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Erlebnisbericht einer Teilnehmerin über den Marsch für das Leben in Köln

Abtreibungs-Aktivisten blockierten Minoritenkirche

Die 2800 Teilnehmer des Demonstrationszuges in Köln, der allerdings zunächst nicht starten konnte, waren frohgestimmt. Über eine Stunde mussten die Teilnehmer unter sengender Sonne auf den Start des Zuges warten, weil militante Abtreibungs-Aktivisten die Straßen am Heumarkt blockierten.

Mit Musik als Ausdruck purer Lebensfreude nutzten viele junge Teilnehmer die Zeit zum Feiern, es wurde getanzt und geredet. Manche Gläubige fanden sich zum Gebet zusammen, einige holten sich priesterlichen Segen.

Rheinischer Lebensart entsprechend und getreu dem Grundsatz „Et kütt, wie et kütt!“ wurde das Beste aus der Situation gemacht. Zum Glück hatten die umsichtigen Organisatoren für ausreichend Wasservorräte gesorgt.

Nach ungefähr einem Kilometer ging dann gar nichts mehr, die Abtreibungs-Aktivisten hatten die Route blockiert und die Polizei war offenbar nicht in der Lage, die Straße zu räumen – trotz der offensichtlichen Nötigung und erwiesenen Gewaltbereitschaft der Blockierer.

Stattdessen wurde der Demonstrationszug nach stundenlangem Stillstand von der Polizei aufgefordert, zurückzugehen und damit die angemeldete Route zu verlassen.

Vermutlich gab es eine unklare Befehlslage, denn schließlich hatte die Oberbürgermeisterin sich für die Gegner der Lebensrechtler ausgesprochen und damit zum Framing beigetragen, das die Mainstream-Medien natürlich gerne bedienten.

Nach Abschluss der Demonstration sollte ein Gottesdienst in der Minoriten-Kirche stattfinden. Deshalb verließen einige Teilnehmer den blockierten Zug seitwärts und machten sich auf den Weg zur Kirche. Der Zutritt wurde ihnen allerdings von ungefähr 30 offensichtlich gewaltbereiten Abtreibungs-Aktivisten verwehrt, die das Kirchenportal abgeriegelt hatten.

Hier hört nun der Spaß auf: Natürlich sind diese Gegendemonstranten verwirrte Jugendliche, denen nicht bewusst ist, dass ihr vermeintliches Selbstbestimmungsrecht sich gegen das Leben und damit gegen sie selbst richtet.

Natürlich wissen sie nicht, was sie da tun, aber hinnehmen dürfen Christen das nicht.

Eine Behinderung der freien Ausübung der Religion, durch wen auch immer, darf nicht geduldet werden. Einige, denen der Zugang zur Kirche verwehrt worden ist, haben deshalb Anzeige erstattet, schließlich gilt immer noch: „Wehret den Anfängen!“

Ansonsten bleibt nur die Erkenntnis: Mit ideologisch Verblendeten lässt sich nicht diskutieren. Wir können für sie nur beten.

Die Autorin dieses Berichts, die in Düsseldorf lebt, ist uns mit Namen und Anschrift bekannt

 

Kommentare

7 Antworten

  1. Es musss der Rücktritt der Oberbürgermeisterin gefordert werden! Sie hat den Marsch für das Leben als Angriff auf die Selbstbestimmung über den Körper der Frau bezeichnet! Damit hat sie sich als biologische Niete erwiesen und mit dem Slogan „my body, my choice“ solidarisiert; sie hat explizit aufgefordert, dass sich möglichst viele Kölnerinnen und Kölner auf die Seite der prochoicer stellen sollen. Damit hat die OB massiv die Gewaltbereitschaft der hasserfüllten Schreier , Blockierer und Vandalen geschürt! Ich habe noch nie eine solche Rohheit, Gemeinheit in den Slogans, eine solche Selbstsicherheit der Befürworter der legalen Kindstötung gesehen wie jetzt in Köln. Sie brüllten sozusagen mit dem Segen der OB ihr hundertfaches „Haut ab, Haut ab“ und ihr tausendfaches „Raus aus Köln, raus aus Köln“ . Wir waren eigens aus München angereist und solches Agieren schmerzte sehr . Man wird zum Abhauen aufgefordert! Die frohe Stimmung der Jugendlichen, das herrliche Wetter und die Toleranz der fast 3000 Teilnehmer darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Grunde es dort mehrere Skandale gab, die man unbedingt thematisieren muss. Auch die Verunmöglichung der Zuflucht zum Gebet in der Minoritenkirche und die Laschheit und Schwäche der Polizei waren skandalös. Sie hatten natürlich auch ihre OB-Aussagen im Ohr. Daher: Entschuldigung oder Rücktrittsforderung. Das ungeborene Kind hat mit dem „body“ der Frau das Gehäuse für seine Entwicklung. Die Selbstbestimmung der Frau über ihren body muss lange vorher eingeübt werden! Das Kind lebt in der Frau wie Christus im Tabernakel! Wahrhaft und lebendig!

  2. Der unsägliche Hass auf Alles und Jeden wurde da mal wieder deutlich.
    Egal auch wenn es Gottesdienste sind, die man stört oder blockiert.
    Jedoch ist das kein Erlebnis neuer Zeit. Schon in den Anfängen 2002 des M. f.d.L wurde gerne in der Hedwigkirche gestört. Schreien und blankziehen und den Altar stürmen waren geeignete Mittel, die Leute zu schocken.
    Lesben küssten sich laut und öffentlich in der Kirche.
    Blockaden an Kirchentüren wurden jedoch von der Berliner Polizei nicht zugelassen. Das wollten die Störer immmer wieder versuchen.
    Damals wurden wir sehr gut beschützt. Die Störer in der Kirche wurden in nullkommanix aus der Kirche befördert. Und der Gottesdienst konnte weitergehen.

    1. „Damals wurden wir sehr gut beschützt. Die Störer in der Kirche wurden in nullkommanix aus der Kirche befördert.“

      Das ist genau der Unterschied:
      HEUTE sind die STÖRER respektive deren Sympathisanten an der MACHT, in Regierungsverantwortung.
      Die Polizei ist weisungsgebunden und agiert gemäss politischem Willen.

      Zwar gab es Wasserwerfer und harten Zugiff für Kritiker der C – Massnahmen, aber für Klimakleber und aggressive Provokatöre, Störer des Demonstrationsrechtes nur die Samthandschuhe, für Blockade der Kirchentüren ( Minoriten) offenbar UNTÄTIGES Zusehen
      (lt. Augenzeuge)

      Wie ist es um den Rechtsstaat bestellt, wenn die Staatsgewalt sehenden Auges zulässt, dass elementare Grundrechte missachtet werden, WER delegitimiert dann in Wahrheit die Demokratie ?

      Aber das Ganze hat auch etwas Gutes, denn wie unter einem Brennglas treten die Spannungen und Verwerfungen in der Gesellschaft, das unrechte Handeln mancher Politiker, die lügnerische oder fehlende Berichterstattung ins Licht der öffentlichen Wahrnehmung.

      Und erschütternd fand ich die Antworten im Video einer Youtuberin auf die Frage,

      WANN BEGINNT MENSCHLICHES LEBEN ?

      Der medizinisch – naturwissenschaftliche Konsens, mit Vereinigung von Ei – und Samenzelle – der auch vom europäischen Menschenrechtsgerichtshof bestätigt wurde und von der DBK in das Wort

      „MENSCH VON ANFANG AN“

      gefasst wird, ist den Menschen „auf der Strasse“ keineswegs selbstverständlich. Es werden verschiedene Fristen genannt bis hin zur Geburt, oder als Kriterium Beginn des Herzschlags oder Schmerzempfindens oder Erlangen des Bewusstseins .
      All das ist falsch und ggf. zweckgesteuert, um weitere Schritte der Freigabe von Abtreibung zu rechtfertigen.

      ( Und genauso gibt es Versuche, das Personsein und Lebensrecht an bestimmte Voraussetzungen zu binden, um Euthanasie zu erlauben)

      Besser ist auch, nicht von WERDENDEM LEBEN, sondern vom KIND zu sprechen.

  3. Die Verantwortlichen für die Öffentliche Sicherheit müssen sich rechtfertigen, die Politik (in Köln) vielleicht noch mehr als die Polizeiführung.

  4. DAS ENDE DER GEWISSENSFREIHEIT – ABTREIBUNG VERBINDLICH FÜR MEDIZINSTUDIUM

    https://www.deutschlandfunk.de/thema-abtreibung-soll-verbindlich-fuer-medizinerausbildung-werden-104.html

    „Das Durchführen von Abtreibungen soll verbindlicher Bestandteil des Medizinstudiums in Deutschland werden..

    Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die die KNA berichtet. Demnach sollten Lernziele verbindlich werden, die Handlungs- und Begründungswissen zum medikamentösen und operativen Schwangerschaftsabbruch beschreiben. Ein Entwurf zur Reform der Approbationsordnung für Ärzte sehe überdies vor, dass medizinische, rechtliche und ethische Aspekte des Schwangerschaftsabbruchs Gegenstand des Stoffs der ärztlichen Prüfung sein könnten“

    Damit würde das Recht auf Gewissensfreiheit, Freiheit der Religionsausübung und Freiheit der Berufsausübung verletzt.
    Ein Staat, der solche Gesetze beschließt, hat für meine Begriffe aufgehört ein Rechtsstaat zu sein.

    Wenn ich als Christ aus Gewissensgründen die Ausführung oder Mitwirkung an einem Eigriff mit dem Ziel TÖTUNG verweigere, DARF ICH KEIN ARZT WERDEN ? Demnächst dann verpflichtende Ausbildung zur EUTHANASIE ?

    Das bedeutet faktisch Berufsverbot und ist genau das, wovor Prof. CULLEN in seiner wunderbaren Rede vor dem Kölner Marsch gewarnt hat.
    Furchtbar und menschenverachtend.

    Und was für eine widerliche Doppelmoral: Kröten werden zur Laichzeit einzeln über die Straße getragen, männliche Küken vor dem Schreddern bewahrt, sie könnten ja Schmerz empfinden, aber Mitmenschen im Namen der FREIHEIT UND SELBSTBESTIMMUNG DER FRAU im Mutterland zu zerstückeln ist okay, und wert, Ärzte zwangsweise zu rekrutieren ?

    „SELBSTBESTIMMUNG DER FRAU“
    schließt im Übrigen nicht nur das Kind, sondern auch den VATER aus und ist auch insofern ein Widerspruch in sich – was aber von den in zerstörerischen Riesenschritten unheilvolle Gesetze beschließenden GRÜNEN in blind- ideologischem Wahn ignoriert wird.

  5. Tausende Menschen auf der Strasse, militante Gegner verhindern die Ausübung des Demonstrationsrechts und blockieren den Zugang zur Kirche, die Polizei ist machtlos.
    Das wäre doch eine Pressemitteilung wert ?
    Ich beziehe die “ Badischen Neueste Nachrichten “ aber darin fand ich zu diesem Thema keine Zeile.

  6. Natürlich gab es auch ca. 300 Gegendemonstranten. Schließlich hatte sich ja auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln gegen den Marsch für das Leben ausgesprochen.
    Aber dadurch haben sich die Befürworter des Lebens nicht einschüchtern lassen. Vielmehr wurde das Leben gefeiert mit drei Mal „Kölle Alive!“ und Tanz auf der Straße. Das ist Köln, immer mit Lebensfreude erfüllt.
    So viele junge Menschen, die sich hier zusammengefunden haben. So viele Familien, die durch ihr Beispiel Flagge gezeigt haben. So viele ältere Menschen, einige sogar mit Rollator, die diese Strapazen auf sich genommen haben, um der Welt zu zeigen, wie wichtig das Leben in jedem Stadium ist.
    Der Marsch für das Leben in Köln war ein voller Erfolg.

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