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Evangelischer Theologe verteidigt Kardinal Woelki gegen falsche Vorwürfe

Prof. Dr. Notger Slenczka lehrt an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität von Berlin. In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 29. August 2022 erschien ein bemerkenswerter Leserbrief, in dem er energisch gegen diffamierende Vorwürfe Stellung bezieht, die in Medien – auch in der FAZ (vor allem durch Daniel Deckers) –  gegen den Kölner Erzbischof erhoben werden.

Aus der Sicht des Theologieprofessors ist die Behauptung, Woelki sei „moralisch bankrott“, nicht nachvollziehbar. Keine der gegen den Kardinal erhobenen Anschuldigungen halte einer juristischen Überprüfung stand, schreibt Dr. Sleczka. 

In der öffentlichen Debatte würden „wesentliche Fakten übersehen“, bemängelt er:Kardinal Woelki hat als erster und lange als einziger der deutschen Bischöfe den Missbrauchsskandal in seinem Bistum zur Chefsache gemacht.“

Zudem habe Woelki als erster deutscher Oberhirte bereits im Jahre 2018 einen Betroffenenbeirat eingerichtet, während die Deutsche Bischofskonferenz ein solches Gremium erst im April 2020 allen Diözesen empfohlen habe. Im Jahre 2021 seien dann die ersten Beiräte in anderen Bistümern installiert worden, schreibt der evangelische Theologe.

Abschließend heißt es in seiner Stellungnahme: „Kein Bischof in Deutschland hat so früh und so konsequent auf den Missbrauchsskandal reagiert wie Kardinal Woelki“. 

Der Kölner Oberhirte sei daher nach seinem Eindruck „nicht das Problem“, sondern vielmehr ein „Teil der Lösung“.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Kommentare

10 Antworten

  1. 12. September 2022

    Staatsanwaltschaft prüft nur einen Anfangsverdacht

    Drei Pries­ter – zwei aus Bayern, einer aus NRW – hatten Kar­dinal Woelki ange­zeigt. Zu dieser An­zeige hatte das Erz­bistum Köln be­reits aus­führlich Stellung be­zogen: „Der Ver­dacht gegen den Köl­ner Erz­bischof, eine fal­sche Eides­statt­liche Ver­sicherung ab­gege­ben zu ha­ben, ist gerade­zu ab­surd.“

    https://www.erzbistum-koeln.de/news/Staatsanwaltschaft-prueft-nur-einen-Anfangsverdacht/

  2. KARDINAL WOELKI –
    TEIL DER LÖSUNG

    Angesichts der nicht enden wollenden Vorwürfe gegen Kardinal Woelki und Weigerung der Mitarbeit veröffentlicht Prof. Slenczka eine weitere Stellungnahme :
    …“ in puncto Entlastung des gegenwärtigen Erzbischofs sind die beiden Gutachten – das Münchener und das Kölner – offenbar einig!
    Ein „moralischer Bankrott“ des Kardinals liegt nicht vor – ganz im Gegenteil: Kardinal Woelki hat vergleichsweise früh und sehr konsequent auf den Missbrauchsskandal reagiert. Mir als Außenstehendem (Professor für Evangelische Theologie) sei die Feststellung einmal erlaubt: Kardinal Woelki ist nach meinem Eindruck nicht das Problem, sondern in seinem konsequenten Durchgreifen Teil der Lösung der Probleme der Katholischen Kirche.“

    kathnet, 7.9.22

  3. https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article240212359/Kardinal-Mueller-Ich-sehe-nicht-den-geringsten-Grund-warum-Kardinal-Woelki-zuruecktreten-muesste.html 31.7.22

    „Kardinal Müller hat Papst Franziskus für dessen Aufforderung an Kardinal Woelki kritisiert, ein Rücktrittsgesuch an ihn zu richten. Bischöfe seien keine Schachfiguren, die der Papst nach Belieben versetzen könne, meint Müller. Ob Woelki im Amt bleibt, hat Papst Franziskus noch nicht entschieden. …
    „Ich sehe nicht den geringsten Grund, warum Kardinal Woelki zurücktreten müsste“, sagte Müller in Rom. Gegen Woelki liege absolut nichts vor, er sei lediglich das Opfer von Diffamierungskampagnen, meinte Müller. …

    Papst Franziskus hatte am vergangenen Sonntag gesagt, er wolle sich mit seiner Entscheidung in Sachen Woelki Zeit lassen. „Schauen wir mal. So eine Entscheidung trifft man nicht unter Druck“, sagte das 85 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche. katholischen Kirche. Im Juni hatte Franziskus in einem Interview gesagt, er habe Woelki dazu aufgefordert, ein Rücktrittsgesuch an ihn zu richten. Dieses liege ihm nun vor, und er könne jederzeit darüber entscheiden. Hintergrund sei die „turbulente Situation“ im Erzbistum Köln.
    Müller kritisierte diesen Schwebezustand scharf.“

  4. Die Pornographisierung der Gesellschaft

    https://www.youtube.com/watch?v=FSofz-bBe9E

    In dieser Sendung hat Robert Stein seine ehemalige Nexworld- Kollegin und Moderator Vesna Kerstan zu Gast. Doch die beiden schwelgen nicht in Erinnerungen an die guten alten Zeiten, sondern besprechen ein Thema, welches in der Öffentlichkeit kaum präsent ist: Frühsexualisierung und Gender Mainstream in Kindergärten und Schulen. In einigen Bundesländern ist die neue Agenda der Aufklärung bereits im Schulunterricht eingezogen. Tausende besorgte Eltern zog es daraufhin auf die Straße und wurden von den Mainstreammedien sofort als homophop, im besten Falle aber als altmodisch und zu konservativ eingestuft.

    Daß es ausschließlich um die Kinder geht, scheint den Verantwortlichen in Politik und Medien kaum zu interessieren. Die Durchsetzung einer Agenda, welche eine neue Generation von willenlosen und psychisch gestörten Zombies heranziehen will, ist im vollen Gange. Aufklärung auf diesem Gebiet tut Not.

    Videoaufzeichnung vom Okt 2014
    ——————————————————————————–

  5. Moralisch bankrott ist schon lange Daniel Deckers mit seinen penetranten Hasstiraden gegen verschiedene Kirchenverantwortliche. Wir haben deshalb nach jahrelangem täglichem Bezug die FAZ abbestellt, weil es nicht mehr erträglich für uns war.
    Und praktisch jedesmal, wenn wir neu von ihm etwas lesen, schlägt einem Fanatismus, ja Verbissenheit entgegen. Hass aber frisst Seele und Verstand auf.

  6. Daniel Deckers hat Papst Benedikt als grottenschlechten Theologen beschimpft, erfolgreich gegen Tebartz van Elst intrigiert und jetzt hat er Kardinal Woelki im Visier. Vermutlich mischt der Kirchenrechtler Schüller mit.

    Ich überlege ernsthaft, aus der Kirche auszutreten, denn dieser Klüngel arbeitet gegen den katholischen Glauben, gegen das Christentum.

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