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LKR beklagen angekündigten Rücktritt Weidmanns als „ganz schlechte Nachricht“

Der Bundesvorsitzende der Liberal-Konservativen Reformer (LKR), Jürgen Joost, hat den angekündigten Rücktritt des Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann als „eine ganz schlechte Nachricht für Deutschland“ bezeichnet.

Weidmann sei einer der letzten Warner gewesen, der innerhalb des EZB-Rates für Preisstabilität und einen harten Euro eingetreten sei Auch wenn Deutschlands Stimme auf Grund einer unsinnigen Vertragskonstruktion nur das Gewicht von Malta habe, sei diese durch Weidmann erhobene mahnende Stimme von großer Wichtigkeit gewesen.

Es sei eine Tragödie, dass die Bundesregierung ihn nicht in der Nachfolge von Draghi als EZB-Präsidenten durchgesetzt habe, sondern dem vergifteten Angebot des französischen Präsidenten Macron auf dem Leim gegangen sei, Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin zu machen.

Damit sei nach der EU-Arithmetik der Weg frei gewesen, die entscheidende Position des EZB-Präsidenten nach Trichet und Draghi mit der früheren französischen Finanzministerin Lagarde zum dritten Mal in Folge mit einem Vertretern der Weichwährungsstaaten zu besetzen und das eigentlich unzulässige Prinzip der monetären Staatsfinanzierung weiter auf die Spitze zu treiben.

Joost dazu: „Der Rücktritt von Weidmann ist im Ergebnis die Aufgabe eines als verloren angesehenen Kampfes. Der Ballon wird weiter aufgeblasen durch exzessive Aufkäufe von  Schrottanleihen, Negativzinsen und Inflation. Alles mit Billigung der bisherigen und wohl erst Recht der zukünftigen Bundesregierung.

Es ist zu erwarten, dass eine von SPD und Grünen dominierte Bundesregierung als Nachfolger oder Nachfolgerin eine Stromlinienlösung wählen wird, die sich dem mediterranen Weg nicht länger störend entgegenstellt. 

Statt auf eine grundlegende Reform des Euro-Währungsraumes mit strikter Einhaltung der vereinbarten Stabilitätskriterien sowie geänderten Stimmrechten im EZB-Rat zu drängen und eine Ausscheiden derjenigen Staaten zu ermöglichen, für die ein harter Euro zu stark ist,  wird die zukünftige Regierung des Tempo Richtung Abgrund verschärfen. Wir haben Schlimmes zu befürchten.“

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Kommentare

Eine Antwort

  1. Es ist fürwahr eine sehr schlechte Nachricht, der Kapitän, der die Titanic Deutschland durch EU-Torpedos wie LaGarde oder Draghi schlecht und recht über Wasser hielt, kann nicht mehr.

    Unsere Politräuber haben das Finanzwesen für sich entdeckt und aus einem einst soliden Finanzwesen eine Perversion gemacht, das der Realwirtschaft davon driftet.

    Während früher Bundesschatzbriefe, Anleihen an den Staat, Schulden, die er vom Bürger als Gläubiger aufgenommen hat, haben umsichtige Politiker dieses Geld in die Wirtschaft investiert und weil sie ohne Beraterteams in die Realwirtschaft investiert haben, an den Gewinnen teil haben lassen.

    Heute, und das ist geplant, will man die Bürger mit staatlich subventionierten grünen Anleihen locken, sie sollen den Schrott der hirnrissigen Energiewende mit finanzieren. Was, wenn die ollen Killerwindmühlen oder Solarparks am Ende ihrer Laufzeit sind, wer bezahlt die Verschrottung? Deshalb wehren sich ja die Grünen so gegen eine vernünftige Energiepolitik.

    In die Zukunft moderner Atomkraftwerke zu investieren, hätte ich keine Bedenken, aber die Grünen Raffzähne können nur Bürger für ihre Ideologie und ihren Größenwahn, diese zu ihren Dienern zu machen, ab zocken. Sie streben den Nihilismus an, eine Gesellschaft ohne Werte und Ideale, dort ist das Seiende nichts.

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