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Neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen: Ouotenfrau statt Sachkompetenz?

Von Felizitas Küble

Was CDU-Chefin Angelika Merkel mit der Ernennung ihrer „Kronprinzessin“ Ursula von der Leyen aus dem Hut zauberte, ist nicht nur unsinnig, sondern geradezu grotesk: be2004_38_551

Obwohl Frau von der Leyen einräumt (was ohnehin offensichtlich ist), daß sie von verteidigungspolitischen Inhalten und Aufgaben schlicht nichts versteht, erscheinen Sachkompetenz und profundes Fachwissen bei der Übernahme hoher politischer Ämter nicht nur überflüssig, sondern fast störend  –  frei nach dem Motto: je dummer, je doller!

Ebenso egal ist es wohl auch, ob die jeweilige Wähler- und Parteibasis mit dem bzw. der Betreffenden etwas am Hut hat oder nicht.

Zunächst zum Wohlvolk, nämlich ihres aus dem Wahlkreis Hannover-II:

Dort holte Frau von der Leyen bei der Bundestagswahl 2009 gerade einmal 32,1% Erstimmen für sich, bei der vorigen Wahl waren es „immerhin“ bescheidene 33,9%.  –  Mit anderen Worten: die niedersächsische Aufsteigerin gelangte nur über die Parteischiene bzw. Landesliste ins Parlament.

Auch in der CDU selbst hält sich die Beliebtheit der so verbissen für Frauenquote und „Emanzipation“ streitenden Ministerin in engen Grenzen (siehe hierzu ihr mageres Ergebnis als Parteivize).

Die akademisch gebildete Medizinerin kam einst in Niedersachesen nicht zuletzt als Tochter des dortigen ehem. Ministerpräsidenten Ernst Albrecht nach oben, wie das Kulturmagazin CICERO ausführlich schildert.

In einer Online-Umfrage von „Bild.de“ mit mehr als einer Million Teilnehmern gaben 75 Prozent an, daß sie Frau von der Leyen als Verteidigungsministerin nicht gut finden.

Will die Kanzlerin jetzt die Bundeswehr als „letzte Männerbastion“ in der Politik mit einer überzeugten Feministin besetzen? Oder ist dieses neue Amt gar Leyens „Probelauf“ für eine spätere Kanzlerschafts-Kandidatur?  – Soll damit signalisiert werden: Eine Verteidigungsministerin hat auch das Zeug für eine Kanzlerin?

Kommentare

3 Antworten

  1. Quoten vs. Kompetenz und Verantwortung

    Politiker und deren Protagonisten einschl. Medien – siehe ÖFR-Anstalten – wie auch sogen. Experten lehnen prinzipiell und vehement Vergleiche mit Sachzwängen aus der Wirtschaft ab.

    Handeln wie in einem erfolgreichen Betrieb stehen diametral zum Politikbetrieb, nicht mal zum Schein wird der Eindruck dem Wähler und Bürger vermittelt, Erfolg sei nur möglich durch harte Arbeit, Engagement und Personal – Kompetenz.

    Beispiel Industrie :

    Ein Betrieb sucht einen Teamleiter zur Bedienung einer Fertigungsstraße.

    Bewerber hat weder entsprechende technische Aus/Vorbildung noch bringt er minimalste Erfahrung aus vergleichbarer Tätigkeit mit um verantwortungsvoll ein “ miillionenschweres Gerät “ zu bedienen, sein Team zu Höchstleistungen anzuspornen, zu führen.

    Von der Maschinenstraße hängen nicht nur die Arbeitsplätze dieses Bereiches ab sondern auch folgende. Mißerfolg, Mängel an Teilen oder gar Crash gefährden insgesamt das Unternehmen, Kundenverlust ist programmiert.

    Der Bewerber kann deshalb n i c h t eingestellt werden, sein “ guter Wille „, die Bereitschaft sich Wissen und Kompetenz anzueignen sind nicht ausreichend.

    Beispiel aktuell Bundeswehr :

    Ein Teamleiter als “ Befehlsinhaber “ einer Mannschaft mit 180.000 ( !!!) Soldaten/innen wird gesucht.

    Eine Frau – hier Frau v. der Leyen – wird kraft Protektion durch Bundeskanzlerin Angela Merkel eingestellt und erhält die verantwortungsvolle Aufgabe ohne j e g l i c h e Vorkenntnisse, o h n e Kompetenz, o h n e Ausbildung.

    Marine, Heer, Luftwaffe, Bundeswehr – Betriebsführung, W a f f e n k e n n t n i s s e über Panzer, Jets, U – Boote, profane Gewehr, internationale Vernetzung zu anderen Armeen und Kollegen, Historie über Kampfeinsätze, Hineinversetzen in Gefühlswelt und Ansprüche von Soldaten “ wie die ticken “ , von Rekruten-Ausbildung, Führung und Bewertung evtl. aus dem Einsatz zurück kommender Soldten, hart erprobte Männer, sind ja nicht alle psyschologisch traumatisiert.

    Bei allen v.g. Fakten und Kriterien = nur Fehlanzeige bei Frau v. der Leyen.

    Aber die Bewerberin bzw. Auserwählte Frau v. der Leyen traut sich die Aufgabe ohne Wimperzucken zu,

    “ …. ….freue mich auf diese spannende Herausforderung.. .. “ und weiter
    “ …. werde die Bundeswehr mit Vereinbarung von Familie und Beruf schon schaukeln. “

    Frauenverbände, Gleichgelagerte aus vielen Bereichen, auch Teile der Presse / Journalisten/innen wie TAZ – gerade die liebe Ines – klatschen frenetisch Beifall zu der Entscheidung unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Was soll man als Mann aus der Wirtschaft zu diesem Irrsinn sagen ohne die Contenance zu verlieren.

  2. Welcher Minister hat schon wirklich Ahnung von der Materie, sie sind eben Minister. Der schlimmste Verteidigungsminister war jedenfalls Guttenberg, der obwohl selbst einmal Soldat gewesen, die für D sehr wichtige und sinnvolle Wehrpflicht abschaffte. Oben jemanden von AUßEN zu haben ist gar nicht so schlecht und bewirkt eine gewisse Gegenbewegung zu Guttenbergs Staat im Staate…

    1. Zu von Guttenberg als Person – Doktorarbeit – kann man geteilter Meinung sein, aber seine Kompetenz und Führung war untadelig richtig und gut, Soldaten/innen einschl. Offizierskorps standen wie „ein Mann“ hinter ihrem Verteidigungungsminister, waren mächtig stolz auf ihn, auch selten für einen Minister.

      Und die Umwandlung von Wehrpflicht auf Freiwillige Armee war d r i n g e n d geboten und längst überfällig, die Einberufung und Quote war nur noch ein Witz, Ungerechtigkeit allenthalben und die berühmte Postkarte zur Verweigerung unisono gegeben.

      Aber für mich haben Sie leider das Thema völlig verfehlt, Zensur ungenügend, es geht bei dem Artikel bzgl. Frau v. der Leyen nicht um „… von AUSSEN zu haben“ oder gar „Frau oder Mann“, sondern um Kompetenz, simpel auch Wissen genannt, für eine Aufgabe, die im Ernstfall unsere nationale Existenz betrifft, j e d e n Einzelnen von uns.

      Schwierig in Friedenszeiten, das zu akzeptieren.

      Die Bundeswehr ist k e i n e Behörde, die ihren Mitarbeitern ein familiengerechtes Leben garantieren muß, Auseinandersetzungen mit Einsätzen, Katastrophen, nicht mehr Samstag / Sonntag, Feiertagen ?

      Bei Frau v. der Leyen ist völlige Ahnungslosigkeit gegeben, „Verteidigung/Soldat“ das kann man nicht einfach „so lernen“ , übereinstimmend dieses Argument bei a l l e n , die nicht völlig F a k t e n resistent sind .

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