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Kritik an grüner Landwirtschaftspolitik: Bauernhöfe stehen zunehmend vor dem Aus

Der Bundesvorstand der Grünen hat ein Konzept zur Umstellung der Land- und Forstwirtschaft beschlossen. Darin bekennt sich die Partei unter anderem zu einer flächengebundenen Nutztierhaltung und eine Anpassung des Bundeswaldgesetzes, welche auch eine Mindeststilllegung der deutschen Wälder von fünf Prozent vorsieht.

Die Maßnahme, die Nutztierhaltung eines landwirtschaftlichen Betriebes an die jeweilige Fläche zu binden, ist politisch umstritten. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Bernd Schattner (AfD), Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag:

„Das wäre das Aus für kleine und flächenarme bäuerliche Familienbetriebe. Dazu würde eine flächengebundene Nutztierhaltung nach grünen Vorstellungen den Preisdruck auf dem Bodenmarkt so stark erhöhen, dass landwirtschaftliche Nutzfläche für Landwirte unbezahlbar wird.

Nach der Abhängigkeit vom Ausland bei der Energieversorgung möchten die Grünen uns offensichtlich auch bei der Nahrungsmittelversorgung vom Ausland abhängig machen. Unsere Bundestagsfraktion fordert deshalb, dass jeder deutsche Landwirt weiter nach guter fachlicher Praxis entscheiden darf, wie viele Nutztiere er ökonomisch und ökologisch für seinen Betrieb als notwendig erachtet.“

Widersprüche bei der Forstpolitik der Grünen

Der forstpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Peter Felser, weist auch die Pläne der Grünen für ein neues Bundeswaldgesetz zurück:

„Die Bewirtschaftung und Pflege der Wälder darf nicht aufgegeben werden. Das würde Arbeitsplätze vernichten und den Holzmangel in Deutschland verstärken. Außerdem würde ein verwilderter Wald ohne sichere Wege als Erholungsgebiet verloren gehen.

Die Grünen widersprechen sich bei ihren Plänen selbst:

Wer mehr Holz als Baustoff fordert, darf nicht die Bewirtschaftung von Wäldern einschränken. Sonst bliebe nur der teure Import aus aller Welt. Das ist weder wirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll.

Unsere Fraktion fordert, den Wald zukunftsgerecht umzubauen: So sollten wir zum Beispiel Fichte, Esche und Ulme durch Esskastanie, Walnuss und Douglasie ersetzen. So passen wir den Wald an die Trockenheit an. Zudem brauchen wir mehr gut ausgebildete Förster, die diesen Umbau umsetzen können.“

Kommentare

8 Antworten

  1. Ich kenne es noch aus der DDR-Mangelwirtschaft und Devisenmangel, kein Geld, um künstliche Düngemittel zu kaufen, also Devise, ein ausgewogenes System zwischen Tierhaltung und Landwirtschaft schaffen, auch der am Pranger der Ideologen stehenden Kuh. Mehrheitlich wurde daher mit natürlichem Dünger, nicht mit künstlichen Dünger gedüngt. Auch im Naturschutzgesetz um 2000 rum ist eine gesunde Tierhaltung ohne Tierquälerei fest geschrieben worden. DAS VERHÄLTNIS MUSS STIMMEN: Jedoch wurde zu Gunsten von Konzernen mit Massenproduktion entschieden, die durch Ballungszentren Probleme schufen. Der einstige komplexe Nutzeffekt Tierhaltung und Landwirtschaft zum Zweck der Profit-Optimierung wurde aufgehoben!
    Wälder sind wertvolle Trinkwasserspeicher, sie zu reduzieren schafft Probleme ! Man sieht es aktuell am nächsten vorausschaubaren Katastrophengebiet Ober Harz, die Oker mutiert zum Rinnsal! Reduzierung bei all dem, was Wald leistet, ist totaler Blödsinn, umsonst überfallen Wildschweine dank geraubten Lebensräume nicht die Vorgärten der Städte. Außerdem ist Wald auch Schutz vor Bodenerosion, nicht umsonst wurde der Regenwald als grüne Lunge der Erde genannt.

  2. Kritik an grüner Landwirtschaftspolitik mag ihre Berechtigung haben. Wir Liberaldemokraten üben aber auch Kritik an der antimarktwirtschaftlichen Landwirtschaftspolitik besonders der Agrarlobby und der AfD. Beide fördern noch mehr als alle Bundesregierungen seit 1949 die unsozialen staatlichen Preisabstützungen (besonders schädlich für Arme und Kinderreiche) , Subventionen und sonstigen Privilegien für Landwirte. Übliche Argumente dafür sind falsch: Umweltschutz durch Bauern kann etwa direkt bezahlt werden. Versorgungssicherheit bei Nahrungsmitteln genauso gesichert werden wie bei anderen lebensnotwendigen Importen. Daß das bei einigen Produkten gegenüber einigen Diktaturen nicht gemacht wurde, rechtfertigt nicht die unsoziale (siehe oben) Agrarpolitik der weitgehend sozialistischen AfD!

  3. Das grüne, Freiheit und VERNUNFT fressende Monster. Anderes fällt mir dazu gerade nicht ein.
    Die Bauern sind schon auf der Straße! Widerstand mit großer Kraft ist angesagt.

    1. Von Mario Thurnes

      https://www.tichyseinblick.de/autoren/mario-thurnes/ 28.8.22

      10 GRÜNE LEBENSLÜGEN

      „Die Grünen haben die besten politischen Ideen. Zumindest bis sie umgesetzt werden.
      Ganz besonders, wenn das die Grünen selbst übernehmen. Dann entpuppen sich diese Ideen schnell als das, was sie sind: Lebenslügen“…

      „10. Energiepolitik. Von keinem Thema haben die Grünen so profitiert wie von der Atomenergie. Der erste und einzige grüne Ministerpräsident kam ins Amt, weil die Wahl zwei Wochen nach dem Unfall in Fukushima stattfand. Seitdem rollt der grüne Medienzug und fordert erfolgreich das Aus von Atom- und Kohlekraft – gleich mit. Selbst die CSU hat vergessen, wie man GRUNDSICHERUNG buchstabiert. Die gründeutsche Energiepolitik sei so vorbildlich – hieß es -, dass die Welt folgen werde. Wann das sein wird, ist offen. Vermutlich wird es nicht vor dem BLACKOUT in Deutschland passieren….

      9. Bio-Landwirtschaft. Bauernhöfe wie damals. Der Landwirt zieht mit Pferd und Pflug Furchen in den Acker. Vorausgesetzt, das Pferd ist gewerkschaftlich organisiert. So sieht das Idyll der Landwirtschaft aus, das Grüne anstreben. Traumhaft. Für ein Land, das so wenig auf seine Bauern angewiesen war, dass es ihnen Prämien zahlte, wenn sie ihr Land nicht bestellten. Für Staaten wie Sri Lanka sieht die Welt anders aus. Da verwirklicht die Regierung grüne Träume und verbietet Pestizide sowie chemischen Dünger, doch kein Jahr später erwacht sie, weil die Ernte futsch ist und die Bevölkerung hungrig.“
      WANN WACHEN WIR AUF ?

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