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Vertuschung: Historiker übt scharfe Kritik am Papst und an Kardinal Fernandez

Wie das Kölner DOMRADIO heute berichtet, hat der deutsche Historiker und kath. Theologe Ulrich Lehner von der renommierten University of Notre Dame in den USA ein Buch über sexuellen Missbrauch im Jesuitenorden verfaßt.  

Der 47-jährige Autor, der sich in seiner Neuerscheinung vor allem mit einschlägigen Fällen aus dem 17. und 18. Jahrhundert befaßt,  beklagt in einem Interview hinsichtlich des Vertuschungsproblems, Papst Franziskus mache „nichts besser“ und erwähnt dabei als Beispiel die Causa von Erzbischof Nienstedt (USA).

Leider verstehe der Pontifex nicht, wie wichtig heute Transparenz und Vertrauen sei: „Autoritär, wie er ist, versteht Franziskus das nicht.“

Prof. Lehner fährt fort, indem er den berüchtigten, homosexuell aktiven Kardinal McCarrick erwähnt, der lange vom Papst gedeckt wurde: „Wie kann man jemandem vertrauen, für den Transparenz in Missbrauchsfragen ein Fremdwort ist – siehe Theodore McCarrick.“

Danach äußert sich der Historiker noch deutlicher: „Oder der Personen in höchste Ämter befördert, die Missbrauchstäter nachweislich geschützt haben, wie der Leiter der Glaubensbehörde, Kardinal Victor Manuel Fernandez.“

Quelle für die Zitate: https://www.domradio.de/artikel/historiker-haelt-missbrauch-fuer-kein-modernes-problem

Kommentare

4 Antworten

  1. GENDERIDEOLOGIE UND KLIMAHYPE SIND IN DIE KIRCHE EINGEDRUNGEN, VERDRÄNGEN DIE VERKÜNDIGUNG

    Der Erzbischof von Oviedo, Jesus Sanz, warnte in einem Interview davor, dass Priester und Bischöfe unter Druck gesetzt würden, über Themen zu sprechen, die Teil fortschrittlicher Ideologien seien, und nicht über die rettenden Wahrheit des Evangeliums, was er als Verrat am Glauben anprangerte:

    https://www.lifesitenews.com/news/gender-ideology-has-penetrated-the-church-spanish-archbishop-warns/?

    „Die Gender-Ideologie ist in die Kirche eingedrungen“, sagte er. „Die anthropologische Verwirrung, die mit der Beziehung zwischen Mann und Frau zu tun hat, mit der Wahrheit des Mannes, mit der Wahrheit des Weiblichen und mit der Pädagogik, Kinder gesund aufwachsen zu lassen, ohne sie umzulenken, damit sie sich ihr anschließen können.“ perverse Anthropologie … All dies ist in die Kirche eingedrungen. Wir sehen das, wenn es in der Schule, im Unterricht und sogar in der Katechese Ausdrücke und Gesten gibt, in denen man eine Zweideutigkeit oder, ganz klar, eine Kapitulation erkennt.“..
    Der spanische Prälat fuhr fort, dass Priester und Bischöfe die Durchsetzung der Gender-Ideologie und die Lüge des Klimawandels ablehnen sollten, und sagte:
    „Heute, wenn Sie nicht mit dem Jargon der Gender-Ideologie sprechen, wenn Sie den Klimawandel nicht erwähnen, wenn Sie nicht die (richtige) Anstecknadel haben und die Agenda 2030 nicht in Ihren Eingeweiden, scheint es, als wären Sie in einer anderen Welt und werden in die Enge getrieben.“..
    Auf die Frage, ob Stimmen innerhalb der Kirche Angst haben, wenn es darum geht, sich ideologischen Angriffen auf den Glauben zu widersetzen, bestätigte er, dass die Angst vor Vergeltung Geistliche oft zum Schweigen bringt..“

    https://www.lifesitenews.com/news/jordan-peterson-slams-pope-francis/

    „Jordan Peterson kritisiert die Fixierung von Papst Franziskus auf den „Klimawandel“: „Er sollte Seelen retten“
    Die Rettung von Seelen sei „die Art und Weise, wie man den Planeten rettet, nicht durch die Anbetung von Gaia“, sagte Jordan Peterson und kritisierte „verachtenswerte“ Bemühungen, die Kirche seit den 60er Jahren und dem Zweiten Vatikanischen Konzil „relevanter“ zu machen.“
    —-
    Papst Franziskus macht sich zu einem Protagonisten der Agenda 2030, in Übereinstimmung mit den Vorhaben von WEF, WHO und UN und im Bund mit den globalistischen Eliten.
    Die Richtung war seit Jahren erkennbar, wurde oft noch als zufällige Fehlentscheidungen (z.B. bei den Mitgliedern der Akademie für das Leben) zu entschuldigen versucht, tritt jedoch in den letzten Jahren und Monaten immer unverhohlener zu Tage.
    Gegen Ende beschleunigt sich alles, heißt es.

  2. Tatsächlich gibt es eine Diskrepanz zwischen dem behaupteten Willen zur radikalen Aufklärung („Null Toleranz“) und Transparenz und dem tatsächlichen Umgang des Papstes mit überführten Missbrauchstätern auf der einen und den Opfern auf der anderen Seite.
    Der ehemalige Kardinal Mc Carrick und der ehemalige Jesuit Rupnik sind wohl die prominentesten Beispiele – sie wurden nicht nur nicht sanktioniert, sondern noch beauftragt. Mc Carrick reiste nach China und bereitete mutmaßlich das China- Vatikan-Abkommen vor, Rupnik predigte bei Exerzitien im Vatikan, Zanchetta, Karadima und weitere wurden vom Papst geschützt und/oder erhielten Aufgaben in seiner Nähe.

    „Oder der Personen in höchste Ämter befördert, die Missbrauchstäter nachweislich geschützt haben, wie der Leiter der Glaubensbehörde, Kardinal Victor Manuel Fernandez.“

    Das sind deutliche, wahre Worte, denn auch die Ernennung von „Tucho“ Fernandez wurde begleitet vom Protest der Missbrauchsopfer, die er nicht ernst genommen hat, weshalb Papst Franziskus ihm zugesagt hat, um diesen Bereich des Missbrauchs brauche er sich als Glaubenspräfekt nicht zu kümmern, dafür gebe es Fachleute, Kommissionen..

    Zugleich diskreditierte Papst Franziskus die bisherige Arbeit der Glaubenskongregation und machte deutlich, daß er einen grundlegenden Wechsel herbeiführen will:

    https://katholisches.info/2023/08/21/die-eile-von-papst-franziskus-zur-vorbereitung-seiner-nachfolge/

    „Bei der Ernennung von Erzbischof Víctor Manuel Fernández als Nachfolger von Kardinal Ladaria schrieb Papst Franziskus einen Begleitbrief an Erzbischof Fernández, in dem er seine Vorstellung vom Dikasterium darlegte:

    „Das Dikasterium, dem Sie vorstehen, ging in anderen Zeiten so weit, daß es unmoralische Methoden anwandte. Das waren Zeiten, in denen statt der Förderung theologischer Kenntnisse mögliche Lehrfehler verfolgt wurden. Was ich von Ihnen erwarte, ist sicherlich etwas ganz anderes“.“..

    „Die Synode der Synodalität beschleunigt die institutionellen, lehrmäßigen, dogmatischen und moralischen Veränderungen, die er während seines Pontifikats durchgeführt hat..
    Indem er von einer synodalen Kirche als einer „umgekehrten Pyramide“ spricht, macht der Papst selbst trotz anderer, scheinbar widersprüchlicher Aussagen deutlich, daß er die Kirche von einer hierarchischen, d. h. von einer Kirche, wie Christus sie gegründet hat, in eine demokratische Kirche umwandeln will.“

    BRUCH MIT DER ALTEN MESSE IST EIN KAMPF GEGEN DIE KIRCHE

    Gedanken von Dr. J. Heimerl , veröffentlicht auf stilum curiae und in Life Site News:
    https://www.lifesitenews.com/news/german-priest-pope-francis-latin-mass/?

    https://www.marcotosatti.com/2024/02/20/der-kampf-des-papstes-gegen-die-alte-messe-ein-kampf-gegen-die-kirche/

    ..was sagt die Verfolgung der alten Messe über Franziskus?

    Eine einfache Antwort wäre die, dass er – wie die meisten Jesuiten – keinen Sinn für Liturgie hat…

    Eine differenziertere Antwort ergibt sich, wenn man die sogenannten „Ottaviani notes“ studiert..
    Kardinal Alfredo Ottaviani wandte sich 1969 an Paul VI. und trug ihm schriftlich seine Bedenken gegen die „neue Messe“ vor. Immerhin: Ottaviani war Glaubenspräfekt gewesen und seine Stimme hatte Gewicht. Sein Urteil war vernichtend und unterstrich die Bedeutung der überlieferten Messe als „vollständiges Denkmal“ des katholischen Glaubens, wie ihn alle Konzilien gelehrt haben. Die neue Messe sei dagegen defizient und gefährlich; sie bilde letztlich eine neue Kirche ab.

    Wenden wir diesen Gedanken auf unsere Fragestellung an, ergibt sich ein klares Bild: Der Kampf gegen überlieferte Messe, ist ein Kampf gegen die Wahrheiten der Kirche…“

    FRANZISKUS GEHT ES UM DIE ABLEHNUNG DER KIRCHLICHEN TRADITION INSGESAMT

    „Unter Franziskus haben sich die Dinge nun zugespitzt. Für ihn steht die kirchliche Einheit nicht mehr an erster Stelle. Ihm geht es vor allem um die Durchsetzung seiner Reformen und nur von diesem Standpunkt aus wird seine Haltung zur überlieferten Messe verstehbar: Franziskus geht es um die Ablehnung der kirchlichen Tradition insgesamt. Immerhin: Ein Papst, der Ehebruch und homosexuelle Beziehungen „segnen“ lässt, kann sich nicht mehr auf die Kirche Christi und die Lehre der Apostel berufen; dies auch nicht, wenn er demnächst „Diakoninnen“ einsetzen will. Sein Pontifikat bezeichnet einen historischen Bruch, der eben auch ein Bruch mit der „alten Messe“ ist.“

    Könnte das ein Schlüssel sein ?

  3. Ulrich Lehner erteilt auch der Meinung, die 68ger seien ein Auslöser des Missbrauchs, wie es auch von allerhöchster Stelle zu vernehmen war, eine klare Absage.

  4. Ich frage mich schon lange, ob Franziskus irgendwem verpflichtet ist, meint, ob er in irgendeiner Sache erpressbar ist.

    Mit der Beschreibung, dass er autoritär sei, kann ich mir verschiedene Entscheidungen dennoch nicht erklären.

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