durch Vergebung löse ich die Fesseln oder es werden keine neuen Bindungen eingegangen.
    Wenn er bei diesem Attentat gestorben wäre, würde es für ihn ein Gewinn gewesen sein – „Sterben ist unser Gewinn“, Philipper 1:20.
    Der scheinende Lohn des Attentäters wäre es, ins Paradies kommen, wenn er „scheinbar Ungläubige“ tötet. Somit ist der scheinbare Lohn vereitelt worden, weil der Bischof überlebt hat und sollte er der Attentäter bereuen und sich Jesus anschließen, dann ist die Last einen Menschen getötet zu haben, nicht zum Tragen gekommen. Der Bischof hat bereits das ewige Leben. Ob wir leben oder sterben, wir sind im Herrn. Römer 14:18 .
    Vergeben, vergeben und immer wieder vergeben befreit uns von Bindungen. Gelobt sei der Herr Jesus Christus

    1. Vergeben ist der Weg zum Glück.
      Wer nicht vergeben kann wird auf Dauer nicht glücklich.

      Oder wenn es mit dem Vergeben nicht klappt, sich auf die Gerechtigkeit Gottes freuen, die am Ende eines jeden Lebens erfahrbar wird. Das macht auch glücklich.
      Die Rache ist mein, spricht Gott. Ihm alles überlassen.

      Schön dass der Bischof schon vergeben kann und für den Angreifer betet. Er ist eben ein frommer Geistlicher, der die Lehre Christi in sich trägt.

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