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CDU-Mitgliederbasis will keine Frauenquote

Wenn die CDU am 9. und 10. September ihren 35. Bundesparteitag abhält, wird sie auch über eine Frauenquote abstimmen. Der Bundesvorstand hatte sich jüngst dafür ausgesprochen. Mit dem Segen von Parteichef Friedrich Merz, der eigentlich wie zahlreiche andere Mitglieder des Gremiums als Gegner einer Frauenquote gilt.

Geht es nach der Parteiführung, soll es über diese weitreichende Satzungsänderung keine Mitgliederbefragung geben. Die Basis schäumt.

Dem vorausgegangen war ein wachsweicher Kompromiß: Ab 2025 soll bei der Besetzung von Parteiämtern Geschlechterparität herrschen. Mit der Auflage, diese Quote auf das Jahr 2029 zu befristen, um sie dann einer Überprüfung zu unterziehen. Doch was die Parteiführung nach außen als Kompromiß verkauft, ist faktisch ein Sieg des progressiven Lagers in der Union.

Die Einstimmigkeit des Beschlusses täuscht darüber hinweg, daß die Quote in der Union nach wie vor umstritten ist.

Der CDU-Bundesvorstand verhängte sich selbst einen Maulkorb, vereinbarte keine öffentlichen Stellungnahmen und Zitate zur Quote. 

Andererseits ist die Verärgerung über die Vorgehensweise des Bundesvorstands bei vielen groß.

Besonders bei den jüngeren Frauen stößt der „linke Quotenwahn“ auf Ablehnung. „Ich dachte eigentlich, die Parteiführung hätte nach ihren Fehlentscheidungen im vergangenen Jahr gelernt, daß man nicht gegen die eigene Basis Politik machen sollte“, meint eine von ihnen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/quote-cdu/

Kommentare

5 Antworten

  1. FOCUS von gestern verkündete eine Umfrage, wonach CDU/CSU, wären jetzt Bundestagswahlen, 25 % bekämen. Demnach hätte Merz CDU/CSU minimalst mehr Stimmen gebracht als Laschet. Ja – Günther und Wüst haben CDU/CSU Wahlerfolge gebracht durch große Anpassung an Rot-Grün. Aber es gab ja außer der AfD auch keine Alternative auf „bürgerlicher“ Seite. Solange es eine solche Alternative nicht gibt, lohnt sich ein Ruck der Union nach links. Denn die Stimmen betont „Bürgerlicher“ kann die Union dann nur an AfD und FDP verlieren, die viele „Bürgerliche“ aber nicht wählen. Ansonsten holt man Stimmen von halblinken Wechselwählern, die man ohe Anpassung nicht bekäme…
    Zudem haben CDU/CSU seit Jahrzehnten versäumt, die Argumente von Rot-Grün klar zu widerlegen. „Der“ Wähler weiß daher oft gar nicht, wie falsch rot-grüne Politik ist. Wir brauchen in der BRD eine Bewegung (oder eine neue Partei oder 2 oder 3 neue Parteien), die Rot-Grün wie einst CDU/CSU unter Adenauer, Erhard und Strauß heftig angreifen.
    Das gilt zumindest zum Teil auch für Distanzierung vom linken Flügel der Union. Wüst bekannte sich zu einer NRW-CDU als sozialem Gewissen im Sinne des ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten von NRW, Karl Arnold, der nach 1949 eine Koalition wollte mit der SPD, deren Programm er nahestand. Adenauer bekämpfte aber die SPD heftigst und Erhard schuf durch ein antisozialdemokratisches Programm den sozialen Aufstieg „der Massen“. Damals gelang der Union ein Wahlerfolg nach dem anderen.
    Was nützen Wahlerfolge durch Anpassung an Rot-Grün, außer Posten für CDU/CSU Funktionäre zu schaffen? Haben Parteien nicht einen Wahrheitsanspruch (zu haben)? Eine „bürgerliche“ Alternative zur Union oder mehrere ohne das unsoziale und „kulturlinke“ Image der FDP und ohne das rechte der AfD würden (oder werden) CDU/CSU sowieso minimalisieren und damit den Wüsts und Günthers (und auch Merzens) und ihren Nachahmern in CDU/CSU – dann – die große politische Karriere „vermasseln“ …

  2. Friedrich Merz ist eine große Enttäuschung: Vor vielen Jahren verkündete er, seine damalige Wahl zum Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU sei „der Beginn des Endes der Sozialdemokratisierung“ der Union. Seine kürzliche Wahl zum Vorsitzenden der CDU und seine folgende Wahl zum Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU bestätigen und beschleunigen bisher die Sozialdemokratisierung der Union. Bildlich gesprochen: Friedrich Merz startete als Ludwig Erhard junior und landete als Daniel Günther senior!

  3. Auch ich will keine Frauenquote. In der aktuellen Regierung sehen wir, wohin das führt. Statt kompetenter Personen kommen Menschen nur durch die Quote an ihre Ämter. Nein, das ist nicht gut!
    Familie, Kinder brauchen ihre Mamas verlässlich! Familie braucht das auch – gerade in so „windigen“ Zeiten, IdeoLOGie -getrieben wie heute.
    Klares NEIN zur Quote!
    Ich bin jedoch bekennende AfD-Wählerin. CDU höchstens noch Erststimme.

  4. Ich finde es sehr vernünftig, dass man von Quoten absieht. Ich als Frau möchte niemals über Quote eine Position bekommen, sondern Fähigkeit und Leistung sollten entscheiden

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