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Impfschäden nur begrenzt behandelbar

„Ohnmacht und Hilflosigkeit, das sind die wesentlichen Gefühle, die Menschen mit einem Impfschaden empfinden und sich bei uns melden, um gerade diese Starre der scheinbaren Ausweglosigkeit zu entkommen“ – mit diesen Worten schildert der Leiter der bundesweit tätigen Selbsthilfeinitiative Impfkomplikationen, Dennis Riehle (siehe Foto), die Erfahrungen mit den bei ihm mittlerweile über 3000 eingegangenen Mails und Anrufen von Betroffenen eines sogenannten „Post-Vac-Syndroms“ als Folge einer Immunisierung mit einem Corona-Vakzin.

Neben Personen, die unter vorübergehenden Impfreaktionen und Nebenwirkungen des Piks leiden, sind es in der überwiegenden Mehrheit Erkrankte, die über mehrere Wochen und Monate an über das übliche Ausmaß einer normalen Immunantwort hinausgehenden Symptomen wie etwa Schwindel, Schmerzen, Atemnot, Herzrhythmusstörungen, Erschöpfung, Gelenksteifigkeit, kognitiven Beeinträchtigungen, Missempfindungen oder Lähmungserscheinungen klagen.

Nicht selten führen diese Beschwerden zu anhaltender Krankschreibung, Behinderung und gelegentlich auch Pflegebedürftigkeit:

„Das ist ein Schicksalsschlag, der von einem Tag auf den nächsten das Leben gerade von bislang gesunden Menschen auf den Kopf stellt, die eigentlich in der guten Absicht gehandelt hatten, sich vor dem Virus schützen zu wollen und am Ende mit einer ganz erheblichen Einschränkung zu tun haben, die von Medizinern, Politik und Teilen der Gesellschaft bislang kaum oder gar nicht anerkannt wird und daher auch zu besonderem Leidensdruck führt“.

Der 37-jährige Riehle aus Konstanz ist selbst von einer seit Mitte 2021 fortwährenden Impfkomplikation betroffen und weiß um die sehr beschränkten Möglichkeiten, das Post-Vac-Syndrom zu behandeln.

Der Psychologische Berater erläutert: 

„Nicht nur der Umstand, dass viele Ärzte damit ringen, einen solchen Impfschaden zu attestieren und damit den Weg für ein Anerkennungsverfahren auf soziale Entschädigung entsprechend zu eröffnen, belastet die Patienten. Auch die bislang auf symptomatische Linderung begrenzte Therapie ist vielfach nur einen Tropfen auf den heißen Stein. Dennoch ermutige ich dazu, sie in Anspruch zu nehmen.

Gerade bei neurologischen Erscheinungen können interdisziplinäre und multimodale Schmerzbehandlung, Ergo- und Physiotherapie, aber auch Ernährungsumstellung und Schlafhygiene helfen. Bei kardialen Problemen sind es nicht zuletzt Betablocker und Antiarrhythmika, bei kognitiven Schwierigkeiten können Gedächtnistraining und Psychotherapie von Vorteil sein oder Atemübungen bei pneumologischen Beeinträchtigungen.

Oftmals können Rehabilitationsmaßnahmen sehr sinnvoll und zielführend erscheinen. Auch die Diagnostik von möglichen Mangelerscheinungen ist anzuraten. Aktivität und Bewegung sind anzuraten – und nicht zuletzt das Einbauen von Pausen in den Alltag.“

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