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Längere Laufzeiten für KKWs notwendig

Wegen der sich dramatisch zuspitzenden Energiekrise fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, nicht länger zu zögern und den Weiterbetrieb von Kernkraftwerken vorzubereiten und neue Brennstäbe zu beschaffen.

Die Energiekrise spitze sich zu, vor allem bei der Gasversorgung. Die Bundesregierung müsse sich endlich eingestehen, dass wir nicht länger auf Kernenergie verzichten können.
Weiter heißt es in der Stellungnahme:

„Die drei noch am Netz befindlichen KKW müssen länger laufen und zudem auch die im letzten Jahr vom Netz genommenen Kraftwerke auf ihre Wiederinbetriebnahme vorbereitet werden.

Dazu braucht es spätestens 2023 neue Brennstäbe. Diese müssen jetzt bestellt werden, damit sie noch rechtzeitig eintreffen.

Bundeswirtschaftsminister Habeck hat in dieser Krise mehrfach betont, dass er sich fundierten Lösungsansätzen nicht aus parteiideologischen Gründen verweigern würde und offen für jeden sinnvollen Ratschlag ist. Insofern sollte er die Experten vom Branchenverband Kernenergie nicht einfach ignorieren, die den Weiterbetrieb der KKW für absolut machbar halten, wenn schnell neue Brennstäbe beschafft werden.

Ich erwarte zudem, dass der Prüfvermerk vom März, mit dem Habeck und Umweltministerin Lemke zum zweifelhaften Ergebnis kamen, längere Laufzeiten würden für die Energieversorgung nicht viel bringen, endlich offen und breit diskutiert wird – und zwar im Bundestag.

Die Union kann dann auch zeigen, wie ernst es ihr mit ihrer neu entdeckten Liebe zur Kernkraft wirklich ist.

Als im April zuletzt die Möglichkeit bestand, Laufzeitverlängerungen politisch auf den Weg zu bringen, haben CDU und CSU nämlich noch brav im Verbund mit allen anderen Fraktionen dagegen gestimmt.“

 

Kommentare

7 Antworten

    1. Lieber Herr OSTR Ing.-Wiss.,
      vielleicht informieren Sie sich mal ein bisschen besser zum Thema.
      Kleiner Tipp: Hartmut Bachmann, Die Lüge der Klimakatastrophe oder Michael Shellenberger, Apokalypse Never.
      In beiden Büchern finden Sie interessante Details zur Kernkraftaversion, unter der Sie, wie so viele leiden, vor allem wie es dazu kommen konnte. Gefühltes Wissen ist nicht unbedingt verlässlich.
      Wenn sogar Greta Thunberg lichte Momente hat, finde ich dies erfreulich. Was Vattenfall und Holm anlangt, im zu erwartenden Winter ein wenig sicheren Strom zusätzlich zu haben, das sollte man doch begrüßen, oder ?

        1. Eine falsche Behauptung wird durch Wiederholung nicht richtiger. Mit Ihrer Wiss. scheint es nicht weit her zu sein. Nachforschen bringt mehr. Nachplappern der vorgegebenen Mehrheitsansicht eher nicht.

          1. Sie sagen es. Die Mehrheitsmeinung ist neuerdings pro Atomkernenergie. Vorgegeben von der Lobby.

  1. Habeck und Co. haben kein Interesse, die KKW weiterlaufen zu lassen.
    Man sagt, die Verträge zum Ausstieg sind gemacht und die Kosten zum Wiedereinstieg seien zu hoch.
    Brennstäbe besorgen zu aufwendig und wir kommen schon klar mit der Versorgung.

    Also wenn Grüne sich um Versorgung kümmern müssen, wird das Licht ausgemacht, der Herd abgeschaltet und nicht mehr geduscht.

    Es gibt Kerzen und Salat, und Waschen kann man in der Regentonne oder am See abends mit Lagerfeuer und Gitarrenmusik und ein bisschen Cannabis!
    Die neue grüne Romantik für alle deutschen Bürger.

    1. „Habeck und Co.“ haben in Sachen Atomkernenergie recht. Unrecht haben sie, wenn sie meinen, man könne auf friedlichen Handel mit Russland verzichten. Das allerdings ist der denkbar größte Fehler, den ein deutscher Politiker überhaupt machen kann.

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