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Organspende: Wieder am Eigentlichen vorbeigeredet

Pressemeldung der „Aktion Leben“ (Absteinach) zur Diskussion um Organspende

Von einem „monatelangen Tauziehen, das nun seinen Abschluß findet“, ist die Rede  –  und doch kommen unsere Politiker nicht zum Kern der Sache: Wissenschaftliche Fakten werden einfach verdrängt und dem Bürger vorenthalten.

„Man will die Bereitschaft der Bürger, nach dem Tode ihre Organe zu spenden, erhöhen“, erläutert Walter Ramm von Aktion Leben e.V:

„Angeblich sei eine Mehrheit der Bürger für Organspende, wird behauptet. Abgesehen davon, daß kaum eine dieser Umfragen repräsentativ ist, zeigt doch die Tatsache, daß tatsächlich nur wenige Bürger sich durch einen Organspendeausweis zur Spende bereit erklären, daß die Mehrheit der Bürger den Märchen der Organspendelobby nicht glaubt.

Insbesondere nach Bekanntwerden der wissenschaftlichen Fakten, die klar belegen, daß (abgesehen von der sog. Lebendspende, die aber in der Praxis kaum eine Rolle spielt) Organe nicht NACH dem Tod, sondern VOR dem Tod gespendet werden müssen, der Spender also an der Spende stirbt, läßt sich die sog. ‚Tote-Spender-Regel‘ eben nur noch schlecht verkaufen.“

Die Aktion Leben e.V. fordert die Bundesregierung auf, in der Frage der Organtransplantation die Bürger nicht länger mit Halb- und Unwahrheiten abzuspeisen.

„Keine Regierung, auch nicht die der Bundesrepublik Deutschland, hat das Recht, das Leben seiner Bürger, auch nicht kurz vor deren möglichen natürlichem Tod, in irgendeiner Weise preiszugeben, auch nicht, um den Begierlichkeiten und den Gewinnerwartungen der Transplantationsmedizin Rechnung zu tragen!“, begründet Walter Ramm.

Kontakt-Daten:
Aktion Leben e.V.
Klemens Lichter
Postfach 61
69518 Abtsteinach/Odw.
www.aktion-leben.de
 

Kommentare

3 Antworten

  1. Die American Academy of Neurology (AAN) gab 2010 zu bedenken, daß die vorgegebenen Kriterien für eine völlige Klarheit in der Hirntod – Diagnostik nicht ausreichend sind.
    Meinung der Bundesärztekammer (BÄK) dagegen: „Der Hirntod kann in jeder Intensivstation auch ohne ergänzende apparative Diagnostik festgestellt werden“.
    Und welche Gesundheitskarte muß man für die ergänzende apparative Diagnostik besitzen?
    Oder sind das auch „Individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGeL) ?
    Aus den spärlichen Quellen, die ans Licht der Öffentlichkeit dringen, folgende Angaben:
    Dt.Ärzteblatt 2006; 103 (19)
    Thimo Blöß: „Organspende – Stiftung in der Kritik“. D.h. , über ein Drittel der Hirndiagnosen waren falsch.Ich glaube daran hat sich bis heute nicht viel geändert.
    Gründe, die zu Fehldiagnosen führen:
    a) – aus fachlicher Inkompetenz
    b) – aus routinemäßigen laxen Untersuchungen
    c) – aus Gründen der Kosteneinsparung
    Alle 0, 8, 15 – Patienten bekommen keine Chance wieder aufzuwachen.
    Renomierte Neurologen sind der Auffassung bei einem Schädelhirntrauma beispielsweise benötigt alleine die Hirnschwellung mindestens 1 bis 2 Wochen, um wieder abzuschwellen. In vielen Fällen wartet man aber selbst diese Zeit gar nicht erst ab.
    Was sagt der Explanteur nach beendeter Arbeit: „Operation gelungen, Patient tot“.

  2. Sehr geehrte Frau Küble,
    vielen Dank für Ihren guten Beitrag. Ich bin Anästhesieschwester und habe Patienten gepflegt die zur Organspende vorbereitet wurden. Das habe ich auch bald wieder sein gelassen nachdem ich gemerkt habe, dass man Sterbende bei lebendigem Leib schlachtet. Der damalige Chefanästhesist hat es in seiner Abteilung verbieten wollen, Narkosemittel bei der Explantation zu verabreichen.
    Es gruselt mir vor Menschen, die einen Sterbenden für eine Leiche halten.
    In Menschengestalt halten sich unter uns Wesen auf die sich lieber von Medizin fern halten sollten.
    „Ihr werdet sein wie Gott“. Dieses Versprechen wird auf Teufel komm raus bei der Organtransplantation verfolgt.
    Die Transplantationsmedizin schürt ständig Angst vor dem Tod und treibt die Menschen zur Organspende an. Ich selbst gebe keine Organe von mir und nehme keine Organe von sterbenden Menschen an. Ich möchte nicht, dass jemand in seiner Todesstunde so geopfert wird auch wenn er zur Lebzeiten zur Organspende eingewilligt hat.
    Ich befasse mich mit dem Thema wo komme ich her wo gehe ich hin.
    Jesus Christus ist dem Leibe nach bereits für mich gestorben und ich glaube an sein Wort:
    „Wer an mich glaubt, wird den Tod nicht schmecken.“

    Mit freundlichen Grüßen

    L.S.

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