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Linke „taz“ zur EKD-Missbrauchs-Studie

Unter dem Titel „Verstecken geht nicht mehr“ schreibt Ressortleiterin Sabine Schmollack am 25. Januar 2024 in der links-alternativen „taz“ über die Missbrauchsstudie in der evangelischen Kirche.

Schmollack zitiert Detlev Zander, selbst ein Betroffener sexueller Übergriffe,  der von einem „rabenschwarzen Tag für die EKD“ schrieb.

Weiter heißt es in der rotgrünen Tageszeitung aus Berlin:

„Da sind nicht nur die Opfer- und Täterzahlen, die ähnlich hoch sind wie jene in der katholischen Kirche…Mit den jetzt bekannt gewordenen Zahlen kann sich die EKD nicht mehr hinter der katholischen Kirche verstecken“.

„Protestantische Würdenträger“ hätten sich bislang „herausgeredet“, so Schmollack, dass bei ihr alles besser laufe, „weil die evangelische Kirche nicht so autoritär und hierarchisch organisiert sei wie die katholische, weil es bei ihr keinen Zölibat gebe und keine solch strikte Sexual­moral, wie sie Ka­tho­li­k:in­nen auferlegt wird.“

Da bekomt sogar die „taz“ ihre Zweifel:

„Laut der nun vorgelegten Studie sind zwei Drittel der Täter – es sind tatsächlich fast immer Männer – verheiratet, 45 Prozent sogar Serientäter: Sie haben mehrere Mädchen und Jungen missbraucht, und das nicht nur einmal.“

Hinweis: Dies ist für Experten schon lange klar. Hier unser Grundsatzartikel zum Thema Zölibat und Mißbrauch unter Heranziehung zahlreicher Fachleute: https://christlichesforum.info/fuehrende-experten-widerlegen-einen-zusammenhang-von-zoelibat-und-missbrauch/

Kommentare

7 Antworten

  1. Ein tiefer Sumpf! Inzwischen muß man selbst der TAZ dankbar sein! Klar, die wissen haargenau, was in „ihren Kreisen“ in Berlin vor sich ging: Kirchenleute und Spitzenpolitiker bedienten sich hemmungslos am jungen „Humankapital“, indem sie ihre Perversitäten auf Kirchentagen etc „wissenschaftlich sanktionieren“ ließen. Interessant, wie plötzlich diese Frau Jepsen von der Bildfläche verschwand nach Vertuschungsvorwürfen.
    Ebenfalls eine Frau: diese Dame aus Siegen, die als EKD-Chefin Impfpflicht und noch mehr Migranten forderte, aber in der eigenen Gemeinde nichts gesehen haben wollte. Andrea Späth intervenierte mehrmals auf der bayerischen Landessynode, doch diese Herren „Bischöfe“ wischten das vom Tisch. Man befrage Späth mal, liebe Frau Küble!

    1. Klaus Peter Löwe: Klitzekleiner Flüchtigkeitsfehler: AndreaS Späth. Nur gesagt, damit man unter seinem Namen im Internet suchen kann. Mir passieren ständig viel größere Fehler…

  2. Frage, die keinerlei Behauptung ist: Welche evangelischen Würdenträger haben sich durch welche Äußerung mit welcher der o.g. Gründe herausgeredet? Ich bitte um Belege. Danke dafür im Voraus! Ich bin übrigens ein Gegner der Ev.Kirche und fordere seit Jahrzehnten in unzähligen Leserkommentaren dazu auf, sie zu verlasssen

  3. Die ganze linke Szene sollte sich da sehr zurückhalten: ihre ganze Agenda ist in form der Bahnung einer allgemeinen Hypersexualisirrung und inzwischen auch Frühsexualisierung ein einziger sexueller Mißbrauch (bzw. eine Strategie zu seiner Begünstigung).
    Mögen in der katholischen Kirche auch unbiblische und falsch-repressiv leibfeindliche Irrlehren recht früh Raum gegriffen und sexuelles Verhalten jenseits von Gottes Maßstäben begünstigt haben: einer wirklich evangeliumsgemäßen Ethik kann die ganze ‚linke‘ Szene am allerwenigsten vorwerfen, an Mißbrauch in welcher Form auch immer schuld zu sein !
    Die Wurzelsünde aller zwischenmenschlichen Beziehung ist ja eben, den anderen nicht als Gottes Geschöpf und geliebtes Ebenbild zu sehen und in welcher Weise auch immer zu instrumentalisieren.

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