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Der ratlose Pastor, das Lampenfieber und seine erste Predigt

Ein Pfarrer hatte vor seiner ersten Predigt Lampenfieber. Er fragte den Apotheker, was er dagegen tun könnte. Der Apotheker riet ihm, vor dem Spiegel zu üben und zur Beruhigung einen Schnaps zu trinken  –  und zwar immer dann, wenn er das „Zittern“ bekäme. IMG_2281 - Kopie (2)

Nachdem der Pastor 17-mal gezittert hatte, bestieg er die Kanzel. Nach seiner Predigt gab es anhaltenden Beifall. Der Pfarrer fragte den Apotheker, was er von seinem ersten Predigtversuch hielt.
Der Apotheker lobte den Pastor und erklärte ihm, er habe ein gutes Thema gewählt, aber leider seien ihm zehn Fehler untergelaufen:

• Eva hat Adam nicht mit der Birne verführt, sondern mit der unbekannten Frucht eines Baumes.
• Kain hat Abel nicht mit der Maschinenpistole erschossen, sondern erschlagen.
• Zudem heißt es nicht Berghotel, sondern Bergpredigt. avatar92
• Christus ist nicht auf der Kreuzung überfahren worden, sondern er wurde ans Kreuz geschlagen.
• Der himmlische Vater opferte nicht seinen Sohn den Eingeborenen, sondern seinen eingeborenen Sohn.
• Dann ging es nicht um einen warmherzigen Bernhardiner, sondern um einen barmherzigen Samariter.
• Sodann heißt es nicht: „Such mich nicht in der Unterführung!“, sondern: „Führe mich nicht in Versuchung!“.
• Überdies sagt man nicht: „Dem Hammel sein Ding“, sondern: „Dem Himmel sei Dank“.
• Dann heißt es nicht: „Jesus, meine Kuh frißt nicht“, sondern: „Jesus, meine Zuversicht“.
• Die Predigt beendet man nicht mit „Prost“ sondern mit „Amen“.
Quelle: „Hand in Hand“, Seniorenzeitschrift des Kardinal-von-Galen-Stift in Münster (Nr. 22/2014)

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