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Deutsche Polizeigewerkschaft warnt vor Verkehrsgefährdung durch Cannabis-Freigabe

Angesichts des Verkehrsgerichtstags in Goslar warnt die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) vor einer Gleichbehandlung von Alkohol und Cannabis im Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht.

In Berlin erklärte dazu der DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto):

Eine Erhöhung des (ohnehin umstrittenen und bislang nicht gesetzlich verankerten) THC-Grenzwertes für die Annahme einer Drogenfahrt wäre ein Signal an Fahrzeugführende, dass der Konsum von Drogen und die Teilnahme am Straßenverkehr miteinander zu vereinbaren sei.

Das Gegenteil ist der Fall. Die politisch beabsichtigte Freigabe von Cannabis wird unweigerlich zu einer steigenden Zahl von Fahrten unter Drogeneinfluss führen. Mit einer Grenzwertänderung bzw. –festsetzung würde der Gesetzgeber eine zunehmende Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nehmen.“

Die DPolG weist – wie auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) – darauf hin, dass der Abbau des Cannabis-Wirkstoffs THC im Körper anders als bei Alkohol individuell sehr verschieden ist. Auch die Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit unterscheidet sich stark.

Mit Wirkungen von starker Blendung durch Lichtquellen, Euphorisierung mit erhöhter Risikobereitschaft über Gleichgültigkeit gegenüber Gefahren bis hin zu fehlender Wahrnehmung von Menschen am Straßenrand und verlängerten Reaktionszeiten steht Cannabis-Konsum einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr entgegen.

Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel hat sich zunächst von 1975 bis 1990 nur wenig verändert; sie stieg in dieser Zeit um 5,6 % (von 323 auf 341 Unfälle mit Personenschaden).

In den Jahren von 1991 bis 2020 stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel dagegen stärker und hat sich mehr als verfünffacht (von 434 auf 2.393 Unfälle).

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-warnt-gesetzgeber-vor-gleichbehandlung-mit-alkohol/

Kommentare

2 Antworten

  1. ACHTUNG B A U S T E L L E ! GEHIRN IN DER PUBERTÄT
    GEFAHR VON PSYCHOSEN BEI FRÜHEM KONSUM von Cannabis ( Auslöser THC )

    Schwierige Situationen in der Kindheit ( z.B. Trennung der Eltern ) verleiten die Kinder vielleicht, sich aus der Realität wegzubeamen. Damit verbundene Gefahren werden von den Befürwortern der Drogenfreigabe sträflich negiert oder verharmlost.
    Folgen (Desintegration, Konzentrations- und Lerndefizite, Unfähigkeit zur Ausbildung ) trägt – wie immer – die Gesellschaft.
    Nebenbemerkung betr. vor allem Kinder / Jugendliche :
    das GEHIRN BRAUCHT OMEGA 3 Fettsäuren (vom fetten Seefisch, Fisch- oder Algenöl)
    zur guten Entwicklung, in D bei Jugendlichen oft MANGEL ! Dazu wichtig auch VIT D.
    ( Dr. Michael Nehls sagt, PISA im Ländervergleich hängt vom Omega 3 Status ab ! )

    „CANNABIS KANN SCHIZOPHRENIE AUSLÖSEN
    Studien hätten schon früher gezeigt, dass Cannabis die Schizophrenie-Erkrankung fördere, sagt Prof. Peter Falkai von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN).
    Die Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, die mit Realitätsverlust, Wahnvorstellungen, Veränderungen der Gedanken, der Sprache und des Verhaltens einhergeht.
    Betroffene können oft nicht mehr zwischen Realität und dem eigenen Erleben unterscheiden.
    Der Gehalt des Hauptwirkstoffes Tetrahydrocannabinol (THC) in Hanfpflanzen ist seit den 70er Jahren auf das 10- bis 20-Fache erhöht worden, so Falkai. THC wird für das Auslösen von Psychosen verantwortlich gemacht.
    Jugendliche, die schon früh regelmässig Haschisch oder Marihuana rauchen, laufen Gefahr in eine lebenslange Abhängigkeit zu gelangen oder psychische Störungen zu entwickeln, so der Experte.
    Menschen mit einer familiären Neigung zu psychischen Krankheiten erkranken durch regelmässigen Cannabis-Konsum durchschnittlich etwa 8 Jahre früher an Schizophrenie – im Schnitt im Alter von ca. 17 Jahren.
    Wahnvorstellungen, Halluzinationen und Denkstörungen können durch den Cannabis-Konsum zusätzlich verstärkt werden. Die Erfolgschancen einer Behandlung sinken dadurch beträchtlich, sagen andere Experten. “
    https://www.sprechzimmer.ch/News/Gesundheit_allgemein/Cannabis_kann_Schizophrenie_ausloesen.html

    „SCHIZOPHRENE PSYCHOSEN sind häufig mit dem KONSUM VON CANNABIS assoziiert. Die vorliegende Übersichtsarbeit beschäftigt sich zunächst mit der Frage nach einem möglichen kausalen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Cannabis und der Entwicklung einer Schizophrenie. Epidemiologische Studien konnten hierbei den Konsum von Cannabis übereinstimmend als RELEVANTEN RISIKOFAKTOR identifizieren. Für das Ausmaß des Erkrankungsrisikos scheint insbesondere die Interaktion von Cannabis mit weiteren Risikofaktoren (genetische Vulnerabilität, traumatische Erfahrungen in der Kindheit, Zusammensetzung und Potenz der konsumierten Cannabiszubereitungen) entscheidend zu sein. Im nachfolgenden Kapitel werden die verschiedenen cannabisassoziierten psychotischen Zustandsbilder eingehender beschrieben und nach zeitlichem Auftreten, Dauer und klinischer Relevanz voneinander abgegrenzt sowie anhand der Kriterien der ICD-10 diagnostisch eingeordnet. Abschließend werden die Auswirkungen des Cannabiskonsums auf die Psychopathologie, das psychosoziale Funktionsniveau, das psychotische Rückfallrisiko und die Behandlungsadhärenz bei Patienten mit einer schizophrenen Psychose und der positive Einfluss anhaltender Abstinenz auf den klinischen Verlauf näher dargestellt.“ Artikel lesbar nach kostenloser Registrierung :
    https://www.springermedizin.de/schizophrenie/cannabis-und-schizophrenie-risikofaktoren-diagnostische-einordnu/16726260

  2. Ich bin auch dafür, dass Canabis-Drogen als Rauschmittel nicht freigegeben werden sollten, aber Herr Wendt hätte sich mal eine Dokumentation zur Herstellung von Hanf anschauen sollen, wo es darauf ankommt, ob man Nutzhanf oder Drogenhanf anbaut. Ich bin auf jeden Fall dafür, dass man Nutzhanf für die industrielle Produktion, medizinisch einsetzbare Mittel wieder anbaut, nicht für den Drogenkonsum. Aber warum jetzt auf Canabis als eine eher leichte Droge eindreschen, während man des eingeschleppten Rauschgifthandels gegen harte Drogen noch nicht mal Herr wird. Der Rauschgifthandel und die Gefährdung des menschlichen Lebens gehört unterbunden.

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