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Kampagne gegen ZDF-Urgestein Peter Hahne

Von Felizitas Küble

Kürzlich sorgte ein ebenso kleinkariert-neiderfüllter wie aggressiver Rundumschlag gegen den Bestsellerautor und evangelischen Theologen Peter Hahne für Erstaunen nicht nur bei Anhängern des bekannten ZDF-Moderators, sondern auch bei fair denkenden Zeitgenossen, die Wert auf Sachlichkeit und Ausgewogenheit in der Berichterstattung legen.
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Unter dem primitiven Titel „Peter Hahne schwurbelt jetzt über Corona und Genderwahn“ veröffentlichte das Portal von T-Online am 3. Mai 2022 einen süffisanten bis teilweise gehässigen Artikel gegen den bekannten Moderator, dessen Bücher eine Auflage von acht Millionen erreichten, wobei Hahnes Neuerscheinung „Das Maß ist voll“ sofort auf Platz 1 der „Spiegel“-Bestsellerliste landete.
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Es sei dahingestellt, ob sich die beiden kaum bekannten Verfasser eher von Neidgefühlen oder von links-aktivistischer Einseitigkeit antreiben ließen. Vielleicht hegten sie auch die wahnwitzige Vorstellung, mit ihrer Polemik einen aufregenden „Denkmalsturz“ zu betreiben.
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Die Autoren bemerkten offenbar nicht einmal, wie sie ihre eigene Motivation entlarvten, als sie Hahne ausgerechnet deshalb lächerlich machen wollten, weil er in einer – übrigens mit ca. 300 Teilnehmern völlig überfüllten – Dorfkirche der „Provinz“ (nämlich in der Uckermark) eine große Rede hielt.
Das ist ihm in Wirklichkeit hoch anzurechnen und zeigt handfest auf, daß das prominente ZDF-Urgestein echt volksnah ist und ersichtlich ohne Starallüren auskommt.
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Damit nicht genug, lamentieren die kuriosen Schreiberlinge in ihrer Jugendwahn-Oberflächlichkeit darüber, Hahnes Publikum sei angeblich überwiegend älter gewesen – selbst wenn dies stimmen würde: Na und?
Einen Tag zuvor  – am 1. Mai  – sprach Hahne vor 1300 Besuchern bei einem Freiluft-Gottesdienst im Erzgebirge (siehe hier: https://christlichesforum.info/massenandrang-zu-peter-hahne-im-erzgebirge/ )
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Als hätten sich die zwei T-Online-Autoren nicht schon lächerlich genug gemacht, setzte die Redaktion von T-Online das absonderliche Treiben munter fort und veröffentlichte zwei weitere Polemiken, darunter einen scheinheiligen Beitrag zur „Streitfigur“ (!) Hahne (so wörtlich im Titel), der mit den Worten beginnt:
„Auch fünf Jahre nach seinem Abschied vom ZDF weiß Peter Hahne von sich reden zu machen. Seine provokanten Bücher und Reden polarisieren auch die t-online-Leserschaft.“
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Die dann folgende Präsentation von Leserbriefen über Hahne wirkt wie ein taktischer Vorwand, um erneut „zuzuschlagen“. Natürlich werden dabei überwiegend skeptische bis gegnerische Stimmen publiziert, einige positive Kommentare „dürfen“ sich dazugesellen, um den Anschein von Neutralität zu wahren. vorzutäuschen.
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Wie jedermann weiß, ist der Schluß eines Artikels besonders wichtig, denn er bleibt beim Leser intensiver im Gedächtnis. So endet dieser weitere Versuch, Hahne unfair zu attackieren, mit folgendem Leserbrief, der dem jahrzehntelangen ZDF-Moderator am liebsten einen Maulkorb umhängen würde: 

„Es wird immer Menschen geben, die versuchen, auf einen Zug aufzuspringen, um mit der Einfältigkeit anderer Geld zu verdienen. Was mich viel mehr wundert, ist, dass sich derartige Menschen auch noch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen artikulieren dürfen.“

Zum Thema „Geldverdienen“ sei freilich angemerkt: Hahne hat erstens auf jedes Honorar für seine Rede verzichtet, zweitens hat er der evangelischen Gemeinde alles aus dem Bücherverkauf gespendet, also  – wie bei ihm üblich –  äußerst großzügig gehandelt.
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Der zuständige Pastor Thomas Dietz, der Hahne in seine Kirche einlud, meldete sich mit präzisen Informationen bei T-Online zu Wort, allerdings wurde sein Schreiben unter den Tisch gekehrt. Die dort enthaltenen Fakten und Informationen hätten eine aufklärende Funktion für die Leserschaft gehabt, aber eben dies galt es offenbar zu verhindern.
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Wir zitieren dazu  nun mit freundlicher Erlaubnis von Pfarrer Dietz – er leitet den evangelischen Pfarrsprengel Schönfeld  – den vollständigen Text seiner Klarstellung:
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„Die Berichterstattung über die Veranstaltung mit Peter Hahne macht deutlich : Es gibt Qualitätsjournalismus und es gibt Tendenzjournalismus. Der Erstere ist zu finden im Nordkurier vom 4. Mai, der zweite bei Ihnen: Falschinformation, keine Achtung vor Älteren, vor den Menschen aus den Dörfern, vor der Meinung anderer Menschen, vor der Lebensleitung anderer Menschen, keine Achtung vor anderen Menschen!
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Es ging den Verfassern ausschließlich darum, Peter Hahne und die ihm zuhörenden Menschen in ein schlechtes Licht zu stellen. Das den Verfassern auch Herzensbildung fehlt, beweist allein die Tatsache, dass es ihnen keinen Buchstaben und Cent wert war, die abschließende Sammlung für unser Kinderprojekt zu erwähnen und zu unterstützen. Peter Hahne hatte diesem zu Gunsten auf sämtliches Honorar verzichtet und schenkte uns seine Bücher, so dass der gesamte Buchverkauf auch zugunsten unseres Kinderprojektes bestimmt wurde! 
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Als einladender Pfarrer der Gemeinde danke ich Herrn Hahne, dass er zu uns in die Uckermark gekommen ist, eine der sozial schwächsten Regionen Deutschlands. Es sind nicht viele Promis, die selbstlos hierher den Weg finden!  – „Glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind.“ (1. Joh. 4,1)
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T-Online erhielt zahlreiche Briefe von Besuchern der kritisierten Hahne-Veranstaltung, von denen keine einzige Stimme veröffentlicht wurde  – darunter die Zuschrift des Chefarztes der Kinderklinik Neubrandenburg.
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Uns liegen selber weitere Leserbriefe an T-Online vor, die dort nicht zitiert wurden. 
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So schreibt z.B. Cordula Mohr (siehe Foto), Vize-Chefin der CDL in NRW und ALfA-Regionalvorsitzende im Münsterland, sie schätze Peter Hahne, denn er sei „erfrischend anders als der Mainstream“; sein neuestes Buch „Das Maß ist voll“ habe sie „begeistert“ gelesen: „Er spricht so vielen Menschen aus dem Herzen.“ –  Gerade in der Coronakrise habe er den „gesunden Menschenverstand“ vertreten.
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Ein weiteres Beispiel: Anton Leuter aus Bergatreute schrieb an T-Online folgende Zeilen: 
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„Peter Hahne meldet sich ohne Schnörkel, schlagfertig und originell zu Wort. Das gilt für seine Bücher und erst recht für die Vorträge, bei denen ich gespannt zuhöre. Er ist bei aller Belesenheit und Bildung bodenständig und volksnah geblieben, deshalb ist er bei vielen Leuten so beliebt, auch bei den weniger religiösen. Die Sorgen der Menschen wischt er nicht einfach vom Tisch. Er redet genauso auf Großveranstaltungen wie in den Kirchen auf dem Land. Das ist doch gut so!“
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Insgesamt dürfte klar geworden sein, daß der durchsichtige Versuch, Peter Hahne am Zeug zu flicken, sich als blamables Eigentor erweist und allein schon durch seine polemische (Un-)Art selbst entlarvt.
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Ja, mehr noch: Das tagelange Jagdtreiben auf T-Online hat den ohnehin grandiosen Bucherfolg Hahnes sogar noch massiv gesteigert:

Wer die amazon-Bestsellerliste verfolgt, konnte feststellen, daß seine Neuerscheinung „Das Maß ist voll“ zu Beginn der Kampagne dort inzwischen auf Platz 1231 von 8 Millionen lieferbaren Büchern stand – sehr beachtlich zweifellos. Doch schon drei Tage später rangierte es sogar sagenhaft auf Platz 9 – und unter den Rubriken Politik, Gesellschaft, Staatsführung jeweils auf Platz 1.

.Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

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Kommentare

11 Antworten

  1. Es ist auffällig, beschämend, erschreckend, in welch niederträchtiger Weise Personen des öffentlichen Lebens diffamiert werden, und zwar in sachlich-unkundiger Art. Gilt: Hauptsache ›draufschlagen‹, wenn jemand Überzeugungen äußert, die nicht dem sog. ›Mainstream‹ entsprechen? / Zählt saubere journalistische Recherche immer weniger?

    Peter Hahne kann ich nur ermutigen: Kurs zu halten und ggf. klare Kante zu zeigen. Unsere Gesellschaft braucht Personen mit einem starken Rückgrat, die zu ihren Überzeugungen stehen und sich nicht vorschnell aus der Bahn werfen lassen.

  2. Ich schrieb an t-online:

    Ich war an dem Abend nicht dabei und kann deshalb vieles nicht richtig einordnen. Aber eines ist klar: Sie wollen offenbar Peter Hahnes Glaubwürdigkeit anzweifeln. Ihr Bericht enthält aber in sich schon viele Ungereimtheiten, die keine Sachkenntnis und keine Objektivität aufzeigen:
    – Das fängt mit dem Begriff „schwurbeln“ an, der schon aufzeigt, dass Sie sich nicht sachlich mit Peter Hahnes Argumenten auseinandersetzen, sondern ihn verunglimpfen wollen
    – selbst in Ihrem Text steht ja nicht, dass Hahne behauptet hätte, dass innerhalb 3 Wochen bei Erhöhung der Pflegekräfteentlohnungen mehr Pflegekräfte gewonnen worden wären. Nein, das Dilemma der Unterbezahlung der Pflegekräfte gibt es doch schon seit Jahrzehnten. Das wird Hahne gemeint haben. Also: Pflegenotstand auch als hausgemachtes Dilemma mit Ansage
    – Ihre Abneigung gegenüber der Initiative „alles dicht machen“ ist kein Argument. Ist es jetzt schon falsch, wenn man Kritik an den politischen Zuständen äußert?
    – Dass Hahne mit dem „aus dem Raum entfernen“ in der Bundespressekonferenz den Rauswurf von Reitschuster meint, hätten Sie doch auch wissen können. Es ist also nicht so verkehrt, was er hier sagte, ob nun der Fall „dokumentiert“ ist oder nicht. Dass Reitschuster wegen seiner kritischen Anfragen die Bundespressekonferenz verlassen musste, ist doch öffentlich bekannt.
    – Auch der scheinbar aufgedeckte Widerspruch zwischen Staatsnähe der Medien und der vertraulichen Information aus Regierungskreisen im Fall Schleyer ist nicht sinnvoll. Es ist doch nicht gemeint, dass Journalisten auch vertrauliche Informationen bekommen, sondern dass sie mehr Verlautbarungsjournalismus betreiben als verträglich
    – Den Vergleichspunkt zwischen Corona und HIV und Krebs haben Sie auch nicht richtig erkannt. Es geht doch nicht um die Frage der Übertragung, sondern die quantitative Frage wirklicher Erkrankungen und ihre Relation zu den Erkrankungen ingesamt
    – Warum schreiben Sie denn bei der Erwähnung Kimmich dann nicht, wie viele Profisportler trotz Impfung und wie viele ohne Impfung ausgefallen sind?
    – Dass die evangelische Kirche keine Priester, sondern Pfarrer hat, sollte sich auch schon zu Journalisten durchgesprochen haben, die über eine Veranstaltung in einer Kirche berichtet. Oder ist das die übliche Sachkenntnis?

  3. Peter Hahne von mir aus in 3 Jahren zur Kanzlerkandidatur aufstellen.

    Ein grosses Lob für den selbstlosen Einsatz der Initiative von Pfarrer Thomas Dietz.

    Diese Schreiberlinge von t-online kennt bislang kein Mensch.
    Und deshalb kann munter drauflos negativ berichtet werden.
    Vielleicht bringt das den journalistischen Erfolg.

    Machen Sie weiter so, Herr Hahne.

  4. „Der zuständige Pastor Thomas Dietz, der Hahne in seine Kirche einlud, meldete sich mit präzisen Informationen bei T-Online zu Wort, allerdings wurde sein Schreiben unter den Tisch gekehrt. Die dort enthaltenen Fakten und Informationen hätten eine aufklärende Funktion für die Leserschaft gehabt, aber eben dies galt es offenbar zu verhindern.“
    Wie übrigens alles, was den ganz offensichtlich misanthropen Propagandafuzzies (und Neidhammeln) nicht in den Kram passt. Was lernen wir daraus ?

  5. Es waren sicherlich die T-Online-Leutchen gemeint, als Helen Keller schrieb: „Das Einzige, was schlimmer ist als blind zu sein, das ist: sehen zu können, aber keinen Weitblick zu haben.“
    Mein Bedauern gilt T-Online.

  6. Herr Hahne braucht gewiss keinen Rat, aber wenn ich ihm einen geben sollte, dann diese Redensart: „Was kümmert es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt?“

  7. Puuuh, t-online, genau wie die Telekom selbst, ist im Prinzip ein Staatsunternehmen in bester sozialistischer Tradition, runtergewirtschaftet und durch Propaganda am Leben gehalten! Was will man da erwarten …

  8. Es ist das von Zeit zu Zeit deutlich zu Tage tretende Dilemma dieses Blogs, dass er einerseits die Lehre der Katholischen Kirche nach dem KKK vertreten will, andererseits sein Spektrum so weit öffnet, dass zumindest der Eindruck entstehen muss, dass er nicht (mehr) zwischen den „Räumen“ zu unterscheiden weiß, wo die Lehre der Kirche ihren genuinen Ort hat und dem „Ort oder Raum“, wo sie mit ihrer Erfahrung zwar hineinwirken soll(te), aber dort nicht erwartbar ist, dass der ganze Anspruch des Wortes Gottes, wie er von Freien in der Kirche gelebt werden soll(te) auch so erkannt. Der genuine Ort der Kirche i s t da, wo sich getaufte Christen mit ihrem Gesamtleben an das Evangelum Christi! in einer Kirchen-Gemeinde auf Dauer binden – auch unabhängig von einem bestimmten eigenen Kirchengebäude.
    Es wird in der Öffentlichkeit so gesehen, dass wenn z.B. die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer (vgl. „Fridays for Future“) eingeladen wird, im Berliner Dom ihre einschlägige politische Meinung darzutun und dabei u.a. die Worte fallen: „Gott wird uns nicht retten, das werden wir tun. Weil wir es wagen, die Schwere der Krisenbewältigung anzunehmen“, dann wird dies als kirchliche Predigt gesehen und gewertet. Und das Zwielichtige dabei ist (war), dass L.N. tatsächlich als Fastenpredigerin der ev. Kirche eingeladen war. –
    Ähnlich geriet die Veranstaltung von Peter Hahne ins Zwielicht dadurch, weil sie in einem Kirchengebäude statfand.
    Soweit die Beschreibung des äußeren Anscheins.

    Kritisch wird die Sache – auch bei einem wie Peter Hahne – wenn seine erwägenswerte politische Meinung (vgl. z.B. in seinem neuesten Buch) identisch mit dem Evangelium Jesu Christi angesehen wird.Kritisch wird beispielsweise die Sache – auch bei einem wie Peter Hahne – wenn seine erwägenswerte politische Meinung (vgl. z.B. in seinem neuesten Buch) identisch mit dem Evangelium Jesu Christi angesehen wird. – Und zwar im Raum der Kirche!
    Im großen p o l i t i s c h – gesellschaftlichen Raum wird man – wegen mangelnder Unterscheidung im Innenraum der Kirche! – nicht überrascht sein dürfen, wenn Polemik nicht ausbleibt.

  9. Das ist die „moderne“ Meinungsfreiheit. Wenn Du zu vom Mainstream abweichenden Erkenntnissen kommst, behalte sie lieber für Dich. Einfacher ist das auf jeden Fall, denn die Feindseligkeit – Stichwort „Demokratie“ – kann impertinent sein. Habe gerade so Diskussionen hinter mir. Aber bereue NICHTS!
    Meinungsfreiheit müssen wir uns neu erkämpfen. Danke, dass auch Prominente wie P. Hahne dazu helfen.

  10. Aus diesen Gründen blieb mein Fernseher seit 2,5 Jahren konsequent ausgeschaltet. Alle Menschen werden durch geschulte Propaganda gefährdet, auch ich, deshalb enthalte ich mich völlig von ARD und ZDF und bevorzuge Gespräche und Gedrucktes als propagandaresistentere Medien.

  11. Peter Hahne ist und bleibt ein ganz Großer aus dem Volk.
    T-Online voller Hass, Missgunst, Häme.
    Total unfair auch deshalb, weil dort selbst nach Konfrontation mit Fakten die Unrichtigkeit der Unterstellungen nicht zur Kenntnis genommen wurde.

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