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Ukraine: Auf die Kraft des Gebetes setzen

Von Eugen Abler

Kardinal Marx forderte vor wenigen Tagen in einer Münchner Kirche die Gläubigen auf, sich für eine Waffenruhe in der Ukraine einzusetzen. Eine solches Schweigen der Waffen sei zwar noch nicht das Ende des Krieges, aber es wäre „das Ende des Tötens und Leidens für einen Augenblick und das Atemholen dafür, dass wir an den Menschen denken“.

Christsein habe auch eine politische Dimension. Deshalb gelte es, an der Seite derer zu stehen, „die im Krieg sterben, leiden und erfrieren“. Der Kardinal beklagt, „dass fast nur noch über Waffen geredet wird“.

Leider fordert Marx die Gläubigen nicht ausdrücklich zum Gebet für den Frieden in der Ukraine auf.

Das derzeitige Vorgehen der Kriegsparteien und deren Verbündeten verschärft die Situation zunehmend und führt zwangsläufig zu einer weiteren Eskalationsstufe. Ein Krieg ist immer ein Offenbarungseid mangelnder Vernunft der beteiligten Kriegsparteien.

Christen sollten hier aber der Kraft und Wirkung des Gebetes vertrauen. Erinnert sei an die Seeschlacht von Lepanto 1571, wo es dem christlichen Heer, nachdem der Papst zum „Gebetssturm“ aufgerufen hatte, in aussichtsloser Lage gelang, den Ansturm der Muslime entscheidend zurückzuschlagen und schließlich zu siegen.

Denken wir auch an unsere Wiedervereinigung, wo viel gebetet wurde und ohne einen Schuss die schmerzliche Trennung von West- und Ostdeutschland überwunden wurde. Es gäbe noch viele Beispiele, wo Gott konfliktäre Situationen zum Guten gefügt hat.

Gott sei Dank werden auch in diesen Tagen viele Gebete um Frieden zum Himmel geschickt. Gott ist der einzige, dem wir vertrauen dürfen. ER überhört nichts!

Kardinal Marx fordert „…alle Fantasie, alles Denken in Bewegung zu setzen, damit die Waffen schweigen“. Ich sage: Nur das Gebet kann zum Frieden führen

Kommentare

6 Antworten

  1. Für das Beten bin ich immer zu haben, aber in diesem Falle eines Europäischen
    Krieges bin ich eher dafür, zu handeln – aus dem Gebet heraus. Wir Deutschen
    müssen uns aus diesem bedrohlichen Krieg heraushalten – den Krieg gegen Russland
    beenden; alles Andere führt in eine Katastrophe, die niemandem dient! Auch
    die Amerikaner halten sich wohlweislich bedeckt, zumal China noch im kommun.
    Hintergrund steht. Und wir haben so gut wie keine Waffen zur Verfügung, auch
    keine Atomwaffen.
    Die NATO ist nun am Zuge und muss mit einem atomaren Erstschlag drohen, wenn die Russen nicht mit ihrer Aggression aufhören – wie
    damals zur Zeit der Kubakrise! Washington hat sich damals zurück gezogen.
    Sollen doch die beiden jetzigen Kontrahenten machen, was sie wollen. Es ist ein
    russischer Streit und die Ukraine ist nicht unbedingt ein Unschuldslamm. Was soll
    denn noch alles kommen, deutsche Soldaten in der Ukraine oder Kampfflugzeuge
    — ohne Mich. Der Bundeskanzler hat vollkommen recht: Da sei GOTT vor.

  2. Jeden Mittwoch um 18 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden, an vielen Orten in Deutschland.
    Initiative : Deutschland betet den Rosenkranz ( einfach eingeben und man findest seine Stadt)

    Auch der Sender k-tv betet und überträgt immer Mittwoch, 18 Uhr an verschiedenen Stätten, online den Rosenkranz, dieser Initiative.

    Viele sollten sich dem anschließen.

  3. Als damals der Irakkrieg begann, hat unser damaliger Pfarrer Gebetsstunden gehalten. In dem ganzen fast ein Jahr des Krieges in der Ukraine kommt von Seiten unserer jetzigen Seelsorger überhaupt nichts in dieser Richtung. Kann es nicht verstehen.

  4. Ich kreide „der Kirche“ an, wegen der verqueren Auslegungs des Konzil den Verstand verloren zu haben. Sogar über das Weltliche.
    Seither zieht sie Arm in Arm mit den linken Menschenfeinden die Kirche und den Staat nach unten.
    Die Verwahrlosung kann bald nicht mehr größer sein.
    Das damals noch katholische Österreich hat damals mit dem Rosenkranz die Russen aus dem Land gebetet.
    Und Adenauer hat nur mit Hilfe der Beter und seiner „Entschlossenheit“ die Kriegsgefangenen nach 10 Jahren aus Ihrer Lage befreien können. Wer hat heute noch eine Ahnung davon?

  5. Zahlreiche Christen und Juden werden um Frieden beten
    in dieser schrecklichen Situation.
    Damit das Leid der Menschen in der Ukraine endlich
    aufhört. Tausende sterben, andere sind auf der Flucht.
    Hunderte Ortschaften ohne Heizung, Strom und Wasser.

    Ebenso wird in christlichen Sendern täglich um Frieden für die Ukraine gebetet.

    Alle haben versucht mit dem russischen Aggressor zu
    sprechen und zu verhandeln. Zwecklos.
    Leider müssen wir einsehen, dass mit einem kranken
    Psychopathen nicht zu verhandeln ist.

    Russen raus aus der Ukraine. Dort habt ihr nichts zu suchen. Nur dann kann es Friede für das geschundene
    Volk geben.

  6. Shalom. Dass im Alten Testament noch Auge und Auge, Zahn um Zahn gefordert wurde, war eigentlich schon eine Regel, nicht über das Maß hinaus zu bestrafen.
    Mit Jesus Christus haben wir gelernt, selbst zu seinem Bruder nicht „Du Narr„ zu sagen .
    Die Kriege, die geführt wurden, waren selbst über das Maß von Auge um Auge, Zahn um Zahn hinaus gegangen .
    Wo ist der Auftrag von Jesus Christus, liebet eure Feinde , tut Gutes denen, die euch fluchen .
    Ja wir sollten mehr beten, jedoch auch in uns selbst Frieden schaffen, unsere Feindbilder stürzen und im Klassenzimmer der Liebe sich selbst und alle Menschen unter die Autorität von Jesus Christus stellen.
    „ICH BIN der WEG und die WAHRHEIT.“ Wir sind alles eine Familie. Jesus Christus hat keine Feindbilder. In Christus sind alle gleich. ER sieht uns so, wie er uns geschaffen hat. Was wir daraus gemacht haben, können wir mit seiner Hilfe wieder gut machen, wie es ein Vater eben macht, wenn er unsere Fehler in den Sand schreibt und der Wind es verweht, als wenn es nie geschehen ist. Liebet eure Feinde , diese Welt ist nur eine Möglichkeit, in der Liebe zu bestehen . Stell Dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin.“
    Beten was das Zeug hält nicht mit Worten sondern mit innerem Frieden. Wir können die Welt nicht ändern nur in uns das Licht vergrößern damit die Finsternis flieht , sich auflöst. Wo Licht ist kann keine Finsternis sein. In der Tat lass ich auch eine Kerze 🕯️ brennen um mir das Licht bewußter zu machen. „Meinen Frieden gebe ich euch ,Frieden den die Welt nicht hat.“ Jesus Christus

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