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Kritik an RKI-Chef Wieler: Fehleinschätzung und „fatale Entwarnung“ für Impflinge

Von Felizitas Küble

Sogar die betont impf-freundliche BILD-Zeitung beschwert sich unter dem Titel „Das Protokoll des Scheiterns“ in der heutigen Ausgabe (29.11.) über die Politik der Bundesregierung und die unzutreffende Einschätzung des Impfgeschehens durch den Chef des Robert-Koch-Instituts.

Lothar Wieler habe, so heißt es darin, im Juli in einer Schaltkonferenz mit Bundeskanzleramt und Länderchefs eine verhängnisvolle „Entwarnung“ gegeben: „Geimpfte würden kaum mehr am Infektionsgeschehen teilnehmen“.

Nun verweist sogar die Booster-geneigte BILD auf die einfach nicht mehr wegzuleugnende „Realität“: „Aktuell sind laut RKI 46% der Ü60-Corona-Patienten auf den Intensivstationen geimpft“.

Nächster Kritikpunkt: Anfang August wurde beschlossen, kostenlose Corona-Tests abzuschaffen, weil das Testen von Geimpften laut RKI „nicht erforderlich“ sei.  – BILD dazu: „Kehrtwende im November: Kostenlose Tests wurden wieder eingeführt.“

Hierzu stellen wir fest:

War es wirklich eine „Kehrtwende“? – Oder sollte die Ankündigung von kostenpflichtigen Tests vor allem jene Bürger, die finanziell knapp bei Kasse sind, zum Impfen drängen? Ich kenne selber Impflinge, die sich trotz ernster Bedenken nur deshalb (!) zur Gen-Spritze begaben, weil sie sich das ständige Testen nicht leisten konnten.

Ging es mit der Einführung kostenloser Tests zudem vielleicht auch um eine gewiefte Taktik, sich die Wahlkampfstimmen von Geimpften (immerhin über 3/4 der Wahlberechtigten) an Land zu ziehen, indem man die „bösen“ Nichtgeimpften „bestraft“?

Tatsache ist nämlich:

Bereits Anfang Oktober haben Wissenschaftler aus Berlin die Bundesregierung aufgefordert, die kostenlosen Tests wieder einzuführen und auch Geimpfte dazu aufzufordern – siehe hier: https://christlichesforum.info/forscher-fordern-corona-tests-auch-fur-geimpfte-und-zudem-fur-alle-kostenlos/

Kommentare

6 Antworten

  1. Es ging noch nie um Menschen und ihre Gesundheit, sondern um das Gesundheitsamt-„System „. Frau A.M. hat das vielfach gesagt und das Faktum ist gut dokumentiert.
    Der Geburtsfehler liegt viel früher, nämlich beim BMI und seinem Panik-Papier vom März 2020 (ob aus eigenem Seehofer’schem Antrieb oder ob S. selbst ein Getriebener war, muss offen bleiben), als man gegen alle Regeln des eigenen Hauses und gegen alle besonnenen und begründeten Planungen der vorangegangenen Planspiele auf den Faktor „Angst“ setzte. Sehr wohl wissend, dass Angst, zumal vor einer nicht sichtbaren Bedrohung, das denkbar stärkste Mittel ist, um Menschen zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen. Das hat bis heute funktioniert.
    Angst verhindert Selbst-Denken und Selbst-Handeln. So gab es keinen Widerstand gegen toxikologisch nicht geprüfte Injektionen, deren tatsächliche Wirkung man nicht kannte, die man aber von Anfang an als die alleinige Lösung propagierte. Und auch die Gründe für diese frühe Festlegung wurden nicht ernsthaft hinterfragt, da die Bedrohung ja angeblich so riesig war.
    Das normale ärztliche Handeln wurde verhindert, welches besagt: sofortige Symptom-orientierte medikamentöse Behandlung + Überwachung (z.B. Pulsoxymeter), um eine Exacerbation zu verhindern – alle pharmakotherapeutischen Interventionen wurden verteufelt.
    Die Presse hat sich mit einseitiger Darstellung zum üblen Handlanger gemacht. Bezahlte wissenschaftliche Mietmäuler gibt es genügend. Auch die Epidemiologie hat man auf den Kopf gestellt: In einer Epidemie werden die wirklich Kranken separiert. Die Zahlen der fälschlicherweise „Krank-getesteten“ und Quarantänisierung haben erst die Probleme verschärft, passten aber zu gut in die Erzählung von der Gefährlichkeit.
    Corona ist nicht Ebola, es ist ein saisonal auftretendes Atemwegsvirus. Es ist nicht einmal neu, d.h. es gibt Kreuzreaktivität. Ein Virus, das mit seinem Schadenspotential der Gerinnungsinduktion über die Gefährlichkeit von bekannten Coronaviren deutlich hinaus geht. Mit dem das normale Immunsystem fertig wird – metabolisch Vorgeschädigte und Menschen mit gealtertem Immunsystem ausgenommen. Nur eine Durchseuchung wird endgültige Abhilfe bringen, da eine Herdenimmunisierung durch Impfen nicht möglich zu sein scheint. Ab und zu mal nach Schweden schauen.

  2. 46 % der Ü60 auf den Intensivstationen sind (doppelt?) geimpft.

    Was genau bedeutet das?

    1.) 54 % der Ü60 auf den Intensivstationen sind ungeimpft.
    2.) Laut RKI sind in dieser Altersgruppe 86 % im Bundesdurchschnitt doppelt geimpft. Das bedeutet also rechnerisch folgendes:
    a) 14 % dieser Altersgruppe ohne Impfung belegt 54 % der Intensivplätze.
    b) 86 % dieser Altersgruppe mit Impfung belegt 46 % der Intensivplätze.
    Damit ist es fast 7 mal so wahrscheinlich, als ungeimpfter Ü 60 wegen Corona intensivmedizinisch behandelt werden zu müssen wie als Geimpfter.

    Somit kann man folgende Schlußfolgerung ziehen:

    1. Wären alle in dieser Altersgruppe geimpft, würde sich die Belastung der Intensivstationen für diesen Personenkreis fast halbieren. Dies würde die Lage wesentlich entspannen.
    2. Damit ist erneut eindrucksvoll die Wirksamkeit der Impfung belegt.

    1. Guten Tag,
      erstens fehlt in Ihrer Rechnung quasi die Gegenrechnung, nämlich die Nebenwirkungen der Gen-Impfung, wovon die Nichtgeimpften logischerweise nicht betroffen sind.
      Zweitens versteht sich am Rande, daß es sich um „doppelt Geimpfte“ handelt, da nur diese amtlich als Impflinge gelten – und das auch erst 14 Tage nach Zweitimpfung.
      Drittens wurde den „voll immunisierten“ Impflingen offiziell vorgegaukelt, sie seien „vor einem schweren oder gar tödlichen Verlauf“ geschützt, wovon keine Rede sein kann.
      Ich begebe mich aber mit Ihnen nicht in eine Dauerschleife, dazu fehlt mir die Zeit und Ihr Drang zur Wiederholung ist mir wohlbekannt.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

      1. Es gibt keine statistisch signifikanten Nebenwirkungen. Wir sprechen hier von maximal 0,5 % der Fälle, wobei es sich dabei weit überwiegend nur um vorübergehende Impfreaktionen handelt.

        Auch der Begriff „Gen-Impfung“ ist irreführend. Auch ein Totimpfstoff enthält genetische Informationen des Virus. mRNA gelangt nicht in den Zellkern und kann nicht in menschliche DNA integriert werden, denn es fehlt die dafür notwendige genetische Startsequenz („Primer“).

        Wer doppelt geimpft ist, ist WEIT BESSER vor schweren Verläufen und Todesfällen geschützt als Ungeimpfte. Die Zahlen beweisen dies täglich.

        Es wurde nie absoluter Schutz versprochen oder „vorgegaukelt“, also lügenhaft behauptet.

        Allein richtig ist, daß der Impfschutz mit der Zeit nachlässt, weil die Zahl der Antikörper zurück geht, weshalb Auffrischungsimpfungen sinnvoll sind. Die Impfung wirkt aber nicht nur über die gebildeten Antikörper, sondern auch über die Bildung von spezifischen T-Zellen:

        „Wie die mRNA-Impfung unser Immunsystem mobilisiert und wann welche Abwehr-Mechanismen gegen SARS-CoV-2 einsetzen, haben Forschende nun im Detail untersucht. Demnach schüttet das Immunsystem schon zehn Tage nach der ersten Dosis genug spezifische T-Zellen aus um vor schweren Verläufen von Covid-19 zu schützen. Der Schutz durch neutralisierende Antikörper setzt aber erst nach der zweiten Dosis voll ein.“

        Aus https://www.scinexx.de/news/medizin/corona-impfung-wirkt-in-zwei-stufen/

        Diese Fakten habe ich nicht wiederholt, sondern hier erstmals dargelegt.

        1. Guten Tag,
          nicht zum ersten Mal zitieren Sie mich falsch, um mich dann zu „widerlegen“.
          Ständig bin ich dadurch unnötig damit beschäftigt, etwas klarzustellen, auch jetzt wieder einmal.
          Ich hatte geschrieben:
          „Drittens wurde den „voll immunisierten“ Impflingen offiziell vorgegaukelt, sie seien „vor einem schweren oder gar tödlichen Verlauf“ geschützt, wovon keine Rede sein kann.“
          Sie unterstellen mir hingegen:
          „Es wurde nie absoluter Schutz versprochen oder „vorgegaukelt“, also lügenhaft behauptet.“
          Nichts schrieb ich von einem „absoluten Schutz“, sondern – und das trifft zu – von der Zusicherung des Schutzes vor „schwerem oder gar tödlichem Verlauf“.
          Ich bin nicht bereit, weiter sinnlose Runden zu drehen, solange Sie dabei nicht das ABC von Fairneß und korrektem Zitieren einhalten.
          Außerdem wiederholen Sie sich erneut, einmal abgesehen davon, daß der Begriff Gen-Impfung nicht die Behauptung beinhaltet, daß das Vakzin in die DNA eindringe, sondern daß das Serum gentechnisch hergestellt ist. Das hat mit der am Schluß aufgeworfenen Frage der Schutz-Methodik nichts zu tun.
          Freundlichen Gruß
          Felizitas Küble

  3. Das mit dem Verzicht von Tests für Geimpfte und auch für Genesene war ein fataler Fehler. Unter dem „Radar“ verbreitete sich das Infektionsgeschehen. Und das im Oktober, kurz bevor das Virus wieder richtig Fahrt aufnahm.
    Es ging der Politik nicht um die Gesundheit der Bürger. Es ging um Waehlerstimmen.
    Ich plaudere mal aus em Nähkästchen:
    Ein Testzentrumbetreiber erzählte mir am Telefon, dass er und viele Betreiber von Testzentren Herrn Spahn gebeten haben, diesen Fehler der kostenpflichtigen Tests zu korrigieren und das Testen von Geimpften wieder einzuführen. Das hätte auch wirklich SInn gemacht, nachdem die Reiserückkehrer in Scharen wieder nach Hause kamen.
    Herr Spahn sagte in etwa: Lassen Sie die Testzentren im Ruhemodus, nach der Wahl werden die wieder kostenfrei.
    Dieser Betreiber war ziemlich empört darüber und bot aufgrund der Verantwortung, die er in der Coronakrise empfand, den Bürger seine Test für 9 Euro an. Das konnte man sich leisten und wir haben uns nicht geimpft.
    Man musste jedoch viel im Netz danach suchen, welche Testzentren sich kostengünstig verhalten .

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