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Stellungnahme des BVL zum „Marsch für das Leben“ in Berlin

Martin Lohmann, Vorsitzender des „Bundesverband Lebensrecht“(BVL), freut sich über die wachsende Unterstützung des Lebensrechtes und dankt allen Teilnehmern:

„Der diesjährige Marsch für das Leben war ein großer Erfolg für den Lebensschutz in Deutschland. Mehr als 2200 Freunde des Lebens haben eindrucksvoll ein klares, sympathisches und entschiedenes Zeugnis für die Unantastbarkeit des Lebens gegeben und gegen die Tötung ungeborener Menschen mitten in Berlin protestiert. Ich bin allen Teilnehmern, Helfern und Organisatoren sehr dankbar für dieses ebenso unübersehbare wie notwendige Bekenntnis zu einer Kultur des Lebens.
 
Von Jahr zu Jahr kommen mehr Menschen nach Berlin, um für die Heiligkeit des Lebens und eine wirkliche humane Gesellschaft zu werben… Es ist sehr ermutigend, dass wir vor allem von jungen Menschen eine so deutliche Unterstützung bekommen…“

In diesem Jahr hatte der Bundesverband Lebensrecht mit seiner Kundgebung erstmals unmittelbar vor dem Kanzleramt die Veranstaltung begonnen, also „im Zentrum der Macht und unweit des Reichstages“, wie Lohmann es als Gastgeber formulierte.

Man hoffe, dass „die Botschaft vom Leben dort endlich richtig gehört“ werde und ankomme. Unter großem Beifall rief er in Richtung des Kanzleramtes nach oben: „Wir hoffen sehr, dass auch die Bundeskanzlerin unser Anliegen hört. Werden Sie, Frau Bundeskanzlerin zu einer überzeugenden Anwältin des Lebens und seiner Unantastbarkeit!“

Auf der Bühne konnte Lohmann zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen, die alle ihr jeweils sehr persönliches Bekenntnis zum Leben abgaben. Darunter die Hebamme Maria Grundberger mit ihren Erfahrungen der Gehsteigberatung, die Autorin, Familien- und Persönlichkeitsberaterin Ruth Heil, Bert und Willi Dorenbos aus den Niederlanden mit ihrer Aktion „Schrei zum Leben“, aus den USA Bryan Kemper, der Konzerte für das Leben veranstaltet sowie Eric Schneider mit seiner Lebensrechtsarbeit in Chicago, der Missionar Hugo Gevers, der als Vater eines Kindes mit Down-Syndrom das selbstverständliche Lebensrecht auch für Behinderte forderte, sowie der evangelische Pfarrer Philipp Vulff aus Paris, der dort den Marsch für das Leben organisiert.

Die Jugend für das Leben war vertreten durch junge Lebensschützer aus Belgien, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Irland und Deutschland.

Begleitet wurde die Kundgebung von einigen hundert Alternativen und Autonomen, die mit Trillerpfeifen und Sprechchören die Kundgebung wie auch den anschließenden Schweigemarsch vorbei am Reichstag und durch das Bundesviertel über die Straße Unter den Linden bis hin zur Hedwigskathedrale zu stören versuchten. Einige wenige Kreuze wurden entwendet und entehrt, und mit blasphemischen Darstellungen und hasserfüllten antichristlichen Parolen skandierten die Gegner der Freunde des Lebens lautstark und wollten provozieren. Abermals ließen sich die Teilnehmer aber nicht provozieren und begegneten den Gegnern mit Freundlichkeit und fürbittendem Gebet.

Lohmann bedankte sich ausdrücklich bei der Berliner Polizei, die mit einem Großaufgebot und entschiedener Umsicht die Teilnehmer des Marsches für das Leben vor Angriffen und Obszönitäten schützten.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Hedwigskathedrale, in dem der Berliner Weihbischof Wolfgang Weider und der evangelische Pfarrer Prinz Philip von Preußen sehr klare und ermutigende Worte für die Lebensschützer fanden, gab es rund um die Berliner Bischofskirche ausreichend Zeit zur persönlichen Begegnung und zum  Gedankenaustausch.

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