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Experte prognostiziert Währungsreform in Europa

Bert Flossbach, einer der führenden deutschen Vermögensberater hat vor einer Währungsreform in Folge der Euro-Schuldenkrise gewarnt.

Der Vorständler der angesehenen Kölner Vermögensberatung Flossbach von Storch  –   mit einem Kundenvermögen von rund 4,5 Milliarden €  –  erklärte der „Bild“-Zeitung, er rechne innerhalb der nächsten zehn Jahre mit einer Währungsreform und einer neuen Kern-Euro-Zone in Europa. Tatsächlich könne am Ende der Schuldenkrise „eine Art Währungsreform stehen mit einer neuen Euro-Zone und einem neuen Euro. Ob dies dann ein „Goldeuro“ ist, sei dahingestellt – auf jeden Fall wird aber mehr D-Mark drinstecken als im alten Euro.“

Dies  könne in drei, vier Jahren, „wird sicherlich aber innerhalb der nächsten zehn Jahre kommen“, so Flossbach weiter. „Die Politik werde „jetzt erst einmal alles tun, um die gemeinsame Währung so lange wie möglich und mit so vielen Ländern wie möglich zu stützen.“

Das Problem der Euro-Zone sei allerdings: „Unter dem politischen Druck der Europäischen Einigung werden Länder nicht nur unterschiedlicher Wirtschaftskraft über einen Kamm geschoren, sondern auch Menschen völlig unterschiedlicher Mentalität. Eine gemeinsame Währung kann auf Dauer aber nur funktionieren, wenn der Konsens da ist, in eine gemeinsame Richtung zu gehen. Wenn nicht nur die Märkte, sondern auch die Menschen zueinander passen.“

Der Kölner Vermögensberater betont: „Deshalb denke ich: Es wird irgendwann auf eine Kern-Eurozone zulaufen mit Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Österreich, der Slowakei. Ob Italien dann noch dazu gehören wird – da habe ich meine Zweifel.“

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Kommentare

Eine Antwort

  1. Die „Finanzkrise“ ist nichts anderes als ein Geldstreik, d. h. die Gemeinschaft der Sparer (das Finanzkapital) ist aufgrund eines global sinkenden Kapitalmarktzinses, der sich der Liquiditätspräferenzgrenze nähert, immer weniger bereit, Geldersparnisse mittel- bis langfristig zu verleihen, bzw. sich vom Vorteil der Liquidität des Zinsgeldes zu trennen. Für Großsparer und (Investment-)Banken wird die Spekulation lukrativer als die Investition, was die Volkswirtschaft zusätzlich schädigt, indem durch Spekulation künstlich verknappte Waren (z. B. Rohstoffe oder Grundnahrungsmittel) sinnlos verteuert werden.

    „Dümmer als die Polizei erlaubt“ sind alle von der hohen Politik oder anderen berufsmäßigen Wichtigtuern vorgeschlagenen Maßnahmen, die an der Versklavung der Intelligenz durch die Gemeinschaft der Dummen nichts ändern: „Finanztransaktionssteuer“, „Regulierung der Finanzmärkte“ (was auch immer damit gemeint sein soll), „Kapitalertragssteuer“ u. ä. planwirtschaftlicher Unsinn. Die jeweiligen Beweise, dass alle diese Maßnahmen die systemische Ungerechtigkeit der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Erbsünde) in keiner Weise angreifen, sondern nur die Freiheit aller zusätzlich einschränken, sind so überflüssig wie die Maßnahmen selbst. Es reicht aus, den Beweis zu führen, dass eine konstruktive Geldumlaufsicherung die absolut beste „Regulierung der Finanzmärkte“ darstellt, ohne dass sich dadurch irgendwelche Nachteile ergeben.

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/10/vollinvestition.html

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