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Post von Dr. Penner: Kohlendioxid ist keine Gefahr fürs Klima

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Karlsruhe

Sehr geehrter Herr Dr. Mentrup,

auf den Straßenbahnwagen in Karlsruhe wurden großflächige Inschriften angebracht, die für eine Verminderung der Kohlendioxid-Emission werben. Diese Werbung stellt eine Vergeudung von Steuergeldern dar und führt die Bevölkerung in die Irre. Kohlendioxid ist der wichtigste Pflanzennährstoff und bedeutet keine Gefahr für das Klima. Ich weise auf einige atmosphärenphysikalische Fakten hin, die eine an den Naturwissenschaften orientierte Stadtverwaltung berücksichtigen sollte.

Kohlendioxid ist in der Luft nur zu 0,04% enthalten. Es hat die Eigenschaft, einen Teil der Infrarot-Abstrahlung der Erdoberfläche zu absorbieren und diese absorbierte Energie der Troposphäre zuzuführen. Es ist jedoch falsch, von dieser Eigenschaft des Kohlendioxids eine anthropogene globale Erwärmung abzuleiten.

Bereits der Enquete-Bericht 1988 des Bundestages hatte festgestellt, daß die Absorption der 15µm-Infrarot-Strahlung durch das Kohlendioxid längst gesättigt ist. Lediglich die Flanken der 15µm-Bande weisen eine geringfügige Unsättigung auf.

Der Weltklimarat (IPCC) hat mitgeteilt, daß eine Verdoppelung der Kohlendioxid-Konzentration der Luft eine globale Erwärmung von 1,1°C bewirken würde. Um eine solche Verdoppelung zu erreichen, müßte man sämtliche fossilen Brennstoffvorräte der Erde verbrennen, was vielleicht in 200 oder 300 Jahren geschieht. Das sogenannte „Zwei-Grad-Ziel“ der Bundeskanzlerin ist damit ad absurdum geführt.

Die nicht auf Berechnungen, sondern auf unsicheren Computer-Simulationen beruhenden Klima-Prognosen haben sich als falsch herausgestellt. Trotz steigenden Kohlendioxid-Gehaltes der Luft sinkt die Globaltemperatur seit 15 Jahren.

Es sollte bedacht werden, daß die auf falschen atmosphärenphysikalischen Vorstellungen der Bundeskanzlerin beruhende „Energiewende“ exorbitanten volkswirtschaftlichen Schaden verursacht. Bis 2040 rechnet man mit unnötigen Kosten von über 1 Billion Euro. Die drastischen Erhöhungen der Stromkosten führen letztlich zur Desindustrialisierung und zur Enteignung der Bevölkerung.

Es geht hier nicht um persönliche Meinungen, sondern um Fakten, die durch die Naturgesetze und durch die Gesetze der Wirtschaft geschaffen werden. Eine Stadtverwaltung, welche das Wohl der Bürger zum Ziel hat, muß diese Fakten berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

Kommentare

12 Antworten

  1. Der durchdachte Kommentar ist auf den Empfänger abgestimmt. Nicht zum Ausdruck kommt, dass die These vom menschengemachten Klimawandel die UN-Politik der Bevölkerungs-Reduktion stützt, also: Abtreibung, Verhütung, „Frauenrechte“ gegen ihre Natur.

    1. Genau das meinte ich,indem ich den misanthropischen Ausspruch zitierte : „gesunde Planeten haben keine Menschen“ .
      Was wie ein Scherz klingt,wird von gewissen Kreisen durchaus ernst genommen.
      Wobei diese klugen Köpfe übersehen,das sie dann eigentlich auch überflüssig sind.

  2. Was gibt der Menschheit das Recht über das Klima der Erde zu entscheiden?
    Die Erde – als Planet – braucht die Menschheit nicht. Wenn die Erde das Klima verändern möchte, dann wird sie es tun – ohne Rücksicht auf die Menschheit. Und das ist gut so.
    Insofern ist alles Handeln was die Menschheit zu Wege bringt letztlich sowieso nur im Kontext „nützt es der Menschheit“ zu betrachten. Wir nehmen uns bei den ganzen Diskussionen um das Fortbestehen der Erde viel zu ernst.

    1. Der Mensch entscheidet weder über das Klima noch über die Erde als solche,das ist verkappter Größenwahn.
      Die Erde samt ihrem Klima gehört Gott und der allein entscheidet.
      Im Übrigen wurde die Erde FÜR den Menschen geschaffen.
      Ich kenne die Ideologie „gesunde Planeten haben keine Menschen“ und weiß,aus welcher Ecke sie kommt.

  3. Einfach mal überlegen: »Was ist in beiden Fällen der worst case?« Dann fällt es nicht schwer zu entscheiden, was zu tun ist. In einem Fall ist die Kacke am Dampfen. Im Wortsinn. Im anderen Fall haben wir zwar mächtig viel Geld in die Hand genommen (Was dann ja auch wieder Arbeitsplätze schafft, wenn man es nur richtig angeht) aber dafür reichen uns die fossilen Energieträger ’ne ganze Ecke länger. Ja, fällt diese Wahl wirklich so schwer?!

    1. Antwort zu Thomas.
      Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur. Warum mischen sich die Politiker sich in alles rein und treffen immer die falsche Wahl? Die fossilen Energieträger bieten uns genug und schaffen auch Arbeitsplätze – ganz recht, wenn es richtig angegangen wird.

  4. Dem kann man nichts hinzufügen,Danke!
    Aber dieser Klimawahn ist eine Ideologie und Ideologien dürfen bekanntlich NICHT hinterfragt werden ohne Repressalien auf den Plan zu rufen.
    Gott schenke uns endlich vernünftige,ideologiebefreite Politiker!

    1. Zu Biegit 20.5.2013
      Es wäre ein grosses Geschenk, wenn der Herrgott uns endlich vernünftige und ideologiebefreite Politiker schenken würde und nicht geldgeile und auf Profit ausgerichtete. Nicht Geld und Gier dürfen an erster Stelle stehen, sondern Mensch, Tier und Natur.

  5. Kommentar zur CO 2 / „Treibhausgas“-Argumentation: Man sollte insgesamt auf den sparsamen und verantwortlichen Umgang mit den Ressourcen und der Energie achten. Unabhängig von CO 2 werden ja auch andere Schadstoffe produziert. Jeder einzelne Bürger ist verantwortlich, sein eigenes Handeln zu hinterfragen – wie auch Industrie (Autoproduktion, usw.) und Politik. Die Globalisierung und Internationalisierung, auch in der EU, die hoch gelobt und als „alternativlos“ dargestellt wird, hat durch die länder- und kontinentweite Verbringung von Tieren (zwecks billigerer Schlachtung und später Verkauf), Gütern (zwecks billigerer, gar sklavenähnlicher Produktion ohne EU-Sicherheitsauflagen und hier dann niedrigerem Preis), Luxusambitionen (immer die neuesten technischen Geräte, Südfrüchte jederzeit), europaweiten Ausschreibungen für Bauarbeiten usw. viel negativere Auswirkungen auf das Klima und das gesamte menschliche Zusammenleben, als meine Glühbirne zu Hause, die schadstoffarm ist (im Gegensatz zur Enegiesparlampe!) und die Wohnung ein wenig heizt, oder der Duschkopf, der mehr Wasser durchließe (wenn ich nicht sowieso „sparsam“ duschte). Ich bin für regionales, verantwortliches Denken und Handeln – und gegen das Abgeben von Verantwortlichkeit an immer fernere Stellen – die sie nicht wahrnehmen können und werden! Die Folgen für Mensch und Natur werden immer verheerender!  In BRÜSSEL und in der großkopfigen Verwaltung und Bürokratur, auch hierzulande ließe sich vieles einsparen! Energie wie Geld – was den Bürgern in den Ländern zugute käme – und uns manche Gängelung ersparte!!! Mich nervt diese Dauer-Bevormundung von „höheren Stellen“ inzwischen extrem! Jede Sendung über Landleben und -wirtschaft (auf BR beispielsweise – danke für viele schöne Sendungen!) kritisiert den negativen Einfluss und die Folgen, die EU-Subventionen für die Natur wie für die Arbeit haben. Wir brauchen eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder! Hier schlägt die EU schon wieder zu: http://www.welt.de/politik/ausland/article116339325/Oettinger-kuendigt-EU-Vorstoss-zu-Fracking-an.html

    1. Kommentar zu Almut Rosebrock vom 20.5.2013
      Eine heile Welt und Natur wünschen wir uns alle, auch für die Zukunft der Kinder. Leider sieht es in der Realität anders aus – Volksentscheide werden nicht berücksichtigt und die Folgen, was da so alles in den Politikerhirnen rumschwirrt ist immer mehr, Entschuldigung, zum kotzen. Der Mensch, die Tiere und die Natur zählen nichts – dort oben scheint es nur kranke Hirne zu geben. Wacht endlich auf aus Eurem Dornröschenschlaf, ehe es zu spät ist.

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