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IRAN: Zum Tod verurteilter Pastor Youcef Nadarkhani bleibt unbeugsam

Der wegen seines christlichen Glaubens zum Tode verurteilte Pastor Youcef Nadarkhani bleibt standhaft: Obwohl ihm die islamischen Justizbehörden eine „Brücke“ bauen, um sein Leben zu retten, macht er keine Zugeständnisse im Glauben.
Nach Angaben des Londoner Menschenrechtsverbands CSW (Christian Solidarity Worldwide) ist dem Inhaftierten die Freilassung in Aussicht gestellt worden, wenn er aussage, daß er Mohammed als „Boten Gottes“ ansehe.
Doch der 35-jährige Leiter einer 400 Mitglieder zählenden christlichen Untergrundgemeinde habe dieses Angebot ausgeschlagen.
Pastor Nadarkhani war am 22. September 2010 wegen „Abfalls vom islamischen Glauben“ und der „Verbreitung nicht-islamischer Lehre“ zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Das Urteil wurde im Juli 2011 vom Obersten Gericht bestätigt, aber noch nicht vollstreckt.
Nach einer internationalen Protestwelle wurde der Fall dem höchsten religiösen Führer und Rechtsgelehrten, Ayatollah Ali Khamenei, zur Begutachtung vorgelegt.
Unterdessen wollen die iranischen Behörden  Nadarkhani offenbar Zeit zum Einlenken geben. Doch der Pastor hat sich bereits dreimal geweigert, seinem Glauben abzuschwören und zum Islam zurückzukehren.
In der Islamischen Republik ist das Religionsgesetz Scharia Grundlage der Rechtsprechung; sie sieht die Todesstrafe für den „Abfall vom Islam“ vor.
Von den 74,2 Millionen Einwohnern Irans sind 99 % Muslime. Die Zahl der Konvertiten zum christlichen Glauben wird auf 250.000 geschätzt. Ferner gibt es bis zu 150.000 meist orthodoxe armenische und assyrische Christen.
Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA

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