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Verschärfung der Klimaziele endet in einem gewaltigem Höfesterben

Unser Land braucht einen freien Bauernstand

Vor dem Hintergrund der Verschärfung der nationalen Klimaschutzziele durch die Bundesregierung wurden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Reihe von Maßnahmen adressiert.

Mit einer Kleinen Anfrage (BT-Drs. 20/00018) hat die AfD-Bundestagsfraktion versucht, deren konkrete Umsetzung in Erfahrung zu bringen.

Die künftige Ampel-Regierung hat zudem in ihrem Koalitionsvertrag bereits angekündigt, dass das Klimaschutzgesetz noch im kommenden Jahr weiterentwickelt werden soll. Vorgesehen sind unter anderem deutliche Emissionsminderungen in der Nutztierhaltung sowie eine Ausweitung des ökologischen Landbaus.

Hierzu erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka:

„Die verschärften Klimaziele für die deutsche Landwirtschaft sind ohne einen beschleunigten Ausstieg von Landwirten aus der Produktion und eine drastische Reduktion der Tierbestände kaum erreichbar. Die Tierhalter haben bereits heute mit explodierenden Produktionskosten und einer immer höheren Auflagenlast zum Tierwohl und zur Emissionsminderung zu kämpfen.

Insbesondere die kleineren Betriebe können die dafür notwendigen Investitionen kaum noch stemmen. Wenn die Ampel jetzt weitere Verschärfungen beschließen sollte, dann wird das in einem gewaltigen Höfesterben enden.

Heimat braucht Bauern. Ein freier Bauernstand und eine vielfältige Agrarstruktur mit bäuerlichen Familienbetrieben sind von besonderer Bedeutung für unsere Ernährungssicherheit sowie den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und die regionale Identität.

Wir fordern deshalb, dass die Ampel-Koalition anerkennt, dass die Landwirtschaft der einzige Sektor ist, welcher durch seine Tätigkeit mehr CO2 in Rohstoffen bindet als er ausstößt. Weitere Verschärfungen sind vollkommen unangemessen, zerstören die Existenzen zehntausender bäuerlicher Betriebe und gefährden unsere Versorgungssicherheit.“

Kommentare

3 Antworten

  1. „Heimat braucht Bauern.“ Richtig! Im Umkehrschluss: Keine Heimat braucht auch keine Bauern. Erinnern Sie sich? Der kommende Vize-Kanzler: „Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

    Wenn alles, was im Koalitiosvertrag steht, umgesetzt wird, gibt es kein Deutschland in seiner heutigen Form mehr! Viel Vergnügen!

    1. Die Zerstörung der Höfe ist ein Rädchen im großen Getriebe der Zerstörung unserer Gesellschaft. In Rostock wurden 30.000 Tonnen besten Brotweizen nach Algerien verschifft, um dann billigen, verdreckten Weizen etc. von sonst woher zu kaufen. So werden auch Kartoffeln und andere Feldfrüchte lieber zur Verrottung gegeben als diese zu veräußern.
      Dafür gibt es viele Belege. Mit dieser Regierung wird das nun noch schlimmer, ja bunter betrieben. Wir werden Zeiten erleben, die schlimmer sind als 1945.

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