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Paulus bekehrte die Purpurhändlerin Lydia

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 16,12-15.

Von Neapolis aus gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, dort hielten wir uns einige Tage auf.
Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten.
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Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten.
Auch Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige.
Der HERR öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.
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Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie:
Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den HERRN glaube, kommt in mein Haus.
Und sie drängte uns, bei ihr bleiben.
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Kommentare

Eine Antwort

  1. Eine Bemerkung an den Blog-Betreiber zum Abdruck der Tageslesung aus der Apostelgeschichte.
    Erneut möchte ich betonen, dass es nicht unproblematisch ist, jeglichen, aber speziell auch diesen „Wort Gottes“-Text außerhalb der Liturgie und kommentarlos (oder auch unter einem z. T. nicht ganz zutreffenden Titel) zu veröffentlichen.

    Wieder ist es (schon) der Titel, der – als Kurzkommentar – eine theologisch exakte, d.h. glaubensvertiefende Erklärung des durch Lukas beschriebenen wunderbaren Phänomens der Ausbreitung des „Wortes Gottes“ mit der Kraft, auch Nicht-Juden für das durch den Juden Jesus verkündeten und gelebten „Weg“, die Torah Israels beobachten und halten zu können, verfehlt. Denn nicht die Überbringer dieses WORTES: Paulus und sein für die „Mission“ bei JUDEN und Nicht-Juden gewonnener Begleiter Timotheus sind es, die die „Gottesfürchtige“ befähigten, – aufmerksam, aber doch wohl auch kritisch – zuzuhören und sich diesem geistgewiesenen und zugleich vernünftigen „neuen Weg“ innerhalb des Judentums, das an allen wichtigen Orten des Römischen Reiches – so auch in der Veteranen-Kolonie Philippi – seine Versammlungsstätten (Synagogen) außerhalb der Stadt (aber an einem Wasserlauf) errichtet hatte, anzuschließen.

    vgl. „Der HERR öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte. …“ D. h. Gott selbst und zugleich sein ihm ganz gehorsam gewordener „Sohn“, und zugleich ihr, Gottes und Jesu Christi „Geist“ waren die Herzensöffner.

    Einer „Gottesfürchtigen“ mussten Paulus und Timotheus zudem nicht allzuviel von den Grundlagen des „Glaubens“ erzählen, denn sie gehörte ja zu denen, die vielleicht schon seit Jahren im „Schatten“ des Wortes Gottes lebten, aber als „Heidin“ sich der bis dahin „gängigen“ und gültigen Form des glaubenspraktischen Lebens (Halten der ganzen Torah = Jude-Sein) als Geschäftsfrau mit vielen weltläufigen Kontakten nicht anschließen konnte bzw. wollte.

    Vgl. Ruth in der gleichnamigen Geschichte „m u s s t e“ dies noch!, wenn sie zum Gottesvolk gehören wollte. – Es empfiehlt sich, diese meisterhaft erzählte Novelle vergleichend – wieder – zu lesen.

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