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Selbsthilfe-Initiative von Impfgeschädigten berichtet über massive soziale Probleme

Die soziale Situation von Betroffenen eines Post-Vac-Syndroms ist oftmals prekär. Auf diesen Umstand macht die bundesweit tätige Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen aus Konstanz aufmerksam.

Wie deren Leiter Dennis Riehle (siehe Foto) erklärt, seien die Berichte von Impfgeschädigten nicht selten sehr berührend:

„Da erzählt ein 43-jähriger Vater, dass er von heute auf morgen urplötzlich unter anhaltenden Lähmungserscheinungen leidet – ein Tag nach der Immunisierung beginnend, mittlerweile seit acht Monaten anhaltend. Er kann seinem Beruf als Architekt im Moment nicht mehr nachgehen, musste nun einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, obwohl er noch vor nicht allzu langer Zeit mitten im Leben stand. Nun stellt sich seine Familie sogar die Frage, ob sie Pflegeleistungen beziehen muss, weil sich der Papa nur noch am Rollator fortbewegen kann.

Oder eine 27-jährige Friseurin, die drei Tage nach dem Piks unter Kopfschmerzen, Erschöpfung und wiederkehrendem Schwindel litt. Mittlerweile sind drei Monate vergangen und ihr Zustand hat sich überhaupt nicht verbessert. Sie erhält Krankengeld, ist bis auf Weiteres arbeitsunfähig geschrieben und hofft sehr, bald wieder Haare schneiden zu können.

Und der 32-jährige Spitzensportler, der durch die Impfung wohl eine Herzmuskelentzündung durchlaufen musste und seither von Rhythmusstörungen, wiederkehrender Atemnot und anfallsartiger Benommenheit geplagt ist. Seine Rückkehr in den alten Beruf sehen die behandelnden Mediziner als eher unwahrscheinlich an, er ist deprimiert und sieht seinen Traum einer Karriere als Leichtathlet akut in Gefahr.

Diese Geschichten stehen exemplarisch für viele Schicksale in Deutschland“.

Der 37-jährige Autor Dennis Riehle leidet selbst seit seinen Corona-Spritzen unter einer fortwährenden Impfkomplikation und hat mittlerweile 2.976 Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet beantwortet:

„Die Folgen eines solchen Post-Vac-Syndroms, das sich in seiner Symptomatik und Behandlung kaum von einem Long-Covid unterscheidet, können ganz beträchtlich sein und den Betroffenen sehr schnell in eine existenzielle Krise bringen.

Besonders entmutigend ist dabei, dass man sich ja eigentlich aus meist gesundheitlichen Gründen vor einer Infektion schützen wollte. Und dann ist man doch mit den dramatischen Auswirkungen eines Impfschadens konfrontiert, der sich in Wahrheit nicht von einer bleibenden Corona-Problematik abhebt“, erklärt der Journalist und fügt an:

„Ich verspüre zwar wenig Verbitterung bei denjenigen, die sich melden. Aber sie wünschen sich durchaus einen sensibleren und offeneren Umgang mit dem Komplex, zumal der Eindruck bleibt, dass Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit das Thema nicht wirklich ernstnehmen wollen.

Und auch bei Ärzten und Wissenschaftlern scheint die Bedeutung und Dramatik noch nicht bewusst.

Mir bleibt meist nur, mit Ermutigung, Vermittlung von Adressen und Ansprechpartnern, Auskunft über soziale Leistungsansprüche und Anregungen für einen Umgang mit der Situation auf die Belange der Betroffenen einzugehen. Es gibt verschiedene Ansätze zur Diagnostik und Therapie, entsprechende Erfahrungen gebe ich weiter. Am Ende bleibt allerdings auch eine gewisse Hilflosigkeit, immerhin weiß ich selbst, wie begrenzt der Handlungsspielraum ist“, erklärt der Psychologische Berater abschließend.

Die Selbsthilfeinitiative berät bundesweit kostenlos und ist für jeden per Mail erreichbar: info@selbsthilfe-riehle.de

 

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