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Sievernicher Michaels-Weihe auf Gargano ohne Übertragung von Radio Horeb

Von Felizitas Küble

Das waren noch Zeiten, als feierliche Weihe-Riten vom Papst oder zumindest den Bischöfen  – wie etwa bei der Deutschlandweihe 1954 – vorgenommen wurden. 

Es war einmal, denn nachdem wir es mit einer Schwemme von Visionären und selbsternannten Opferseelen zu tun haben, benötigen wir hierfür keine Oberhirten mehr, nicht einmal für eine Weltweihe an den hl. Erzengel Michael. 

Jetzt ist offenbar die „Stunde der Laien“ gekommen, genauer: Der Seherschar mit direktem Draht nach oben. Derart „vollmächtige“ Aufgaben erledigt jetzt in Form einer „geisterfüllten“ Amtsanmaßung der jeweilige Botschaftsempfänger mit seinem Fanclub im Gefolge.

Das ist kein (un)frommer Gag, sondern Fakt:

Am 8. Februar 2024 erfolgte nämlich im italienischen Gargano auf dem  „Monte St. Angelo“ nichts weniger als die „Weihe aller Länder“ an den Hl. Erzengel Michael.
Wir haben uns mit ihrem Gebetstext bereits kritisch befaßt:
https://christlichesforum.info/sievernich-seherin-strack-organisiert-sankt-michaels-wallfahrt-zum-gargano/

BILD: Titel des Sievernich-Werbebuches von Michael Hesemann

Nun wird es freilich immer wunderlicher, mag dies auch für einen „Gnadenort“ angemessen sein.

Die im Bistum Aachen gelegene Ortschaft Sievernich ist eine vom Himmel auserwählte Stätte hunderter von „Botschaften“ aus der übernatürlichen Welt – so lautet jedenfalls das Credo der Visionärin und ihres „Lautsprechers“ Michael Hesemann.

Eigenwerbung zur Weihe-Aktion unzutreffend

Allerdings sollte man auch sonst nicht alles für voll nehmen, was auf der Sievernicher Werbe-Webseite verlautbart wird.

Dort hieß es vor und während der Pilgerfahrt nach Gargano oben rechts auf der Startseite, die Michaels-Weihe (im Rahmen einer hl. Messe) werde live übertragen von K-TV, Radio Maria und von Radio Horeb (siehe Abbildung rechts).

Auf unsere Nachfrage hin teilte Radio Horeb mir schriftlich mit, es werde keine Live-Schaltung erfolgen. 

Nun mag es sein, daß dieser private katholische Rundfunk erst eine Ausstrahlung vorsah, dann aber davon Abstand nahm  – und Frau Strack diese Änderung nicht flugs auf ihrer Homepage ausgebessert hat, schließlich befand sie sich voll im Wallfahrtsstreß, noch dazu als Pilgerleiterin.

Doch damit nicht genug:

Wie das Titelfoto oben zeigt, heißt es auf der Sievernicher Webseite namens „Maria die Makellose“, der Michaels-Ritus bzw. die damit verbundene Messe seien u.a. von Radio Horeb übertragen worden (siehe zudem den Ausschnitt rechts).

Wie das denn, nachdem eben dies zuvor von Radio Horeb dementiert worden war.

Um mir Klarheit zu verschaffen, fragte ich erneut bei dem Radiosender nach, worauf mir Redaktionsleiter Nikolaus Albert am heutigen Abend (12.2.) per Mail versicherte, es habe keine Übertragung der Weihe-Feier bzw. Messe stattgefunden.

Folglich ist die anderslautende Behauptung der Strack-Webseite falsch, in puncto Wahrheit anscheinend doch nicht ganz „makellos“.

Himmlische Prozession pilgert zur Seherin

Freilich verfügt die Botschaftsempfängerin über ein enormes Sendungsbewußtsein. In einem auf ihrer Homepage veröffentlichten „Gebetsaufruf“ vom 10.1.2023 läßt uns „Manuela“ wissen:
„Draußen öffnete sich der Himmel und eine große Prozession weiß gekleideter Frauen und Männer kamen zu mir. Sie hielten Palmzweige in ihren Händen.“

Wohlgemerkt: Die weiße Schar der Erwählten machte sich feierlich auf den Weg zu  – genau: Michaela Strack!

Am 6.2.2023 heißt es dort: „Der König der Barmherzigkeit erscheint zur Zeit in Sievernich. Der Heilige Erzengel Michael gibt uns die Ehre. Die Zeit ist ernst.“

Warum ändert sich das Segens-Ritual?

Mit dem „König der Barmherzigkeit“ ist Christus gemeint, freilich in der dortigen Version als „Prager Jesulein“. Im letzten Absatz schreibt Frau Strack geradezu flehentlich:
„Bitte, liebe Priester, segnet mit dem Jesuskind in Prager Gestalt.“

Immer wieder mal was Anderes für die neugierige Erscheinungsszene. Anscheinend will die Visionärin neue Sitten und Rituale einführen, die seit 2000 Jahren unbekannt sind.

Warum sollen denn die Geistlichen den Segen nicht so spenden, wie dies seit eh und je in der Kirche geläufig ist und amtlich geschieht? 

Abgesehen davon ist etwa der sakramentale Segen (mit dem Allerheiligsten) gewiß von ganz anderem Kaliber als ein Segen mit der Statue eines Jesuskindes. Beim Segnen geht es um den dreieinigen Gott, in dessen ausdrücklichem Namen dieser Ritus erfolgt  – und nicht speziell um das Christkind (mit oder ohne Prager Bezug).

Ist Gott-Vater der Mund Mariens?

Außerdem läßt uns die Seherin wissen:
„Die Gottesmutter und der König der Barmherzigkeit sprechen mit einem Mund und zwar mit dem Mund des Ewigen Vaters, unseres Gottes.“

Erstens ist die Reihenfolge gewöhnungsbedürftig (zuerst wird Maria genannt, danach Christus), zweitens sprechen diese beiden himmlischen Personen nicht „mit einem Mund“.

Drittens ist der „Ewige Vater“ nicht etwa nur ein Sprachrohr von Jesus und Maria. Der Mund ist das Organ der Aussprache und GOTT ist sicherlich nicht der Mund der Madonna, quasi lediglich ihr Instrument.

Da hat wohl jemand den wesentlichen Unterschied zwischen Schöpfer und Geschöpf nicht ganz verinnerlicht?!

Niemand verlangt, daß erlesene Seelen, die sich für geisterleuchtet halten, besondere theologische Kenntnisse aufweisen, aber das Einmaleins der Logik wird vom Himmel gewiß nicht außer Kraft gesetzt.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Kommentare

22 Antworten

  1. Sehr geehrte Frau Großinquisitorin von eigenen Gnaden Küble,
    wie gewohnt enthält Ihr „Artikel“ eine ganze Reihe von Unwahrheiten, Verdrehungen, und Verzerrungen, die der Spalter so sehr liebt.
    Natürlich haben keine Laien die Anvertrauung an den Hl. Erzengel Michael vorgenommen, sondern ein erfahrener Priester aus dem Bistum des Primas Germaniae in deutscher und ein Weihbischof des Bistums Budapest in ungarischer Sprache. Eine Amtsanmaßung fand also keineswegs statt.
    Wenn freilich die deutschen Bischöfe als Kollektiv nicht in der Lage sind, den 1000. Jahrestag der Pilgerreise des Hl. Kaisers Heinrich II. auf den Gargano im Jahre 1022 mit Anvertrauung seines Reiches angemessen zu würdigen, müssen halt, pandemiebedingt und auf ausdrückliche Einladung des Hl. Erzengels zwei Jahre später, 1000 Laien und 35 Priester (!) dieses nachholen – passenderweise im „Heinrichsjahr“ 1024 (im Juli 1000. Todestag!). Übrigens wurde in der Höhle von Monte Sant’Angelo auch der hl. Heinrich, ein Laie, zum Seher, denn ihm erschien dort der hl. Erzengel Michael und antwortete auf die Bitte des Kaisers, er möge seine Deutschen beschützen: „Solange sie es verdienen.“ Die Hl. Messe am 8.2. wurde von ktv live übertragen. Zudem wurde uns von HH Pfr. Franz Cöppicus-Röttger, der den Kontakt zu Radio Horeb und Radio Maria als ständiger Programmmitwirkender herstellte, versichert, dass auch diese sie übertragen würden. Ob dies tatsächlich geschah, konnten wir von Italien aus nicht überprüfen. Sicher ist, dass seitdem sowohl auf dem Kanal des Heiligtums von Monte Sant’Angelo wie auch via ktv-Mediathek über 40.000 Gläubige diese besondere Weihe-Messe im Internet verfolgten. Im Übrigen habe ich auch nie ein „Sievernich-Werbebuch“ verfasst, sondern lediglich zwei kommentierte Editionen der Botschaften von Sievernich herausgegeben. Aber Subtilität in der Wortwahl war ja noch nie so Ihre Sache, noch weniger jedoch Wahrhaftigkeit…

    1. Sehr geehrter Herr Dr. hc Hesemann,
      Sie haben hier allerlei zur Historie erzählt, was Ihnen unbenommen ist, mir aber keine einzige der von Ihnen beklagten „Unwahrheiten“, „Verdrehungen“ etc nachgewiesen.
      Ich habe im vorhergehenden Artikel, zu dem hier in dem Beitrag verlinkt worden ist, die näherem Pilgerfahrts-Umstände geschildert (ich muß mich doch nicht in jedem Artikel wiederholen) und dabei die geistliche Begleitung von Frau Strack korrekt erwähnt.
      Zudem habe ich nirgendwo behauptet, sie selber habe das Weihe-Ritual liturgisch vorgenommen, sondern vielmehr darauf hingewiesen, daß sie im Vorfeld das dabei gemeinsam gesprochene Weihe-Gebet „präsentiert“ hat (und vermutlich auch verfaßt, jedenfalls nennt sie keinen anderen Autor, es sei denn, sie sieht visionär den hl. Michael als solchen an).
      Natürlich stellen Ihre kommentierten Sievernich-Botschaften ein „Werbe-Buch“ dar, da Sie eindeutig von der Echtheit der Erscheinungen ausgehen und die Causa Sievernich ins beste Licht rücken.
      Das können Sie halten, wie Sie wollen, aber sich über den harmlosen Ausdruck „Werbebuch“ zu empören, läßt auf kein dickes Fell schließen.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

  2. Auch in der neuesten Ausgabe von „Alberne Phantasien von oben!“ vom 20. Februar 2024 gelingt es M. Strack, ein kindisches Niveau zu halten.

    Der erscheinende „Engel“, den Strack zärtlich Michael nennt, überschlägt sich mit innigen Freundschaftsbekundungen gegenüber der Anhängerschaft der Sievernicher Gebetsperle.

    Nachdem „Michael“ gesprochen hat, meldet sich eine Gestalt, die vorgibt, die Heilige Jungfrau von Orleans zu sein und Michael liebevolle Blicke zuwirft. Bevor die zärtlichen Blicke ausgetauscht wurden, erteilte Johanna der Manuela Strack noch einen überaus wichtigen Denkanstoß:

    Bedenkt, dass der Satan nicht am Kreuz gesiegt hat, sondern dass der Herr es war, der aus Liebe zu den Menschen Sein Kostbares Blut am Kreuz vergoss und den Satan besiegte.

    Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/2024/2024_02_20.html

    Hoffentlich haben die neuen Erkenntnisse aus dem katholischen Kindergarten, die Manuela Strack so mitteilsam und fürsorglich mit der Anhängerschaft teilt, keinen der Anhänger vom Hocker gehauen und sich dabei verletzt.

    MfG

  3. Na dann,die Frau Oberpäpstin Kübel weiß mal wieder wie immer über alles Bescheid. Gut, dass wir eine so gute, allwissende Theologien haben.

    1. Da bin ich ganz auf Ihrer Seite.

      Nur den Namen haben Sie falsch geschrieben und Frau Küble (nicht Kübel) nimmt für sich bestimmt nicht in Anspruch, dass sie „über alles Bescheid“ weiß, wenngleich ich und sicherlich auch Sie Frau Küble gerne zugestehen, dass sie über einiges Bescheid weiß, was beinahe so viel wie über alles Bescheid wissen bedeutet. Aber nur beinahe !

      Von daher, wenngleich auch erfreut über Ihr positives Feedback und mit etwas weniger Überschwang, würden Sie nicht ganz falsch liegen. Mit zu viel Überschwang jedoch wirft es einen leicht aus der Kurve, man landet im geistigen Straßengraben und beginnt von „Oberpäpstinnen“ usw, … zu stammeln. Das muss doch nicht sein, denn ihr Text war ja ansonsten, wie Hänschen Rosenthal zu sagen pflegte: „Das war SPITZE!“

      https://www.youtube.com/watch?v=Eg3RCvF3mUU

      Herzliche Grüße!

  4. Wichtiger Denkanstoß von „oben“ für die „Visionärin“ Manuela Strack!

    … und so erschien der „Visionärin“ aus Sievernich – wie nicht anders zu erwarten – der Hlg. Pater Pio während der Heiligen Messe nach dem Empfang der Heiligen Kommunion in San Giovanni Rotondo am 10.02.2024. Nicht grundlos und in der Hoffnung, dass es nie zu spät ist, teilt der Pater Manuela S. Wissen mit, über das die auserwählte Seele endlich nachdenken (!) soll.

    Noch zu Lebzeiten war der Pater für seine Ermahnungen bekannt und so weiß er auch um die Vergesslichkeit der Menschen. So wird der Pater nicht ohne schwerwiegenden Grund die verantwortungsbewusste Pilgerleiterin und „Seherin“, ihre bis dato unwissende Anhängerschaft, die durch Geistliche und namhafte Szenegrößen vielfache Unterstützung erfährt, mit Nachdruck ermahnt haben, seine „Botschaft“ zu bedenken (!). So überliefert Manuela Strack hoffentlich nachdenklich – ob dieses kleinen Rüffels von „oben“ – im Gehorsam folgende „Botschaft“:

    Erscheinung des Heiligen Pater Pio am 10.02.2024 in San Giovanni Rotondo nach dem Empfang der Heiligen Kommunion:
    „Meine Tochter, Ihr habt euch soeben alle mit dem Herrn vereinigt. Ihr tragt nun den Herrn in euch. Denkt daran!

    Quelle: https://www.facebook.com/mariadiemakellosevonsievernich

    Ob die Pilgergruppe um Dr. h.c. Hesemann und Pfarrer Cöppicus-Röttger über diese „Botschaft“ erstaunt war, es geistige Freudensprünge gab, die Augen der Pilger voll Freude über diese unerwartete Gabe an Wissen zum Kommunionempfang leuchteten, – wird von der „Seherin“ nicht berichtet. Vielleicht waren die Empfänger der „Botschaft“ auch ein wenig betroffen und traurig zugleich, weil sie es bisher versäumt haben, so wie es die „Erscheinung“ fordert, darüber nachzudenken, dass Katholiken nach dem Kommunionempfang den HERRN in sich tragen!

    Überhaupt und es gibt keinen Grund sich darüber lustig zu machen, scheint es in der Zielgruppe Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis zu geben. Einen entsprechenden Hinweis zum Kommunionempfang gab es bereits am 25. April 2022 in Sievernich durch das „gnadenreiche Jesuskind“. So erscheint die Mahnung seitens des Paters in einem nachdenklich stimmenden Licht, denn es hieß bereits vor zwei Jahren:

    Es erfolgt eine persönliche Mitteilung. […]Bei jeder Heiligen Kommunion in der Heiligen Messe jedoch, vereinigt Er sich mit uns!

    Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/Alle%20Botschaften%20von%20Jesus/Alle%20Botschaften%20von%20Jesus.html

    Es bleibt ungeklärt, warum die inhaltsschwere persönliche Mitteilung bei der „Visionärin“ und ihrer Anhängerschaft bereits nach wenigen Monaten einer Auffrischung von „oben“ bedurfte.

    MfG

  5. Ich stelle mir nur die einzige Frage: Wenn der Apostel Paulus plötzlich unter uns wäre, würde er fragen, was glaubt ihr? Würde er nicht augenblicklich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, über das, was er erfahren muss?
    Würde er nicht sofort einen geharnischten Brief, gerichtet an uns, verfassen (sofern es noch helfen würde…)?
    Es ist nicht sein Evangelium, das er gepredigt hat, worauf er aller größten Wert gelegt hat. Wer es nicht glaubt, lese die Apostelgeschichte, den Brief an die Römer, an die Korinther usw. aufmerksam durch und überlege genau, was er gelesen hat.

  6. Das geht in der Szene runter wie Butter!

    …und so betreibt Pfarrer Frank Cöppicus-Röttger am 08. Februar 2024 im Heiligtum des Erzengel Michael in der Grotte am Monte Sant‘ Angelo / Gargano mehrfach Werbung für die „Erscheinungen“ in Sievernich.

    Vor über tausend anwesenden Besuchern, zahlreichen Mitbrüdern und einem Weihbischof aus Budapest, „adelt“ Frank Cöppicus-Röttger die „Seherin“ aus Sievernich während der Heiligen Messe und nennt die „Visionen“ der Manuela S. in Vorstellung und Predigt in einem Atemzug mit der bekannten Mystikerin und Nonne Anna Katharina Emmerich, die am 03. Oktober 2004 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen wurde.

    Wohl wissend weist Cöppicus-Röttger jedoch darauf hin, dass die Kirche die „Erscheinungen“ in Sievernich noch prüfen und ein abschließendes Urteil erst nach dem Ende der „Erscheinungen“ durch die Kirche gefällt wird.

    Es darf aus skeptischer Sicht über das alberne Spektakel in Sievernich angemerkt werden, dass die „Erscheinungen“ so schnell nicht enden werden.

    Warum der überaus begeisterte Theologe, in Mimik und Gestik jedoch nachdenklich wirkende Cöppicus-Röttger, eine besonders schwer wiegende „Botschaft“ des „Erzengel Michael“ an die „Visionärin“ Strack im Heiligtum nicht erwähnt, wird in der Predigt weder thematisiert, noch geistig tiefer ausgelotet.

    Von daher bleibt offen, ob sich Cöppicus-Röttger und die anwesenden Mitbrüder als „vollkommene und mutige“ Zielgruppe von der „Botschaft“ ausnehmen kann und welche Bedeutung und Aufgabe dem Klerus allgemein und der kirchlichen Hierarchie bei der „Rettungsaktion durch das Volk“ (nach Manuela Strack) noch zukommt:

    „Weil der größte Teil des Klerus verdorben ist und der kleinere Teil Angst hat, wird die Rettung vom Volke ausgehen.“

    Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/Alle%20Botschaften%20von%20Jesus/Alle%20Botschaften%20von%20Jesus.html

    MfG

    1. Vorstellung ab Minute 42:00
    2. Predigt ab Minute 58:40

    Quelle: Video Messe vom 08. Februar 2024
    https://www.youtube.com/watch?v=8_LpZcAqwoE

    1. Ich habe mich geirrt!

      Die „Schmuseeinheiten“ wurden bereits während und nicht nach der Fahrt verteilt. Über Manuela Strack lässt der „Erzengel“ die Anhängerschaft in seinem Heiligtum am 08. Februar 2024 wissen:

      Ihr habt in Meine Augen geschaut und den Wunsch des Ewigen Vaters erfüllt. Nun darf ich euch innigste Freunde nennen, vom Ewigen Vater unendlich geliebt. Meine innigste Freundschaft wird euch Schutz gewähren.

      Welch eine Freude wird da nicht nur bei der „Visionärin“ Strack, sondern auch bei der Anhängerschaft aufgekommen sein. Zu wissen, einen Wunsch des „Ewigen Vaters“ erfüllt, einen „Erzengel“ glücklich gemacht zu haben, der die Anhängerschaft endlich “ innigste Freunde“ nennen darf, wird diese Beförderung wahre Glücks-und Freudengefühle hervorgerufen haben – waren die Anhänger doch zuvor nur flüchtige oder bestenfalls gute Bekannte des „Erzengels“.

      Diese „WÜNSCH DIR WAS“ Veranstaltung aus dem Hause „Sievernich“ kann getrost als naiver Unsinn in die Tonne gedrückt werden.

      MfG

      Quelle; https://www.facebook.com/mariadiemakellosevonsievernich

    1. Ich habe den kath.net Artikel gelesen. Das ist ja noch viel schlimmer als ich mir gedacht hätte. Frau Küble ist eine äußerst nüchterne zurückhaltende Berichterstatterin . Wenn Sie diese sparsame theologische Kritik schon nicht gut vertragen, was wird erst geschehen, wenn sich Menschen mit gleichem Eifer für die Wahrheit wie Frau Küble, aber weniger engelsgleicher Geduld, dieser Dinge öffentlich annehmen werden? Und es wird geschehen, denn Gott lässt nicht ewig mit sich spaßen.

    2. Am Ende wäre es nicht das Schlechteste, wenn sich die rechtgläubigen Katholiken an den von der Kirche anerkannten Erscheinungsorten versammeln würden. Mariens Aufruf in Lourdes: Buße, Buße, Buße;
      in Banneux: Betet viel!
      Was braucht es für einen rechtgläubigen Katholiken und auch für einen möglicherweise nicht rechtgläubigen Katholiken noch mehr?
      Thomas von Kempen schreibt in seiner Nachfolge Christi: Wer viel wallfahrtet, wird selten heilig. Ist am Ende vielleicht auch etwas wahres dran.

    3. Eine Reise nach Italien wäre am Ende auch nicht nötig gewesen.
      Warum nicht zur Wallfahrtskirche des Erzengels auf dem Michaelsberg im Ahrgebirge bei Bad Münstereifel? Von Sievernich aus hätten man gut zu Fuß dorthin pilgern können. Warum denn in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah!

  7. Warum sind sie so gehässig Frau Felizitas Küble. Es waren über 1000 Gläubige bei der Weihe am Gargano, der Weihbischof von Budapest und der Historiker Michael Hesemann waren dabei. Pfarrer Cöppicus Röttger aus dem Bistum Salzburg hat der Heiligen Messe vorgestanden. Alles weit entfernt von irgendwelcher Schwärmerei! Und das Programm und die Heilige Messe (über 2 Stunden) wurde auf K-TV übertragen. Aurelia von Radio Maria Österreich und viele andere Rechtgläubige waren dabei. Und die Ordner im Heiligtum haben berichtet, dass sie noch nie so einen tiefen, friedlichen und guten Geist am Gargano erlebt haben.
    Warum antworten sie mir nicht auf meine Email liebe Frau Felizitas Küble, was haben sie eigentlich für ein Problem?
    Ich habe ihnen doch schon geschrieben, wie sehr ich grundsätzlich ihre Sichtweise in Bezug auf Corona, Kriegstreiberei oder andere politische Themen unterstütze.
    Aber warum spalten sie so in Bezug auf Sievernich oder auch bezüglich Medjugorje!?
    Wir stehen doch auf der selben Seite.
    Wer hat sie so verletzt, dass sie so einen undifferenzierten, blinden Fleck haben?
    Im Gebet verbunden, ihr Johannes KARL 🙏

    1. Was heißt hier spalten? Ihr Medjugorje-Anhänger seid doch an dem Unterschied zwischen Wahrheit und Falschheit gar nicht interessiert. Diese Dinge zu glauben gehört nicht zur Tugend des Glaubens. Sie nehmen das auf die eigene Kappe. Enttäuschend ist freilich noch viel mehr, dass große Teile des Klerus hier involviert sind. Die Kirche braucht unser Gebet, dass solche Veranstaltungen verboten werden.🙏🏻🙏🏻🙏🏻 Und dass sich endlich wieder mutige Theologen finden, die sich zum öffentlichen Diskurs aufraffen können, der ihnen kein Geld, aber dafür einen großen Lohn im Himmel einbringt.

      1. Die Kirche braucht unser Gebet…. Der heilige Josef ist der Schutzpatron der ganzen Kirche und der Monat März ist seiner Verehrung gewidmet. Ob das noch im Bewusstsein der Menschen ist und jemand den Josefsmonat würdigt?

  8. Ach, was ist das doch alles einfach, wenn man sich nur an das geoffenbarte Wort Gottes halten würde. Da gibt es für alles Heil nur EIN Wort, nur EINEN Namen: Jesus!

    1. Brigitte, kannst Du mir erklären, was der verlinkte Bericht über eine Schiesserei in einem evangelikalen Ort in Amerika speziell mit diesem Thema zu tun hat? Wahrscheinlich wird mein Posting entweder nicht veröffentlicht oder wenn doch, erhalte ich keine Antwort oder wenn eine Antwort, dann eine nichtssagende oder gar eine feindselige. Mir scheint, das ist eine gezielte Psychostrategie weil man sich hier gefälligst nicht äussern soll und deswegen oft erfolgreich vergrämt wird.

      1. Das habe ich sehr gerne veröffentlich, weil es sich um ein
        christliches Thema handelt. Wir Christen sollten doch nach
        Möglichkeit zusammen halten.
        Und es freut mich, wenn ca. 40.000 Menschen am Sonntag das
        Wort Gottes hören.
        Leider ist das im sogenannten christlichen Abendland ja schon
        lange nicht mehr der Fall.

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