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Erneute Willkür-Personalie des Papstes betrifft den glaubensfesten Kardinal Burke

Von Felizitas Küble

Für den Papst gibt es viele amtliche Titel, darunter „Pontifex“ (Brückenbauer) und „Diener der Diener Gottes“. Franziskus, der kürzlich noch den konservativen Bischof Strickland kurzerhand und ohne Grund absetzte, hat offenbar erneut zu Maßnahmen gegriffen, die zwar seinen Hang zu nachtragender Vergeltung belegen, sich jedoch mit „Brückenbau“ und Dienst an den Gottesdienern (vor allem den Geistlichen) nicht vereinbaren lassen.

Laut dem kirchenamtlichen Nachrichtenportal „Katholisch.de“ soll der US-amerikanische Kardinal Raymond Leo Burke auf Wunsch des Papstes seine Wohnung im Vatikan verlieren. Zudem werde dem glaubensstarken Würdenträger, der ein bekennender Anhänger des überlieferten Ritus („alte Messe“) ist, das Kardinalsgehalt gestrichen, heißt es mit Berufung auf KNA.

Die Gerüchte hierüber kursieren bereits seit Tagen im Internet. Angeblich soll Franziskus den 75-jährigen Burke unlängst sogar als seinen „Feind“ bezeichnet haben. Hierfür scheint es aber (noch?) keine Bestätigung zu geben.

Wir haben mit unserer Berichterstattung bewußt abgewartet, bis sich eine klare Faktenlage herauskristallisiert.

BILD: Burke-Buch „Hoffnung der Welt“ aus dem Renovanem-Verlag

Kardinal Burke wohnt freilich seit seiner Amtsenthebung als Präfekt der Apostolischen Signatur ohnehin überwiegend in La Crosse (US-Bundesstaat Wisconsin) und kaum im Vatikan. Schon seine Absetzung von diesem hohen Vatikanposten durch Papst Franziskus im Jahre 2014 hat damals für Befremden bis Entsetzen im glaubenstreuen Kirchenvolk gesorgt.

Aus den USA berichtet auch derNational catholic reporter“ über die jüngste Strafaktionen gegen den traditionell ausgerichteten Kirchenmann: https://www.ncronline.org/vatican/vatican-news/pope-francis-remove-cardinal-burkes-vatican-apartment-and-salary-sources-say

Dort wird der Kirchenrechtsexperte Burke als einer der „ranghöchsten Kritiker“ des Papstes bezeichnete, der nun mit den jüngsten Maßnahmen „bestraft“ werde, was eine „radikale Aktion“ sei – zudem in diesem Monat bereits die zweite nach der willkürlichen Amtsenthebung von Bischof Strickland.

Laut NCR habe Franziskus sich bei einer vatikanischen Sitzung am 20. November dahingehend über Burke beschwert, dieser sei eine Quelle der „Uneinigkeit“ und er nützte seine „Privilegien“ (gemeint sind seine Kardinals-Vorrechte) gegen die Kirche aus. 

Man fragt sich, ob der Papst seine persönliche Meinungen und Befindlichkeiten, die er durch Burke offenbar gestört sieht, mit den Anliegen „der Kirche“ verwechselt?

Abschließend schreibt NCR:

„Zweimal hat Burke zusammen mit anderen konservativen Kardinälen formelle Fragen an den Papst gestellt, die als „Dubia“ bekannt sind, und ihn gebeten, Fragen der kirchlichen Lehre zu klären, die Konservative und Traditionalisten verärgern. Die Kardinäle gaben die Fragen dann an die Medien weiter, nachdem Franziskus nicht sofort geantwortet hatte.“

 

Kommentare

27 Antworten

  1. Noch etwas
    Laut dem Vatikanischem Flurfunk plant der Papst auch kanonische Maßnamen da stellt sich die frage wird das ein zweiter Fall Billot

  2. Langsam Langsam Kardinal Burke übt keine Funktion aus die seine Anwesenheit in Rom erforderlich macht es handelt sich um eine Vatikanische Dienstwohnung auch besteht kein Anlaß ein Gehalt zu kassieren er übt keine Hauptberufliche Funktion mehr aus und sollte laut der geltenden Apostolischen Konstitution Praedicate Evangelium in seine Heimatdiözese zurückkehren Art 17
    Natürlich kann er seinen Ruhestand verbringen wo er möchte auch in Rom aber nicht mit Dienstwohnung und Kardinalsgehalt für seinen Lebensunterhalt erhät er eine Pension was dann noch zum Gehalt eines Emeritierten Bischofs fehlt ist von der Erzdiözese Saint Luis zu ergänzen

  3. WAS MAN TUN KANN: BETEN und…

    SEND A MESSAGE TO CARDINAL BURKE

    https://www.cardinalburke.com/

    „Welcome to my personal website. I am pleased to communicate with you. It is my hope that your visit will be a source of encouragement to you. For my part, the website is a means of carrying out more fully my mission as a Bishop and Cardinal in the Roman Catholic Church, especially the teaching of the Church’s doctrine and discipline. In a particular way, I hope that your visit will inspire you to pray for me. Please let me know of special intentions which you wish me to remember in prayer. May God bless you and your home.“

    https://www.domradio.de/artikel/kann-man-papst-franziskus-einfach-einen-brief-schreiben#:

    Seine Heiligkeit Papst Franziskus, Palazzo Apostolico, 00120 Città del
    Vaticano, Rom, Italien. Emails gehen an den allgemeinen vatikanischen Posteingang: postmaster@vatican.va

    Herr Erzbischof Nicola Eterović, Apostolischer Nuntius
    10965 Berlin, Lilienthalstraße 3A
    E-Mail: apostolische@nuntiatur.de
    Telefon +49 30 61 62 40 Fax +49 30 616 243 00

    https://bishopstrickland.com/
    https://bishopstrickland.com/contact/

    „Dear Friends in Christ,
    Welcome to BishopStrickland.com, a site where I will seek to share the joy and love of Jesus Christ through my personal reflections on the Good News of the Gospel and our faith as Catholics.“

    ÜBERSETZER: https://translate.google.com/?

    In Abwandlung eines bekannten Bonmots:

    Wer sich wehrt, kann verlieren.
    Wer sich nicht wehrt, hat schon verloren.
    Und ausser ein wenig Zeit und vielleicht Briefporto ist ja nichts verloren

    (Erfahrungsgemäß werden Briefe eher beachtet als Emails,
    Kard. Burke und Bischof Strickland bieten aber auf ihren Seiten ein Kontaktformular an für Emails)

  4. Papst Franziskus scheint vor seinem nahenden Sterben noch einmal kräftig Gift verspritzen zu wollen.
    Dabei ist ER, an höchster Stelle, „Quelle der Uneinigkeit“ in der Kirche, der rastlosen Verunsicherung im Glauben, Patron der filigranen Zersetzung.

    1. Der Papst tut in letzter Zeit einiges, um diesen Anschein zu erwecken, von dem Thomas May spricht. Auch die Messe ad orientem gänzlich zu verbieten ist er gar nicht befugt und durch keinen der Beschlüsse des II. Vatikanums gedeckt. Ergo auch nicht bindend, wie ich meine.

        1. Lesen Sie bitte, was Pius V. dazu gesagt hat. Das heißt, machen Sie sich sachkundig, bevor Sie die Ebenen verwechseln.
          Niemand kann dem Papst verbieten, Quatsch zu reden.
          Um allen Unterstellungen vorzubeugen, Papst Franziskus ist mein und unser PAPST.
          Wenn in dem Sachbuch „Klimasozialismus“ Noten aus der Enzyklika LAUDATO SI angesprochen werden, dann sollte das schon Aufsehen erregend sein.
          Es handelt sich um die Nummern XXIII, XXIV und XXV. Da sind „wissenschaftliche“ Behauptungen versammelt, für die keine Beweise vorliegen.
          Die Sonne macht unser Wetter mit ihrer Wirkung auf Boden, Luft und Wasser, die Wolken sind unsere Klimaanlage.
          Und Klima ist Statistik von 30 Jahren.
          Wie kann die ganze Intell..enzija darauf hereinfallen, daß 0,04 % CO2 das Wetter beeinflussen können. Wer von Erderhitzung redet, beweist nur seine Böswilligkeit.

      1. Ich empfehle dringend das Buch von Herrn Machinek GOTT UND DIE WELT DER QUANTEN. Der wichtigste Satz steht auf Seite 55 unten.
        Und der hat sein Fundament seit 1948.

  5. Keine Wohnung mehr im Vatikan für Burke.
    Das sieht F. ähnlich. Er wirkt wie ein Intrigant.

    Dabei müssen Räume und Wohnungen ab und an bewohnt sein. Allein schon wegen der Heizung. Unbewohnte Räume sind nie gut.
    Will F. unliebsame Vatikanbewohner loswerden? Was stört ihn an diesem Privileg welches Burke in Anspruch nimmt?
    Burke lebt doch nicht in Saus und Braus !

    1. Wenn der Kardinal eh nur noch selten in Rom ist, zu was braucht er dann eine Wohnung. Hätte er nicht von selbst darauf kommen können, diese aufzugeben? Ich bin so selten in Rom, da kann ich mich auch für die Zeit einmieten. Es gibt sicher jemand, der die Wohnung dringender braucht wie ich. Da hätte ich den Hut vor dem Kardinal gezogen.

        1. Wenn ich meinen kostenlosen Dienstwagen nicht mehr brauchen würde, würde ich diesen zurückgeben und somit könnte er mir auch nicht mehr gestohlen werden. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist die Dienstwohnung für den Kardinal gratis, es wird ihm nichts geraubt. Maria Magdalena Merten gab sich zu ihrer Zeit als Lehrerin mit der schlechtere Wohnung zufrieden und beharrte nicht auf der besseren, die ihr zustand. So handelte die spätere selige Schwester Blandine. Scheints hat es Gott gefallen.

          1. Guten Tag,
            zu Ihren etwas dussligen Einwürfen und Bibelworten an ungeeigneter Stelle:
            Begreifen Sie die kirchenpolitische Dimension dieser Causa nicht?
            Es geht nicht um die finanzielle Befindlichkeit oder emotionale Empfindlichkeit der Privatperson Leo Burke, sondern darum, daß der Papst öffentlich erneut eine ungerechte Personalie vom Stapel ließ.
            Die Schäflein geht es eine Menge an, immerhin ist es ein öffentlicher Akt und kein Hinterzimmer-Streit.
            Wer kommt denn jetzt als nächster dran?
            Kardinal Zen?
            Freundlichen Gruß
            Felizitas Küble

    2. weil der Kardinal eine Dienstwohnung belegt ganz einfach das wurde, aus purer Güte von Papst Franziskus geduldet auch steht dem Kardinal kein Geld zu das ein aktiver Kurienkardinal, bezieht er, hat eine Rente zu bekommen die nicht all zu groß ist den er war nur knapp 7 Jahre an der Kurie als Präfekt tätig war für den Rest hat seine Diözese aufzukommen
      Im übrigen sind im Vatikan Wohnungen immer Mangelware da steht keine leer

    3. Liebe Frau Küble
      die Schäfchen können sich aufregen Briefe schreiben Unterschriften sammeln den Papst kann kein Mensch aufhalten im konkreten Fall geht es um Privilegien die Kardinal Burke nicht zustehen

  6. Es wurde schon vielfach begründet, weshalb der Jesuit Franziskus nicht als Papst, sondern allenfalls als Bischof von Rom anzusehen ist. Er lehnte von Anbeginn das päpstliche Ornat ab, und er hat das päpstliche Appartement als Wohnung abgelehnt, er wohnt nicht dort. In diesem Lichte sind seine Aktivitäten zu erkennen.

    1. Demnach hängt das päpstliche Amt am Ornat und am wohnen im päpstlichen Palast? Die Päpste der jungen Kirche waren alle hauptsächlich „nur“ Bischof von Rom.

    2. Was hat der päpstliche Ornat überhaupt noch mit dem Rabbi aus Nazareth zu tun, der Kreuz und quer duechsHeiligen Land unterwegs war? Ich weiß auch nicht, ob das mit der Ablehnung des päpstlichen Ornat überhaupt stimmig ist: Nach seiner Wahl erschien er in seinem weißen Gewand, zum Segen hat er sehr wohl die päpstliche Stola getragen. Liturgische war das am Ende korrekt.

      1. Mit dieser Frage legen Sie Axt an an eine zwei Jahrtausende umspannende katholische Tradition. Wenn Sie das für Ihren katholischen Auftrag halten, bitteschön, Ihre Sache. – F. hat am Tag seiner Amtsübernahme das Ornat dezidiert abgelehnt, wohl im Bewusstsein, dass ein Jesuit niemals rechtmäßig Papst sein kann. Dazu passen die zutage getretenen Unregelmäßigkeiten beim vorausgegangenen Konklave.

  7. Kardinal Burke ist ein Verfechter der Wahrheit. Die Wahrheit verkünden, sei es gelegen oder ungelegen, das war der Auftrag, den er befolgt hat. Jesus sagt: „ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Joh. 14,6) Also: Kardinal Burke ist ein Verkünder Jesu Christi. Wer aber ist dieser Papst?

  8. Wenn sich Kardinal Burke ohnehin kaum mehr in Rom aufhält, braucht er dort wohl auch keine Wohnung mehr. Es gibt eine schöne und günstige Adresse für große und kleine Priester in Rom, wo ich auch schon mehrfach wohnte, sehr zu empfehlen:
    Via della Scrofa, 70 – 00186 ROMA Tel +39 06 698619 Fax +39 06 6833941

  9. Wer wird der nächste sein, wenn Franziskus es noch eine Weile tut?

    Wenn das einfache Kirchenvolk unter Franziskus‘ Maßnahmen nicht so verwirrt würde, könnte man die Herabsetzung von Kardinal Burke in spiritueller Hinsicht als eine Auszeichnung für ihn feiern.

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