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Nigeria: Katholiken feiern trotz Überflutung in Holzbooten die hl. Messe

Hierzulande sind die Sonntagsgottesdienste während der Coronakrise teils sogar an Hochfesten wie Ostern ausgefallen. Aber in Nigeria lassen sich Priester und Gläubige selbst durch eine Flutkatastrophe nicht von der hl. Messe abhalten; sie setzen sich in Holzbooten in eine von Wasser überflutete Kirche: 

„Die Überschwemmungen sind Realität, aber sie hindern uns nicht daran, zu unserem Gott zu beten“, schreibt Bischof Luka Sylvester Gopep in der Diözese Makurdi, die wie der Rest des Landes von schweren Regenfällen heimgesucht wurde.

In dem Gotteshaus sieht man das Kirchenvolk geordnet auf kleinen Holzbooten sitzen, einer von ihnen leitet die Gesänge, der Priester steht vor dem Altar, der so positioniert ist, dass er nicht überflutet wird – siehe hier: https://youtu.be/09C7-jkTpq8

Die Katholiken empfangen in aller Ruhe die hl. Kommunion, obwohl ihnen und dem Geistlichen das Wasser bis zur Hälfte der Beine steht.

„Es gibt auch die geistliche Flut“, fährt Bischof Luka fort, „aber wie die meteorologische Flut sollte sie uns zu Gott hinführen und nicht von ihm weg. Was auch immer an Überschwemmungen auf uns zukommt, wenden wir uns an Gott, ER hat für jeden eine Lösung“.

Quelle: Fidesdienst

Kommentare

2 Antworten

  1. Unsere Gemeinde hat auch wieder Messen abgeschafft, um Energie zu sparen.
    Für mich sind diese Pfarrer, die das zulassen, einfach faul.
    Coronakrise hat es denen vorgemacht und nun haben diese faulen Pfarrer wieder einen Grund, die Messen abzuschaffen wegen Energiesparen.

    Energiesparen kann auch anders gehen als wieder einmal kein Gottesdienst.

    Anbetung wurde hier auch abgeschafft. Beichtzeiten in der Kirche wurden abgeschafft. Weihnachtsgottesdienste stehen noch zur Disposition. Wenn es kalt ist, werden die auch nicht stattfinden.

    Denen sollte man schleunigst die Gehälter kürzen.
    Afrika ist da, finde ich, viel besser aufgestellt. Die Priester und die Gemeinde können mit Krisen umgehen. Vertrauen auf Gott, auch wenn alles wegzuschwimmen scheint.

  2. HERR, ich danke Dir für diese Brüder und Schwestern, die trotz dieser Unbillen in Dein Haus kommen, um Gemeinschaft mit Dir zu haben. Wenn ich dann an unsere leerer werdenden Kirchen denke, bin nur noch traurig. Erbarme Dich, Herr!!

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