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Kardinal Müller: Synodaler Holzweg ist spalterische „Reform mit der Brechstange“

Kardinal Gerhard Müller hat scharfe Kritik am „Synodalen Weg“ in Deutschland geübt. In einem Interview mit EWTN Vatican / CNA erklärte der 74-jährige Würdenträger, der „Synodale Weg“ sei „am Ende“ und befinde sich auf einem „anti-katholischen Holzweg“.

Kardinal Müller erneuerte seine Bedenken, die er bereits vor einer Woche in einem weiteren Gespräch zum Ausdruck gebracht hatte. Er sagte, der „Synodale Weg“ in Deutschland habe weder etwas mit „Synodalität“ noch mit einem „Weg“ zu tun.

Vielmehr erinnere das Konstrukt an eine „politische Organisation“, die sich selbst für die „Avantgarde der Weltkirche“ halte, was bereits der „Geburtsfehler“ dieses Gremiums sei: „Was hier betrieben wird, ist nichts anderes als Spaltung. Es ist eine sogenannte Reform mit der Brechstange.“

Die kürzlich veröffentlichte Erklärung des Vatikan bringe daher nichts anderes zum Ausdruck als den „einfachen Grundsatz der katholischen Ekklesiologie“, so der Kardinal weiter:

Die Offenbarung ist der Kirche anvertraut zur treuen Bewahrung, und nicht, wie der „Synodale Weg“ am Anfang gemeint hat, dieses praktisch zufällig zusammengestellte Gremium hätte irgendwie das Recht und die Vollmacht, die sakramentale Verfassung der Kirche außer Kraft zu setzen und die Offenbarung nach ihrem Sinn umzuinterpretieren.

Unter den Unterstützern des „Synodalen Weges“ herrsche vor allem „Uneinsichtigkeit“, die eine „Folge der mangelnden Kenntnis der katholischen Ekklesiologie“ sei.

Auf die Frage, ob der „Synodale Weg“ nach der Erklärung aus Rom nun am Ende sei, antwortete Kardinal Müller wörtlich:

Ich glaube, der „Synodale Weg“ war von Anfang an am Ende, nur haben es seine Betreiber das noch nicht gemerkt.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://de.catholicnewsagency.com/story/kardinal-mueller-der-synodale-weg-war-von-anfang-an-schon-am-ende-11402

Kommentare

9 Antworten

  1. Befinde mich derzeit in Österreich und sprach mit meiner Freundin über die deutsche katholische Kirche.
    Sie sagte nur: „Was ist bloß in Deutschland in der Kirche los?“
    Dieses Gehabe mit synodalen Prozess und auch diese Missbrauchsgeschichte sind entsetzlich.
    Sie meinte dieses Ummodeln der Kirche gäbe es in Tirol nicht.
    Alles an Erneuerung wird vom Pfarrer geprüft und Laienkirche gibt es hier in der Gegend nicht. Man ist konservativ, gläubig und Modernismus ist von keinem in der Gemeinde gewünscht. Man hält die traditionellen Festtage hier sehr hoch. Maria Himmelfahrt wird im Dirndl begangen. Alles festlich geschmückt.
    Eine Mahlzeit in der Kirche einnehmen, wie in D. zuhauf geschehen, ist hier undenkbar.
    Hier wird der Glaube noch bodenständig und nüchtern gelebt.

    1. Ist der Kirchenbesuch dort denn gleichbleibend hoch oder geht er auch mehr und mehr zurück? Wie ist es dort mit der Jugend in der Kirche? Sieht man die Erstkommunionkinder nach dem weißen Sonntag noch in der heiligen Messe oder nur sporadisch, wenn überhaupt, wie bei uns hier? Können die Klöster und die Konvente der tätigen Orden in den Krankenhäusern usw. dort alle aufrecht erhalten werden oder müssen auch welche wegen fehlender junger Ordensfrauen aufgelöst werden? Haben dort alle Pfarreien noch einen eigenen Pfarrer oder gibt es dort auch Pfarreiengemeinschaften?
      Danke für Ihre Auskünfte!

      1. Auch hier sind die Gemeinden zusammen gelegt worden.
        Jedoch merkt man hier einen festeren Glauben, auch wenn nicht alle in die Kirche gehen.

    2. „Eine Mahlzeit in der Kirche einnehmen, wie in D. zuhauf geschehen, ist hier undenkbar.
      Hier wird der Glaube noch bodenständig und nüchtern gelebt.“ (Dorrotee in Österreich)
      Dazu:
      Ihre subjektive Meinung in Ehren. Aber was Sie da beschreiben und zu deuten versuchen als „bodenständig und nüchtern“ wird das Eigentliche der Kirche nicht retten in dem Sinne, dass sich weltoffene Personen finden, die zusammen mit ebenso weltzugewandten Hirten mit offenen Ohren auf das Wort Gottes hören, das auf die Verwandlung der Welt zielt. Die das Rationale an Jesu Botschaft erfassen und versuchen am Ort zu verwirklichen . Das ist noch einmal etwas anderes als Bräuche zu bewahren, dies und jenes n i c h t zu tun.

  2. Der sog. Synodale Weg ist ein weiterer Schritt des westlichen und Weltkommunismus,
    die Katholische Kirche materialistisch zu verändern oder gar umzugestalten in eine
    beliebige Institution . Dies ist dann ein jetzt beschleunigter „Marsch durch die
    Institutionen“ durch sog. Modernisierungen – sexistisch, homosexuell , Abtreibungen
    usw.- schon seit den 20-gern des letzten Jahrhunderts (Siehe u.a. die Frankfurter
    Schule). Papst Franziskus , der ihn mit initiiert hat, müsste eigentlich ausgiebig
    Rechenschaft ablegen und sogar zurücktreten!

  3. Die Zeichen mehren sich, daß PAPST FRANZISKUS und seine Vertrauten
    (z.B. Erzbischof Paglia und P. James Martin ) eine
    grundlegende ÄNDERUNG in Fragen DER SEXUALMORAL
    (und auch der Bioethik – Empfängnisverhütung, In Vitro Fertilisation, Euthanasie -) planen und durchführen wollen, ein Lehrschreiben dazu soll vorbereitet werden.
    Auch hierzu nimmt KARDINAL MÜLLER Stellung:

    https://www.lifesitenews.com/news/cdl-muller-nobody-can-change-catholic-doctrine-that-homosexuality-is-grave-sin/
    https://www.lifesitenews.com/news/fr-james-martin-says-homosexuality-is-the-way-god-created-a-part-of-the-human-race/
    https://www.lifesitenews.com/blogs/cdl-muller-father-james-martins-lgbt-propaganda-is-heresy/
    https://www.lifesitenews.com/news/cdl-muller-lgbt-agenda-has-no-basis-in-revelation/
    https://www.lifesitenews.com/news/cardinal-muller-promoting-transgender-self-mutilation-is-a-a-serious-sin/

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