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München: Grandioser Marsch fürs Leben mit 6000 Teilnehmern und Polizeischutz

Von Dr. Christina Agerer-Kirchhoff

Dieser überaus erfolgreiche Münchner Marsch 2024 zeigte wieder einmal die gute Zusammenarbeit aller Lebensrechts-Organisationen: Jede profitiert enorm von der vor vier Jahren auf einer gutbesuchten Münchner Veranstaltung spontan generierten Idee, in der bayerischen Hauptstadt einen eigenen Marsch fürs Leben auf die Beine zu stellen.

Mit Silja Fichtner, einer jungen Intellektuellen, fanden sich engagierte Studenten und junge Frauen und Männer zusammen, die – ja man könnte heute nach dem eben veröffentlichten Vatikandokument  sagen –  für die Dignitas infinita, die unendlich große Würde des menschlichen Lebens wirklich brennen. 

Sie sehen es als eine Berufung an, hier innovativ und jugendlich-eigenständig einen immer wieder ungeheuren Einsatz zu zeigen. Und es hat sich ausgezahlt: Dieses Jahr kamen 6000 Teilnehmer, mitgezählt natürlich die einige hundert Kinder bis 14 Jahre, die bei Polizeiangaben stets unter den Tisch fallen.

Dennoch war schon am Samstag-Abend die klare Falschangabe von angeblich viel weniger Leuten in der Presse: Man rechnet die Teilnehmerzahlen herunter und die Gegnerzahlen nach oben. Es waren höchstens 200 bis 300 brüllende und kreischende Pro-Choicer bzw. Abtreibungsbefürworter, die jedoch in überlegener Weise von der Münchner Polizei in Schach gehalten wurden.

Ein neues, „hochintelligentes“ Mammut-Transparent der Lebensrechts-Gegner, das in mehrfacher Ausfertigung am Straßenrand aufgestellt war, sei gleich erwähnt: „Hundis statt Fundis“ (siehe FOTO weiter unten).

Brutale Parolen der Gegenseite

Die Abtreibungs-Gesellschaft will lieber Hunde anstatt „Fundis“. Wir „Fundamentalisten“ sind ihnen offensichtlich weniger wert als Hunde. Das passt zum Slogan, den wir auch wieder dutzendstimmig zugebrüllt bekamen: „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“. Der Inhalt dieser Parole ist brutal, er besagt nämlich, dass es uns bescheuerte Christen nicht gäbe, wenn Christus nicht erst am Kreuz, sondern schon vor der Geburt getötet worden wäre. Das ist ein radikales, zeitgeistiges „Kreuzige ihn“.

Doch wir ließen uns in sprühender Lebensfreude und vom Himmel bestärkt nicht entmutigen. Der Tag ist wahrlich ein generationenübergreifendes Fest geworden. Überall waren Familien mit Kindern; große und kleinere Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Studentenalter waren dabei und belagerten die zahlreichen Info-Stände  der verschiedenen Lebensrechtsorganisationen.

Viele Priester, gerade auch junge und sogar in Soutane, Ordensleute, aber auch Pfarrseelsorger fanden sich mit ihren engagierten Schäfchen ein. Mit 80 bis über 90 Jahren noch auf eine Demo zu gehen – auch das sahen wir hier! Welch ein tapferer Einsatz! Ja, es geht um Tod und Leben von Menschen! 

Es geht um Vielfalt vor Einfalt

Wir Lebensschützer sind die eigentlichen Verteidiger der Vielfalt; jeder Mensch ist willkommen in seiner unendlichen Würde, ob eingeschränkt oder gesund, ob noch winzig, weiblich oder männlich im Mutterleib oder krank und pflegebedürftig im Bett.

Uns geht Vielfalt vor Einfalt; jede Organisation von Lebensrechtlern hat ihr Charisma und ihren Fokus im Engagement.

Einige davon  – wie etwa 1000plus/profemina – sind spezialisiert auf Online-Beratung, mit ungeheuren Zuspruch seit vielen Jahren und die auch diesen Marsch unterstützt hat; die Christdemokraten für das Leben (CDL) sprechen mit Politikern und sind mehr politisch mit Anregungen unterwegs.

Die ALfA als größte Organisation ist sehr breit aufgestellt mit u.a. Beratung, Prävention, Aufklärung, Medienpräsenz und Einsatz auf Großveranstaltungen; das neugegründete „Sundays for life“ präsentiert sonntags in den Innenstädten etwa von Augsburg und Kassel jeweils eine Stunde lang Bilder von Säuglingen und daneben Darstellungen von getöteten Ungeborenen.

Jugendliche lassen sich pro Life aufrütteln

Vor allem junge Leute wenden sich hier nicht ab, sondern lassen sich aufrütteln. Das Auge ist oft einsichtiger und barmherziger als der Verstand!

Der ungeheure Einsatz der 40 Tage für das Leben-Aktion darf ebenfalls nicht unterschlagen werden:
Zweimal pro Jahr, von Aschermittwoch bis zur Karwoche und dann wieder von Kreuzerhöhung bis Allerheiligen sind von früh bis abends Betergruppen im 2-Stundentakt wechselnd
(natürlich angemeldet als Demo) vor Tötungsstätten aktiv. Sie beten  – sonst nichts! Aber was dies bei jedem Wetter bedeutet an Selbstverleugnung. Ich bewundere die vor allem kroatischen Katholiken an der Abtreibungsstätte in Freiham bei München seit Jahren.

Hier mein Appell an Sie, liebe Leserin, lieber Leser: Wenn Sie noch etwas aktiver im Lebensschutz werden wollen, dann suchen Sie doch in Ihrem Umkreis nach einer KALEB-Gruppe, nach Aktion Leben, nach 40daysforlife oder einer der erwähnten Vereinigungen.

Die ungeheure Vielfalt der Aufgaben der direkten oder flankierenden Maßnahmen bis hin zu Betern vor Tötungsstätten oder in einer Pfarrei erfordert auch eine Vielfalt von Lebensschutzgruppen! Jeder findet hier seine Berufung! Gründen Sie doch eine Prolife-Gruppe in Ihrer Pfarrei! Werden Sie Mitglied in einer Organisation. Auch Beter in Seniorenheimen könnten sich geistlich dem aktiven Lebensschutz anschließen. Ora  e t  labora! (Bete  u n d  arbeite!)

Das Lebensrecht mit der Mutter schützen

Alle Gruppen, so verschieden ihr Haupttätigkeitsfeld auch ist, stehen eindeutig an der Seite der Frauen in Not und Konflikt, alle stehen sie an der Seite des von Todesgefahr bedrohten, ungeborenen Kindes!

Es kann niemals frauenfeindlich sein, eine Mutter behutsam ermutigen zu wollen – und wenn es direkt vor der Klinik ist – ihr Kind nicht zu töten, und ihr alle erdenkliche Hilfe anzubieten. Es kann niemals antifeministisch und eine Straftat sein, direkt vor einer Tötungsklinik zu stehen und einfach für Mütter und Kinder zu beten! Nur ein völlig verirrtes Gemüt kann solches behaupten!

Also: Der Lebensschutz ist vielfältig und bunt in unserem Land, so bunt wie die ganz verschiedenen Logofarben der mittlerweile zahlreichen Pro-Life-Organisationen.

Wie verlief nun der Marsch in München?

Schon am Vormittag hatte die Bayern-CDL der Christdemokraten für das Leben unter der Vorsitzenden Christiane Lambrecht zum Frühschoppen in den Augustiner-Keller gleich am Hauptbahnhof geladen.

Mehr als 200 Engagierte  –  auch Familien mit Kindern – waren der Einladung gefolgt. Hauptreferent war Dr.med. Christoph von Ritter mit dem Thema „Kinder sind ein Geschenk – zu ethischen und medizinischen Problemen der Reproduktionsmedizin“. Auch die gesundheitlichen Fragen im Zusammenhang mit Eizellspende und Leihmutterschaft wurden deutlich vor Augen geführt.

So ist etwa vielen nicht bekannt, dass die Bestelleltern ankreuzen können, ob sie eine vorgeburtliche Reduktion „make one of two“ ihrer gezeugten Kinder im Leib der Leihmutter wollen. Fetozid (Abtreibung) ist also bei der Anmietung eines Fremduterus (surrogate uterus) ganz klar inbegriffen. Ebenso Abtreibung bei vorgeburtlicher Feststellung einer möglichen Unregelmäßigkeit oder Behinderung.

Dann die Problematik von „bestellt und nicht abgeholt“, die wochenlange Traumatisierung von bestellten Kindern durch Corona-Maßnahmen und Kellerbetreuung von Kindern durch völlig fremde Personen in Krieg und Bombenterror.

All dies zeigt die erschütternden Verhältnisse für Säuglinge und Frauen gerade aktuell bei den in der Ukraine agierenden Leihuterus-Agenturen.

Nicht nur die Leih“mutterschaft“ sondern auch die vorgeburtliche Untersuchung PID sind immer verbunden mit klarer Selektion von bereits erzeugten Embryonen. Dies führte der Referent überzeugend aus. Jede von Menschen durchgeführte Selektion aber ist unmenschlich und unmoralisch – wie es die Selektion an der Rampe von Auschwitz war!

Die vatikanische Erklärung DIGITAS INFINITA  steht diesem Recht auf Selektion klar entgegen.

Bayerische Blasmusik und gelb-blaue Luftballons

Nach einer bayerischen Stärkung auf Einladung der bayerischen CDL  im Festsaal dieser weltberühmten Münchner Traditionsgaststätte ging es nachdenklich, aber in Vorfreude bei strahlender Sonne den Spaziergang hinab zum Königsplatz.

Weithin klang bereits frische Blasmusik; die gelben und blauen Luftballons – in Solidarität mit den ukrainischen Kindern – für das große anrührende gen-Himmel-Steigen am Schluss der Veranstaltung waren schon vorbereitet; und erfreuten sofort alle Kinder und Jugendlichen.

Man merkte die zuversichtliche und christenfrohe Stimmung! Überhaupt:  Es war ein derartiger Andrang an Menschen, dass der Beginn um 20 Minuten verschoben werden musste, damit durch die Schleusen alle Anstehenden auf den Platz kommen konnten.

Eine wirklich perfekte, große Organisations-Crew auf der Bühne hatte immer alles im Griff. Christian Schumacher der sympathische, temperamentvolle und burschikose Moderator riss die Leute mit.

Jeder Satz von ihm wirkt authentisch. Kurze, schmissige Musik ohne Text verbindet die Redebeiträge und bringt Abwechslung und Erholung fürs Zuhören.

Birgit Kelle bot eine prägnante Ansprache

Erste Rednerin war Birgit Kelle, die bekannte Journalistin und engagierte Familienfrau. Ihr Satz „Sich für Mütter und Kinder einzusetzen, das ist weder rechts noch links, das ist Auftrag unserer Verfassung!“ prägte sich sofort ein. 

Auch sie warb – wie dies viele Lebensrechtler landauf landab tun  –  für eine andere Sichtweise:
Nicht ein „Ach du meine Güte, Sie sind ungeplant schwanger“, sondern ein Handausstrecken mit der Ermutigung:  „Wie schön, dass Sie Mutter werden!“ Eigentlich aber wird man nicht erst mit der Geburt Mutter, sondern man  i s t  es  bereits vorher schon.

Englische Lebensrechtlerin schon dreimal in Haft

Isabel Vaughan-Spruce aus England war der absolute Höhepunkt auf dem Königsplatz. Ihr ausführlicher, drastischer Bericht mit den eindrücklichen Aufrufen und Aussagen – in perfekter deutscher Übersetzung für alle auf der Großleinwand mitzulesen – wurde atemlos von Tausenden vernommen:

Eine Frau, die nur für stilles Beten, völlig alleine stehend vor einer Abtreibungseinrichtung, bereits dreimal seit 2022 von der Polizei verhaftet wurde, einmal von einer Sechs-Polizisten-Truppe. 

Jedesmal wurde sie wieder freigesprochen, aber zuerst schon mal eingeschüchtert, in U-Haft genommen, im Streifenwagen abtransportiert, wochenlangen Vernehmungen und Untersuchungen ausgesetzt. Ihr großes Vorbild ist der heilige Maximilian Kolbe. Sie rief uns zu: „Es reicht nicht aus, dass wir wissen, dass das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt! Was machen wir mit diesem Wissen?! Wir können es uns nicht leisten, diesen Kampf anderen zu überlassen!“  – Hope, never give up hope.

Wie Maximilian Kolbe – und ich möchte für Sie, liebe Leser hinzufügen, wie Pater Rupert Mayer SJ, der Apostel Münchens – war Vaughans Schlusssatz: „Wenn Sie warten, bis der Zeitpunkt gekommen ist, Ihre Stimme zu erheben – dieser Zeitpunkt ist JETZT“.

Pater Mayer ging in die NS-Versammlungen und Kirchen und sagte stets: „Ich schweige nicht“.

Lebensrechtler demonstrieren durch die Innenstadt

Um 14 Uhr machte sich der bunte Zug, begleitet von Musik, auf den Weg durch die belebte City über das herrliche Rund des Karolinenplatzes, um nach ca. einer Stunde an Straßencafes und offenen Geschäften vorbei wieder zum Königsplatz zurückzukommen.

München zeigte sich an diesem Frühsommertag als quicklebendige, pulsierende Metropole, zu welcher unser Marsch fürs Leben passte wie eine herrliche Blume in einen bunten Blumenstrauß.

Was muss das für ein Anblick gewesen sein von der Rednertribüne aus auf die vielen Tausend Menschen, die aus ganz Bayern bis aus dem Bistum Bamberg und Würzburg gekommen waren. Die großen Werbe-Anstrengungen hatten sich gelohnt.

Nachdem ein Jahr zuvor etwa 4000 Teilnehmer gekommen waren, hat sich die Zahl der Engagierten 2024 nochmal sehr deutlich erhöht. Lassen Sie uns am 3. Mai 2025 auf den Achttausender steigen!

Und wir sahen es ganz klar zum Schluss: Der Lebensschutz ist jung und dynamisch; er ist nicht unterzukriegen – auch aufgrund seines Gottvertrauens! Die seligen und heiligen Schutzpatrone des Münchner Marsches haben ganze Arbeit geleistet.

Silja Fichtner von der STIMME DER STILLEN

Inbegriff der jungen Aktivisten ist hier die mädchenhaft-frische und unkomplizierte Silja Fichtner, die sich nie in den Vordergrund drängt. Im himmelblauen Rock und rosa-gestreifter Bluse auf dem Podium am Schluss bei ihrem Dank an Alle konnte sie sich wirklich freuen zusammen mit ihrem von Ideen sprühenden Team, dem Verein „Stimme der Stillen e.V.“  Im Hintergrund juristisch perfekt beraten und betreut durch ihren Ehemann Dr. Kilian Fichtner.

Was haben diese jungen Lebensschützer in den vier Jahren alles auf die Beine gestellt:

Den Marsch, die Werbung, die Homepage mit all ihren Verlinkungen, die Organisationsbesprechungen mit Stadt und Polizei; es gab Toilettenhäuschen, Kinderschminken, Hunderte von professionellen Plakaten zum Mittragen mit wunderbaren Slogans (z.B. Väter werden durch Liebe zu Helden; Mutterwerden – mehr Frausein geht nicht), Dutzende von jungen Erwachsenen als ehrenamtlichen Helfern.

Bischof Voderholzer segnete die Teilnehmer

Es gab eine professionelle Leitung von der Bühne aus, sehr gutes Timing aller Einzelheiten – bis zum ergreifenden Segen durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer um etwa 16 Uhr:
„Hier in der Türkenstraße, wenige Meter von hier entfernt, stand meine Wiege! Ich sehe mich fast, wie ich im Kinderwagen über diesen herrlichen Platz gefahren wurde! Wir lassen es uns nicht nehmen, für das Lebensrecht aller Menschen, für ihre DIGNITAS INFINITA einzutreten und auf die Straße zu gehen. Und wer uns dies verbieten will, der ist ein Feind der Demokratie!“

Und gemeinsam beteten wir ein tausendfaches „Vaterunser-im-Himmel“ und empfingen tiefberührt, viele auf der Wiese knieend, den feierlichen Segen des Oberhirten von Regensburg (siehe Foto).

Das ist engagiertes Eintreten für die Schwächsten, die Vulnerablen, ohne das schon Vorhandene und kirchlicherseits und staatlicherseits Geleistete kleinreden oder nicht wertschätzen zu wollen.

Aber es braucht auch – vor allem bei den derzeitigen Plänen einer unmoralischen, völlig  abgehobenen Regierung – Märsche und Demos  für das Leben. Ganz besonders für die am meisten bedrohte Gruppe der ungeborenen Kinder. Ihnen will man den gesetzlichen Schutz fast völlig entziehen und damit Willkür und Bestialität Tür und Tor öffnen.

Dagegen müssen wir als Christen und als Menschen guten Willens aufstehen – immer wieder und ohne Zögern oder Zugeständnisse, wie damals die Widerstandskämpfer und Märtyrer.

Unsere Autorin, die Familienmutter Dr. Christina  Agerer-Kirchhoff, gehört zur Arbeitsgemeinschaft Lebensrecht München

Kommentare

11 Antworten

  1. Sehr geehrter Herr Thomas Kovacs,
    man kann den Marsch fürs Leben nicht mit einer Zeitgeistveranstaltung wie dem Christopher-Street-Day vergleichen.
    Wenn es beim Müncher Marsch fürs Leben im letzten Jahr 4000 Teilnehmer waren und in diesem Jahr 6000, dann ist das eine Steigerung von 50 Prozent. Das ist durchaus grandios!

  2. >>> > > – – – Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen – – – < < <<<

    Beim 4. Münchner Marsch fürs Leben ist es zu Sabotageaktion und mehrere tätliche Angriffe auf Teilnehmer gekommen – Wird Kardinal Marx am 3. Mai 2025 am Marsch teilnehmen?

    https://www.kath.net/news/84352

    1. „UND was die deutschen Medien verschweigen“ Als würden DIE DEUTSCHEN Medien, den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben, als Ihnen und vielen anderen ganz bestimmte MAXIMAL interessante Dinge zu verschweigen. Und wir sind deswegen Opfer, weil wir folglich zu dämlich sind, die Vielfalt der Internetveröffentlichungen zu nutzen. Also letztlich ist dieser obige Beitrag eine Publikumsbeschimpfung. Und DIE DEUTSCHEN Medien ein massiver Block, der voller Hass dem armen kleinen Mann auf der Strasse voller Arroganz gegenüberlauert. Man darf wohl wieder nicht sagen, dass Ostern war und die Auferstehung des Herrn gefeiert wurde, sondern man soll transauer und negativgestimmt seinen Tag durchleiden. Man nimmt auch noch die Eigenschaft konservativ für sich in Anspruch um seine Arroganz gegenüber dem kleinen Mann auf der Strasse zu dokumentieren. Was fürchten Anwälte am meisten? Eine Anzeige wegen Mandantenverrat.

  3. Natürlich geht der Lebensschutz alle an. Denn alle wollen leben. Trotzdem freuen wir uns schon, wenn 6.000 für den Lebensschutz demonstrieren.

    Weil es einen so starken Trend gegen den Lebensschutz gibt.

    Dadurch sind sich so wenige Menschen bewusst, dass das Recht auf Leben unteilbar ist, wie alle Menschenrechte, die sich aus dem jüdisch-christlichen Welt- und Menschenbild ableiten.

    Vernachlässigen wir die Rechte bestimmter Gruppen, ziehen wir die ganze Kultur in den Abgrund. Das lehrt uns die Geschichte in vielerlei Hinsicht.
    Kultur des Lebens oder Kultur des Todes? Was wollen wir?

    Die Frage des Lebensrechts lässt sich nicht einfach als ein Spezialthema betrachten. Diese Frage ist zentral für die ganze Menschheit, für unsere Kultur, für unsere Gesellschaft, für unser Land und für jeden einzelnen Menschen.

    Leider leben viele Menschen in ihren Gedanken in einem fragmentierten Universum. Die vernünftige und realistische ganzheitliche Betrachtungsweise, die alle Ursachen, Perspektiven, Aspekte und Folgen eines Ereignisses im Gesamtzusammenhang zu berücksichtigen versucht, liegt nicht mehr im Trend.

    Aber die von göttlicher Vernunft geleitete menschliche Vernunft war und ist die Grundlage für Menschenwürde, Menschenrechte, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.

    Der Soziologe Rodney Stark hat diese Zusammenhänge z.B. in seinem Buch „Victory of reason“ vielseitig ausgeleuchtet.
    https://www.amazon.com/-/de/dp/1400062284/ref=d_pd_sbs_sccl_1_1/135-8555283-2243711?pd_rd_w=sNidD&content-id=amzn1.sym.3676f086-9496-4fd7-8490-77cf7f43f846&pf_rd_p=3676f086-9496-4fd7-8490-77cf7f43f846&pf_rd_r=YQAHSXKS6V5AT8Z2CEGH&pd_rd_wg=lqRYn&pd_rd_r=f9949e53-3b38-47ab-9228-2d1a088a7119&pd_rd_i=1400062284&psc=1

    Auch der Chemiker und Philosoph Dr. Markus Widenmeyer beschreibt die großen Unterschiede in den Auswirkungen, die einerseits ein atheistisches (naturalistisches) Menschenbild und andererseits ein biblisches Welt- und Menschenbild haben.

    https://www.youtube.com/watch?v=rc9IHiYWX7g
    Naturalistisches vs. biblisches Weltbild
    Ethik, Freiheit, Menschenwürde, Dr. Markus Widenmeyer

  4. Es gibt leider Leute und Kommentatoren, die müssen sogar bei einer wunderschönen Blume am Wegesrand ihr dreckiges und dümmliches Bein heben und dranpissen….

  5. Diese mächtige Demonstration zeigt überdeutlich, dass wir Katholiken noch etwas mitzureden hätten, wäre man nicht zu feige, sich auch gegen den Genderwahn , die Frühsexualisierung entsprechend zu positionieren. Vielleicht könnte auch der Religionsunterricht wieder hoffähig gemacht werden, um der orientierunslosen Jugend wieder einen nützlichen Leitfaden für ihr kommendes Leben mit auf den Weg geben zu können. Viel wäre möglich, wenn das gelbgrüne Kirchengeschwätz vieler Pfarrer beendet und dafür eine gute Religionsarbeit geleistet würde.

    1. 6.0000 mächtige Demonstration?sie machen sich lächerlich
      der CSD in München hatte eine halbe Million Teilnehmer in München

  6. Was für ein Anwachsen des Marsches in München. 6000 Teilnehmer.
    Ich freue mich für die Organisatoren über den Erfolg.
    Machen Sie weiter so.

  7. Ich bin natürlich über die Internas da nicht informiert, stelle mir nur die Frage, ob man bei dem Einzugsgebiet wirklich von einer grandiosen Veranstaltung sprechen sollte, bei 6000. Teilnehmern, wobei wenn damit gemeint ist, dass die „Lebenschützer“ sich wohlgefühlt haben, dann ist das schön und sollte ja bei Veranstaltungen mit Gleichgesinnten so sein

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